Ausstellung im Vereinshaus Rankweil am 2. September

Bei der Ausstellung des Philatelistenvereins St. Gabriel am 2. September im Vereinshaus in Rankweil – anlässlich der Herausgabe der Sondermarke "Bronzerelief der Wallfahrtskirche Rankweil" – werden aus unserem Verein fünf Ausstellungsobjekte gezeigt:

 

  • Toni Marzari – Rankweil: Postgeschichte und alte Ansichten

Unser früherer Obmann Toni Marzari hat sein Leben lang die Postgeschichte von Rankweil zusammengetragen und diese auch in einem Exponat dargestellt. Dank seines Sohnes Günter ist das Exponat erhalten geblieben und wird hier – mit Ansichtskarten „aufgepeppt“ – in vier Rahmen gezeigt.
 

  • Ruth Adler – Der Heilige mit dem Vogel

Wer sich mit der Gestalt des Heiligen von Assisi (1181/82 – 1226) beschäftigt, wird sich in ein Wechselbad der Gefühle begeben. "Franz ist reich, schön, heiter angesehen, verliebt in Träume, Mädchen und Illusionen." (C. Pohlmann). "Niemand soll den Namen Franziskus aussprechen, ohne große Süßigkeit zu empfinden." (Bruder Ägidius, einer der ersten Begleiter). "Franz wünschte arm zu sein, wie man nur arm sein kann. Es bedeutete Verzicht, Entbehrung, Hunger und Kälte. Für seine Umgebung ein Unternehmen, das Spott und Entsetzen auslöste. Er war ein Kämpfer dessen Lebensregeln bis heute lebendig sind." (Begleitwort zum Buch von Walter Nigg, der Mann aus Assisi). Versuchen wir doch einfach, uns der intensiven Ausstrahlung des Poverello (des Armen) auszusetzen. (3 Rahmen)
 

  • Ruth Adler – Im Garten der Gesundheit

Von alters her spielen Kräuter und Nahrungsmittel eine wesentliche Rolle in der traditionellen Heilkunde vieler Kulturen. Die althergebrachte Medizin basiert auf einem ganzheitlichen Konzept. Schon Hippokrates sagte: "Es ist immer der ganze Mensch der behandelt werden muss, und nicht nur ein einzelnes Organ". (3 Rahmen)
 

  • Franz Zehenter – Man richtet sich’s – die sieben Todsünden

Geiz ist geil und Wollust tummelt sich als Wa(h)re Liebe im Internet und im Nachtprogramm der Privatsender. Was vor wenigen Jahren noch ein schlechtes Gewissen verursachte, scheint zum Gebot der Stunde geworden zu sein: Stolz – Geiz – Neid – Zorn – Wollust – Völlerei – Trägheit. Die in den sieben Todsünden angesprochenen Einstellungen sind in einer Weise gesellschaftsprägend geworden, die nachdenklich macht. Als moderne Tugenden entwickeln sie eine Verführungskraft, die auch heute noch "ums Leben bringen" kann. (5 Rahmen)
 

  • Franz Zehenter – Die Wette auf Gott

Immer wieder zog es Blaise Pascal nächtens an die Spieltische der Pariser Salons. Da studierte er die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die mathematischen Regeln des Glücks. Vielleicht war es eine dieser Nächte, als ihm die Idee kam, auf den Lieben Gott zu wetten. (1 Rahmen)
 

 

25.07.2011

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