Festival der Briefmarke - 1. bis 3. Juni 2012

Kolpinghaus Dornbirn
Freitag, 1. bis Sonntag, 3. Juni 2012
Jahngasse 20
6850 Dornbirn

 

Die Idee

Das Festival der Briefmarke ist eine Möglichkeit, die Exponate der Mitglieder des Philatelie-Club Montfort zu sehen. Gleichzeitig soll auch der Aussteller eine kurze Vorstellung des Exponates geben, damit es für den Betrachter einfacher wird, die Exponate zu genießen. Jedes Exponat wird in etwa 5 Minuten kurz vorgestellt, die Zeiten dazu sind im Innern des Katalogs ersichtlich. Damit besteht die Chance, kurz und bündig einen Überblick über ein bestimmtes Sammelgebiet zu erhalten. Der Aussteller steht natürlich auch gerne für Fragen zur Verfügung.

 

Die Exponate 

  1. Franz Kemmer
    Die Ausgaben von Schweden von den ersten Öre-Marken bis 1936
    Ziel des Exponats ist es zu belegen, was in der Zeit von 1858 bis 1936 von der Post herausgegeben wurde. Die Sammlung wurde nach dem Handbuch von Schweden 1855 bis 1955 in Werner Kühn Verlag Bad Ems aufgebaut. Gezeigt werden Briefmarken, Ganzsachen, Karten und Briefe u. s. w.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 11:15 Uhr
     
  2. Erika Schmidt
    Faser—Flocke—Vlies
    Schafwolle — die älteste Bekleidungsfaser dient gestern wie heute dem Wohlbefinden des Menschen.
    3 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 15:30 Uhr
     
  3. Emil Rosé
    Rayon Limitrophe
    Die Beförderung eines Briefes verursacht um so weniger Kosten, je kürzer die Distanz ist, über welche er befördert werden muss. Eine Postsendung ins grenznahe Ausland sollte nicht teurer sein als ein Fernbrief im Inland.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 9:30 Uhr
     
  4. Heinz Gütler
    Neuheiten kann man auch schön aufmachen
    Österreich 2010 — Auch Neuheiten können sich sehen lassen
    Österreich 2010 — Spezielle Tage: Auch Geburts– und Todestage werden gefeiert
    Liechtenstein 2009 — Sammlung: Liechtenstein hat auch eine Geschichte zu erzählen
    3 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Sonntag 11:15 Uhr
     
  5. Peter Batka
    Weder gut noch schlecht
    Gefühle sind der Spiegel unserer Seele und bringen uns in einen Zustand, den wir oft nicht steuern können. Bewusste Gefühle gibt es nicht — daher weder gut noch schlecht.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 10:00 Uhr
     
  6. Helmut Schneider
    Württemberg
    Die Sammlung will einen Überblick über die ersten Ausgaben von Württemberg geben. Es werden die Jahre 1851—1874 präsentiert. Dabei wird versucht, auch die Farbenvielfalt dieser Ausgaben zu zeigen.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 9:45 Uhr
     
  7. Willi Schmidt
    Feldkirch, Postgeschichte mit besonderen Belegen
    Vom Altbrief über die bayrische Postversorgung von 1806—1814 bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Postgeschichte Feldkirchs an Hand von besonderen Briefen, Stempeln und Postwegen dokumentiert.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 15:45 Uhr
     
  8. Franz Zehenter
    Aufklärung 2.0
    Aufklärung, also selbst zu denken, ist integraler Bestandteil unserer westlichen Kultur geworden. Damit einher geht die schleichende Übernahme der Systemstelle von Gott durch die Marktwirtschaft. Der Glaube verlagert sich. Doch nicht jedes Mitglied einer aufgeklärten Gesellschaft ist ebenfalls aufgeklärt. Es scheint im Wesen der Kultur zu liegen, dass die meisten Menschen sie zwar tragen, weitaus weniger jedoch über sie, und damit über die Grundlagen der Gemeinschaft in der sie leben, nachdenken. Eine neue Aufklärung wurde notwendig. Und diese findet in verschiedenen Netzwerken statt, die bekanntesten sind die Social Media Networks.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Sonntag 09:00 Uhr
     
  9. Reinhard Weiß
    Das Zollausschlussgebiet Kleinwalsertal nach dem Zweiten Weltkrieg
    Die komplexe postgeschichtliche Entwicklung dieses österreichischen Staatsgebietes unter der Deutschen Posthoheit bis 31.12.1950, und die ersten Jahre nach der Überleitung an die österreichische Postverwaltung.
    4 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Sonntag 09:15 Uhr
     
  10. Irene Kopf
    Schneller Spaß auf hohem Niveau — Badminton
    Volle Konzentration, totale Athletik, pure Freude — das ist Badminton! Seit Beginn unserer Zeitrechnung fasziniert der gefiederte Ball alle Altersschichten rund um die Welt. Aus einem Freizeitvergnügen wird ein anspruchsvoller Wettkampfsport.
    4 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Freitag 20:30 Uhr
     
  11. Robert Wightman
    Österreichischer Lloyd
    Postgeschichte der österreichischen Post– und Lloyd-Agenturen auf den Ägäischen Inseln Tenedos, Mitylene, Chios, Samos, Leros und Symi von deren Eröffnung ab 1837 bis zur Schließung 1914.
    4 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Freitag 20:15 Uhr
     
  12. Georg Friebe
    Majestät, Naturgewalt und Kuschelmonster - Fall und Rückkehr des Drachen
    Kaum eine Kreatur menschlicher Phantasie kann auf eine ähnlich bewegte Geschichte zurückblicken. Einst von göttlichem Ursprung, wurde der Drache bis zum Maskottchen der Kinder degradiert. Und doch hat er seine Würde bewahrt.
    4 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Freitag 20:00 Uhr
     
  13. Hermann Teltscher
    Die andere Waffe: Propaganda
    Die Kriegspropaganda, eingesetzt von Freund und Feind, war genauso effizient wie Kanonen und Bomben. Eine echte und hingebungsvolle Begeisterung weiter Teile der deutschen Bevölkerung war das Produkt einer systematisch und geschickt ins Werk gesetzten Propaganda.
    3 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 14:00 Uhr
     
  14. Gerhard Blaickner
    Rayon II Schweiz 1850—54
    Der Beginn des eidgenössischen Postwesens wird am Beispiel einer einzigen Marke aus der ersten Ausgabe gezeigt: Drucksteine mit Typentafeln, Abstempelungen, Frankaturen aus 2 Tarifperioden, besondere Frankaturen, Briefe ins Ausland.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 11:00 Uhr
     
  15. Eva Zehenter
    Io Lionardo — Durch die Augen Leonardo da Vincis die Welt neu entdecken
    Erfinder und Mittler zwischen der Natur und den Menschen. Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Künstler der Kulturgeschichte, als genialer Wissenschaftler, Naturphilosoph und als der Uomo Universale par excellence. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 14:15 Uhr
     
  16. Franz Zehenter
    Man richtet sich's — Die 7 Todsünden
    Geiz ist geil und Wollust tummelt sich als Wa(h)re Liebe im Internet und im Nachtprogramm der Privatsender. Was vor wenigen Jahren noch ein schlechtes Gewissen verursachte, scheint zum Gebot der Stunde geworden zu sein: Stolz – Geiz – Neid – Zorn – Wollust – Völlerei – Trägheit. Die in den sieben Todsünden angesprochenen Einstellungen sind in einer Weise gesellschaftsprägend geworden, die nachdenklich macht. Als moderne Tugenden entwickeln sie eine Verführungskraft, die auch heute noch “ums Leben bringen” kann.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 14:30 Uhr
     
  17. Toni Willinger
    Die Sonnenvögel (So nannte Virgil vor 2000 Jahren die Bienen
    )
    In dieser Sammlung wird das wichtigste Insekt aus hunderttausenden von Insekten, die Honigbiene, mit aller Art von philatelistischen Belegen versucht darzustellen: Das Bienenwesen selbst, die Bedeutung für den Menschen und die Natur, das ganze Wissensgebiet über die Bienen und, so weit dokumentierbar, die Symbolik.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Freitag 19:45 Uhr
     
  18. Peter Fischlmayr
    Steyrtal - Postgeschichtliche Heimatsmmlung
    Gezeigt werden Briefe und Postformulare der abgehenden und ankommenden Post aus 3 Jahrhunderten. Es werden Poststücke aus allen Orten des Steyrertales, dem Tal der Messerschmieden und Sensengewerke, gezeigt.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 15:00 Uhr
     
  19. Heinz Gütler
    Hunde-Briefmarken — Man mag sich halt
    Geschichten über das Leben der Hunde mit dem Menschen und eine Gegenüberstellung zu den Briefmarken.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Freitag 19:30 Uhr
     
  20. Franz Zehenter
    Die Sozialgeschichte des Jazz
    Der Jazz hat viele Gesichter, viele Ursachen und viele Väter. Der Bogen spannt sich von der Sklaverei zum amerikanischen Traum bis hin zur Weltgeschichte mit zwei Weltkriegen und der Entwicklung zur globalen Kommunikation.
    Musikalisch bildet die Verwurzelung in den Traditionen gepaart mit kreativer Erneuerung das Spannungsfeld für den Jazz. Jeder Zeitraum brachte eigene Stilrichtungen hervor, charakterisiert werden diese aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten. Und dennoch bleibt diese Musik für einen großen Teil der Menschheit emotional und intellektuell unverständlich. Dabei könnten wir hier eine Kultur erfahren, die nicht so schnell wieder loslässt, ja manchmal gar zur Sucht werden kann …
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Sonntag 10:00 Uhr
     
  21. Peter Batka
    Der Weg zur autonomen Postverwaltung
    Kurze Geschichte (Postgeschichte) der Kanalinseln vom 9. Jahrhundert bis zur Jetztzeit.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 10:30 Uhr
     
  22. Franz Kemmer
    Die Tiroler und Vorarlberger k.k. Standschützen-Formationen
    Vor dem Kriege hatte man durch das Landesverteidigungsgesetz vom Jahre 1913 versucht, dieses freiwillige Schützenwesen im Interesse der Landesverteidigung straffer zu organisieren. Alle in den Schießständen (Schützengilden) eingetragenen, oder wie der Fachausdruck lautete, einrollierten Schützen waren im Falle eines feindlichen Angriffes aus Tirol als sogenannte landsturmpflichtige Körperschaften zur Verteidigung des Landes verpflichtet. Ehe auf Grund dieses Gesetzes die Organisation durchgeführt werden konnte, brach aber der Krieg aus. Es wurden im Jahre 1915 dreiundfünfzig Standschützenabteilungen aufgestellt und zwar vierundvierzig Bataillone und neun Kompanien. Durchschnittlich stellte ein Gerichtsbezirk, je nach seiner Größe, eine Kompanie oder ein Bataillon. Außerdem gab es Schützenkompanien, die schon im Frieden als landsturmpflichtige Körperschaften bestanden. Die Offiziere wurden von den
    Schützen selbst gewählt und nach den Kriegsausbrüchen vom Kaiser in Funktion und Charge bestätigt. Gezeigt werden Standschützenbelege (Feldpostkarten) von der Tiroler Front der Grenzbezirke von Ortler, Tonale, Judicarien, Etschtal, Folgaria–Lavarone, Valsugana, Besatzung Festung Riva und Trient, Fleimstal, und Pustertal.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 10:45 Uhr
     
  23. Robert Wigthman
    Sondermarken im gegenseitigen Verkehr zwischen Österreich und der Schweiz
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Freitag 20:45 Uhr
     
  24. Georg Friebe
    Von den letzten Dingen — Todeskultur und Totenkult
    Mahnende Erinnerung an den Verfall jeglichen Lebens und der Wunsch nach Unsterblichkeit prägen unseren Umgang mit dem Tod. Die Frage nach den "Danach" sucht die Religion zu beantworten: Sterben und Totenverehrung wurden von ihr ritualisiert. Doch letztendlich ist nur eines gewiss: Im Tod sind alle gleich, und niemand wird verschont.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 9:15 Uhr
     
  25. Eva Zehenter
    Das Osmanische Reich im 1. Weltkrieg
    … erlebt postgeschichtlich eine lebhafte und sehr interessante Zeit. Nach dem Hinauswurf sämtlicher Auslandsposten mit dem Eintritt in den Weltkrieg, baute die Türkei ihr eigenes Postnetz aus, zudem musste die Zensur und eine Feldpost organisiert werden. Feldpost deutscher und österreichischer Soldaten wurde anfangs durch die Deutsche-Militär-Mission und die Deutsche-Marine-Schiffspost, später auch durch deutsche und österreichische Feldpostämter befördert. Mit Ende des Krieges etablierten die Besatzungsmächte wiederum eigene Postämter.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Sonntag 09:45 Uhr
     
  26. Willi Schmidt
    Großeltern — die beste Erfindung seit es Kinder gibt
    Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Grosseltern und Enkelkindern, und alle Aspekte lassen sich philatelistisch darstellen. Nicht nur Briefmarken kommen hier zum Einsatz, sondern auch Stempel, Postkarten mit bereits aufgedruckten Marken und viel anderes philatelistisches Material.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 14:45 Uhr
     
  27. Franz Zehenter
    Die Geschichte der Ein-Penny-Marke von Großbritannien
    Die große Postreform von 1839 bis 1840 führte zu Rowland Hill's revolutionärer Idee, dass ein Klebezettel verwendet werden kann um die Beförderungsgebühr im Voraus zu bezahlen. Daraus entstand die Penny Black, die erste offizielle Briefmarke der Welt. Sie wurde im Stahlstichtiefdruckverfahren hergestellt. Viele und unterschiedliche Formen entstanden in den nächsten 40 Jahren daraus, etwa durch die Neugravierung des Urstempels. Auch wurde ein zweites Wasserzeichen als Schutz gegen Fälschungen eingeführt, die Trennung der Postwertzeichen führte zu zwei verschiedenen Zähnungen. Aber auch die Entwertung brachte eine Vielfalt an Entwicklungen. Diese und etliche weitere Aspekte werden in diesem Exponat gezeigt.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Sonntag 09:30 Uhr
     
  28. Willi Schmidt
    Die Bilder lernen laufen. Eine Reise durch die Welt des Films
    Von der Erfindung der bewegten Bilder bis zu den speziellen Entwicklungen dieses Genres.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 15:15 Uhr
     
  29. Helmut Schneider
    Die erste Briefmarke von Österreich 1850
    Die ersten Briefmarken von Österreich nach Typen, Farben, Papierarten und sonstigen Besonderheiten präsentiert.
    1 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 10:15 Uhr
     
  30. Emil Rosé
    Durch Expressen zu bestellen
    Entwicklung der Express-Post-Zustellung von den Anfängen der höfischen Post mit "Cito Cito Citissime", Vermerken über den "Estaffetten-Dienst" und dem besonderen Service der "Kleinen Post in Wien" bis zu den Bestimmungen der Verträge des deutsch-österreichischen Postverkehrs und des Weltpostvereins.
    5 Rahmen
    Sammlungsvorstellung: Samstag 9:00 Uhr
     

 

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