Die Montforter-Schule breitet sich aus

Am 25. Februar hat Franz Zehenter auf Einladung des Präsidenten des Vereins der Liechtensteinsammler der Schweiz, Robert Wightman, in Ruggell einen Workshop über die Montforter Schule durchgeführt. Die Teilnehmer setzten sich aus Thematikern, Postgeschichtlern und traditionellen Sammler zusammen. Daraus ergab sich eine spezielle Herausforderung für den Vortrag.

 

Einer etwa einstündigen Vorstellung des Exponataufbaus nach diesem speziellen Konzept folgte anhand der präsentierten Sammlung "Sozialgeschichte des Jazz" eine rege Diskussion über diese Art der Präsentation. Durch die Teilnahme von Postgeschichtlern ergaben sich weitere Fragen und Diskussionspunkte. Aber auch diese konnten im Rahmen des Konzeptes erfolgreich beantwortet respektive gelöst werden. Als Hilfe stellten sich die mitgebrachten Rahmeneröffnungsblätter der beiden Exponate "Ich glaub‘ die sehn wir nimmer" und "Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg" von Eva Zehenter heraus. Mit diesen Blättern gelang es problemlos das Konzept auch auf die anderen Sammlungsarten – Postgeschichte, Traditionelle Philatelie und Ganzsachen – zu übertragen.

 

Um einige Ideen reicher konnten die Teilnehmer nach mehr als drei Stunden den Heimweg wieder antreten. Der Grundtenor der Rückmeldungen war ein Überdenken des Präsentationskonzeptes der jeweiligen Sammler. Langsam aber sicher breitet sich dieses neue Präsentationskonzept auch in den Köpfen der Sammler außerhalb des Philatelie-Club Montfort aus.
 

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