Bahnhofstraße 2
6830 Rankweil

 

Die Öffnungszeiten

  • ab 30. März 2012
    zu den Schalteröffnungszeiten
     
  • Montag bis Donnerstag,
    08:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr
  • Freitag
    08:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr

 

Die Exponate

im Schalterraum

  • Franz Zehenter
    Man richtet sich’s – die sieben Todsünden
    Geiz ist geil und Wollust tummelt sich als Wa(h)re Liebe im Internet und im Nachtprogramm der Privatsender. Was vor wenigen Jahren noch ein schlechtes Gewissen verursachte, scheint zum Gebot der Stunde geworden zu sein: Stolz – Geiz – Neid – Zorn – Wollust – Völlerei – Trägheit. Die in den sieben Todsünden angesprochenen Einstellungen sind in einer Weise gesellschaftsprägend geworden, die nachdenklich macht. Als moderne Tugenden entwickeln sie eine Verführungskraft, die auch heute noch "ums Leben bringen" kann.
     
  • Franz Zehenter
    Wenn die Sünde zur Tugend wird
    Geiz, Neid, Zorn, Wollust, Hochmut, Völlerei und Trägheit - die Todsünden des Mittelalters sind heute nicht nur tolerierte, sondern geradezu erwünschte Verhaltensweisen. Der alte Katalog der Laster hat eine erstaunliche Wandlung erfahren: Was früher als Verfehlung galt, gilt heute als Ausdruck von Selbstverwirklichung und modernem Lebensstil.
     
  • Toni Willinger
    Die natürlichen Tankstellen der Bienen
    Die Beziehung Blume – Biene ist eine über Jahrmillionen entstandene Freundschaft, um nicht zu sagen Liebe. Die vielen Bienenarten und nicht nur diese, leisten der Pflanze den „Liebesdienst“ der Bestäubung, um aber selbst einen Lohn dafür zu empfangen.
     
  • Heinz Gütler
    Österreich - Gedenktage
    Im Jahr 2010 verausgabte die österreichische Post Sondermarken zu Geburts- und Todestagen bekannter Persönlichkeiten.
     
  • Georg Friebe
    Majestät, Naturgewalt und Kuschelmonster. Fall und Rückkehr des Drachen
    Mit Beginn der wissenschaftlichen Betrachtung der Natur wurde der Drache Gegenstand der Forschung. Gab es ihn wirklich? Bald war diese Frage verneint. Im Glauben des Volkes aber lebte er weiter. Doch auch die Sagenwelt wurde entzaubert, und der Fall des Drachen schritt unaufhaltsam voran. Als Karikatur seiner selbst hat er die Kinderzimmer erobert.
     
  • Willi Schmidt
    Großeltern. Die beste Erfindung seit es Kinder gibt

    Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Grosseltern und Enkelkindern, und alle Aspekte lassen sich philatelistisch darstellen. Nicht nur Briefmarken kommen hier zum Einsatz, sondern auch Stempel, Postkarten mit bereits aufgedruckten Marken und viel anderes philatelistisches Material.
     
  • Irene Kopf
    Badminton. Schneller Spaß auf hohem Niveau
    Volle Konzentration, totale Athletik, pure Freude - das ist Badminton. Nicht zu verwechseln mit Federball. Denn der größte Unterschied ist wohl die eigentlich gegensätzliche Spielidee, die vor gut 100 Jahren ein amüsantes Freizeitspiel in einen rasanten und faszinierenden Wettkampfsport verwandelt hat.
     
  • Heinz Gütler
    Hunde, man mag sich halt
    Es gibt so viele schöne, große und kleine: In jeder Farbe präsentieren sich Hunde. Ist der richtige für mich dabei? Die Marken und philatelistischen Belege sind noch vielfältiger, und auch sie kann man nicht alle haben. Dies ist schlussendlich auch eine Frage des Geldes.
     
  • Willi Schmidt
    Die Bilder lernen laufen. Eine Reise durch die Welt des Films
    Von der Erfindung der bewegten Bilder bis zu den speziellen Entwicklungen dieses Genres.
     
  • Erika Schmidt
    Faser, Flocke, Vlies
    Schafwolle — die älteste Bekleidungsfaser dient gestern wie heute dem Wohlbefinden des Menschen.
     
  • Franz Zehenter
    Die Wette auf Gott
    Immer wieder zog es Blaise Pascal nächtens an die Spieltische der Pariser Salons. Da studierte er die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die mathematischen Regeln des Glücks. Vielleicht war es eine dieser Nächte, als ihm die Idee kam, auf den Lieben Gott zu wetten.
     
  • Franz Zehenter
    Gott, der Markt und das Denken in der Krise
    Der Markt hat im vergangenen Jahrhundert schleichend die Systemstelle von Gott
    eingenommen: Er ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend und nicht real. Wir haben uns an den Gedanken gewöhnt, dass Gott es nicht richten wird und seit 2008 wissen wir auch, dass es der Markt nicht richtet. Wer dann? Wir selbst!

 

im 1. Obergeschoss
 
 

  • Gerhard Blaickner
    Rayon II
     
  • Franz Zehenter
    Der Weg zur ersten Briefmarke der Welt, der Penny Black
    Der Weg führte von einem komplexen System der Tarife und kostenlosen Beförderung für privilegierte Personen zu einem einheitlichen Porto für Inlandsbriefe bis zu einer halben Unze Gewicht. Zumindest bei Vorauszahlung galt ab 1840 der Betrag von einem Penny. 1839 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben um Fälschungen vorzubeugen. Das Ergebnis, die Penny Black, erschien am 6. Mai 1840 als erste Briefmarke der Welt.
     
  • Eva Zehenter
    Io Lionardo, durch die Augen Leonardo da Vincis die Welt neu entd
    ecken
    Leonardos Skizzen erlauben es uns, den Meister Schritt für Schritt auf dem Weg zu seinen Erkenntnissen zu folgen. Er erfindet eine neue Art zu denken, die uns mehr denn je Inspirationsquelle sein kann.

im 2. Obergeschoss
 
 

  • Franz Kemmer
    Standschützen Rankweil
     
  • Franz Kemmer
    Schweden
     
  • Franz Zehenter
    Der soziale Aspekt – Jazz ist mehr als Musik
    Im Sommer 1959 starb Billie Holiday. Die merkwürdigen Früchte, die in ihrem Song "Strange Fruit" von den Bäumen hingen, waren menschliche Körper, die Körper amerikanischer Schwarzer. Die Sängerin Betty Carter sagte später, "Strange Fruit" habe das dringende soziale Problem des vergangenen Jahrhunderts thematisiert, es sei Anklage und Warnung zugleich gewesen. "Schluss mit der Lynchjustiz !" war nur die eine Message dieses großen Songs. Das von dem weißen jüdischen Lehrer Abel Meeropol für Holiday geschriebene Stück gilt als der erste große Song des Civil Right Movement, der Schlagzeuger Max Roach bezeichnet ihre Version heute noch als revolutionäres Statement. Zeitzeugen berichten, dass dieser Song auch bewirkt habe, dass die einflussreichen Printmedien anfingen, schwarze Amerikaner abzubilden.
     
  • Franz Zehenter
    Jazz hören und verstehen
    Für Außenstehende mag Jazz wie das instrumentale Onanieren eines Taubstummen anmuten. Doch so aufgesetzt die intellektuelle Attitüde des Genres mancherorts auch wirken mag – im Geiste ist der Jazz eine tiefgründige, ja spirituelle Musik. Während sich der eitle Pop hinter der Maske der Vanitas verbirgt, ist der Jazz auf der Suche nach Transzendenz.

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