Ein-Rahmen-Regionalmeisterschaft 2013

1. Juni 2013
Kolpinghaus Dornbirn
(Jahngasse 20 - A-6850 Dornbirn)

 
Die Idee

  • Die Ein-Rahmen-Regionalmeisterschaft bietet eine Plattform für Aussteller aus der Region.
    Es werden Exponate gezeigt, die entweder zu wenig umfangreich für ein Drei-Rahmen-Objekt sind (Ein-Rahmen-Spezialklasse), oder den Start für ein größeres Exponat darstellen (Ein-Rahmen-Einstiegsklasse / Jugendklasse).
  • Es werden drei Regionalmeister bestimmt - Einrahmen-Spezial, Einrahmen-Einsteiger, Einrahmen-Jugend - unabhängig von der Zuordnung zu Postgeschichte, Traditioneller Philatelie oder Thematik.
  • Das Reglement in der Einsteigerklasse wurde dahingehend abgeändert, dass die Ideen und die Kreativität bei der Beurteilung stärker ge-wichtet werden (Die Aussage eines Exponates rückt dabei gegenüber dem philatelistischen Gewicht mehr in den Vordergrund).
  • Das Gespräch zwischen Juroren, Mitausstellern und anderen Sammlern rückt in den Mittelpunkt dieses Wettbewerbs.
  • Die Freude am Ausstellen soll gegenüber engen Regeln überwiegen, Ideen und Kreativität sollen belohnt werden.
  • Präsentation von Sammelgut und Vermittlung von philatelistischem Wissen sollen durch die angepassten Reglements besonders gefördert werden.

 
Teilnahmebedingungen

  • Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder eines Vereines der Region West des VÖPh, der Ostschweiz, Baden-Württembergs oder Bayerns.
  • Jedes Ein-Rahmen-Objekt, das noch nicht im Wettbewerb gezeigt wurde und auch nicht Teil eines umfangreicheren Exponates ist, welches bereits im Wettbewerb gezeigt wurde, ist willkommen.
  • Das Exponat wird vom Aussteller persönlich vor der Jurierung in maximal 5 Minuten den Juroren und dem anwesenden Publikum vorgestellt.
  • Das Exponat entspricht einem der drei Reglements
    # Ein-Rahmen-Spezial
    # Ein-Rahmen-Einsteiger
    # Ein-Rahmen-Jugend
  • Rahmengebühr Euro 7,— (Jugend frei)
  • Pro Aussteller kann nur ein Exponat angenommen werden

 

Die Broschüre als PDF-Datei

 

 
Reglement Ein-Rahmen-Spezialklasse

  1. Zweck der Ein-Rahmen-Exponate
    Sammlern soll die Möglichkeit geboten werden, bei Wettbewerbsausstellungen Exponate zu zeigen, die wegen ihres eng begrenzten Themas für große, umfangreiche Sammlungen nicht geeignet sind.
    Sammler, die erste Erfahrungen in einem Wettbewerb suchen und vielleicht auch zunächst nicht mehr als einen Rahmen ausstellen, verweisen wir auf die eigens dafür vorgesehene 1-Rahmen Einstiegsklasse.
  2. Prinzipien des Exponataufbaus
    Im Sinne einer Spezialstudie sollen nur Themen gewählt werden, die in einem Rahmen die ausführliche Bearbeitung aller wesentlichen Aspekte des Themas zulassen. Ein Auszug aus einem bestehenden, mehrere Rahmen umfassenden Exponat („Best of my collection“) ist unerwünscht. Solche Exponate werden nicht angenommen.
  3. Ausstellungsklassen
    1-Rahmen-Exponate können aus den folgenden Wettbewerbsklassen kommen: Postgeschichte / Traditionelle Philatelie / Thematik
    1-Rahmen-Exponate werden in die entsprechende Wettbewerbsklasse eingeordnet und nach deren Reglement bewertet.
  4. Schlussbestimmungen
    Es wird ausdrücklich auf die auch hier geltenden Bestimmungen des Allgemeinen Österreichischen Ausstellungsreglements verwiesen.

 

 
Reglement Ein-Rahmen-Einstiegsklasse

  1. Zweck der Ein-Rahmen-Exponate
    Sammler bekommen Gelegenheit, ihre „Schätze“ einem Publikum zu präsentieren. Andere Philatelisten können von den gezeigten Ideen profitieren, es bietet sich die Möglichkeit, sein Thema mit Gleichgesinnten zu diskutieren.
    Die Einstiegsklasse ist als Vorstufe zu den Wettbewerbsausstellungen gedacht. Der Weg zu einem guten Ausstellungsexponat soll geebnet und erleichtert werden, Hemmschwellen sollen abgebaut werden. Dazu dienen nicht nur die ausführlichen Gespräche mit erfahrenen Juroren (ohne erhobenen Zeigefinger, sondern von Sammler zu Sammler).
    Jede ausgestellte Sammlung soll sich innerhalb der Einstiegsklasse so positiv entwickeln, dass anschließend einer erfolgreichen Teilnahme an einer Wettbewerbsausstellung nichts mehr im Wege steht.
    Wenn auch ein Quäntchen Ehrgeiz nicht schadet, sollte doch über allem das Motto TEILNEHMEN IST WICHTIGER ALS SIEGEN stehen!
  2. Teilnehmer
    In der Einstiegsklasse können Sammler ausstellen, die auf das Material, das sie zu einem bestimmten Thema zusammengetragen haben, stolz sind und ihre Sammlung gern erstmals als „Ausstellungssammlung“ einem Publikum zeigen möchten.
    Ebenso sollen Sammler, die daran interessiert sind, sich von erfahrenen Ausstellern und Juroren beraten zu lassen, hier ausstellen.
    Nicht teilnehmen dürfen Sammler, die ihr Objekt bereits in 3 oder mehr Rahmen im Wettbewerb zeigen konnten, ebenso erfahrene Aussteller, die ein eng begrenztes Thema auf 1 m² zeigen wollen. Diese Sammler verweisen wir auf die 1-Rahmen-Spezialklasse.
  3. Prinzipien des Exponataufbaues
    Der Umfang der Exponate ist auf einen Rahmen begrenzt - ausschließlich auf 1 m². Die Ausstellungsrahmen messen 100 x 100 cm und sind für 12 Blätter im Format DIN A4 geeignet.
    Beispiele für Themen: „Österreich – Die Briefmarken von 1955 bis 1960“, „Der Hund als Jagdgehilfe“, „ Deutsche Demokratische Republik – Die Briefmarken der letzten 5 Jahre“, „In vino veritas“, „Vom Heller zum Groschen“, usw.
  4. Ausstellungsklassen
    1-Rahmen-Exponate können aus den folgenden Wettbewerbsklassen kommen: Postgeschichte / Traditionelle Philatelie / Thematik
    1-Rahmen-Exponate werden in die entsprechende Wettbewerbsklasse eingeordnet und nach deren Reglement bewertet.
  5. Welches Material kann ausgestellt werden?
    Gezeigt werden kann jedes philatelistische Material wie z.B. Briefmarken, Markenblöcke, Briefe, Ganzsachen, Absenderfreistempel, Poststempel, Postformulare, Markenheftchen, Bogenränder, Ganzsachen, Maximumkarten, portofreie Dienstpost, amtliche Nebenstempel und Aufkleber, etc.
    Bei den meisten Sammlungen ist es von Vorteil, möglichst viele verschiedene philatelistische Elemente einzubauen.
  6. Welche Sammlungskriterien werden bewertet?
    a) Titel/Plan
    Das gewählte Thema ist logisch und nachvollziehbar. Eine aussagekräftige, leicht verständliche und gut strukturierte Gliederung ermöglicht dem Betrachter den bestmöglichen Einstieg in die Sammlung, um Inhalt und Umfang des The-mas leicht erfassen und systematisch verfolgen zu können.
    b) Bearbeitung und Entwicklung des Themas
    Sachverhalte und Zusammenhänge des Themas sind sorgfältig recherchiert. Sie bringen die wesentlichen Aspekte des Themas tiefgründig, originell und in logischer Folge zur Darstellung, begleitet von der bestmöglichen Materialauswahl. Die Texte sind kurz und prägnant und beschreiben dennoch das Wesentliche des gezeigten Stückes. Stets soll ein „roter Faden“ den Betrachter durch das Thema führen.
    c) Kenntnisse und persönliches Studium
    Für jedes thematische Detail wird ausschließlich philatelistisches Material gezeigt. Philatelistische Kenntnisse finden ihren Ausdruck in einer geschickten Materialmischung (möglichst viele verschiedene philatelistische Elemente). Passende Materialauswahl und exakte Beschreibung der Belegstücke demonstrieren ein hohes Maß an Wissen. Literaturstudien und persönliches Studium werden durch die geeignete Analyse der gezeigten Stücke nachgewiesen.
    d) Beschaffenheit und Schwierigkeit der Beschaffung
    Marken und Poststücke sind in bestmöglichem Grad der Erhaltung, die Stempel sind gut lesbar. Das gezeigte Material geht über das hinaus, was zu dem vorgegebenen Thema leicht zu bekommen ist.
    e) Aufmachung
    Durch eine saubere, wirkungsvolle Aufmachung und eine übersichtliche Darstellung wird die Bearbeitung der Sammlung wohltuend unterstützt.
  7. Wer bewertet?
    Geschulte Juroren beurteilen die Exponate nach bestem Wissen. In einem Beratungsgespräch sollen dem Aussteller weiterführende Hilfen gegeben werden. Ziel aller gemeinsamen Bemühungen ist, dass der Aussteller von jedem Wettbewerb vielfältige Erfahrungen und neue Erkenntnisse mitnehmen kann, damit eine stetige Entwicklung der Sammlung gewährleistet ist.
  8. Schlussbestimmungen
    Es wird ausdrücklich auf die auch hier geltenden Bestim-mungen des Allgemeinen Österreichischen Ausstellungsreglements verwiesen.

 

 
Reglement Ein-Rahmen-Jugendklasse

  1. Zweck der Ein-Rahmen-Exponate
    Diese Ausstellungsform soll Jungsammlern die Möglichkeit geben, mit ihren Exponaten vor die Öffentlichkeit zu treten sowie diese im Wettbewerb mit anderen Exponaten zu vergleichen und von einer Jury bewerten zu lassen.
  2. Teilnehmer
    Voraussetzung für ein Jugendexponat im Wettbewerb ist, dass der jugendliche Aussteller die Blattgestaltung selbst oder mit nur geringer Anleitung durch einen Erwachsenen durchführt und zumindest die Grundlagen der Philatelie versteht. Hilfestellung durch Erwachsene ist durchaus möglich, es sollte aber bei einer Hilfestellung bleiben. Exponate von Jugendlichen, die alle Kennzeichen der Gestaltung durch Erwachsene zeigen, sind problematisch.
  3. Ausstellungsklassen
    1-Rahmen-Exponate können aus den folgenden Wettbewerbsklassen kommen: Postgeschichte / Traditionelle Philatelie / Thematik
    1-Rahmen-Exponate werden in die entsprechende Wettbewerbsklasse eingeordnet und nach deren Reglement bewertet.
  4. Bewertungsrichtlinien
    Das Sammeln von Briefmarken, Ganzsachen, Stempeln und anderen postalischen Belegen ist eine Freizeitbeschäftigung. Jedes Exponat ist durch die Individualität des jugendlichen Philatelisten geprägt. Diese Individualität soll durch die Bewertungsrichtlinien nicht gestört werden, vielmehr sollen diese Richtlinien dem jugendlichen Sammler als Hilfe an die Hand gehen. Trotzdem stellen diese Richtlinien eine wichtige Grundlage für die Beurteilung durch die Jury dar, sie machen die Exponate im Wettbewerb erst vergleichbar und erlauben so eine gerechte und objektive Beurteilung.
    Die Prinzipien, wie sie in den Spezialreglements der verschiede-nen Wettbewerbsklassen definiert sind, gelten im Allgemeinen auch für Exponate der Jugend.
    Jeder jugendliche Aussteller hat seinem Exponat eine Titelseite mit einem Aufbauplan beizufügen und klar das Thema, die Entwicklung und das Ziel seines Exponats zu beschreiben.
  5. Welche Sammlungskriterien werden bewertet?
    Bearbeitung
    Das Thema des Exponates ist so zu wählen, dass das Exponat umfassend und in der notwendigen Spezialisierung das Thema darstellen kann. Die Individualität des Themas ist gewünscht und sollte sich im Exponat widerspiegeln.
    Es wird erwartet, dass der Aussteller seinem Exponat einen logischen Plan/Gliederung voranstellt. Der Plan/die Gliederung sollten kein Inhaltsverzeichnis darstellen. Mit zunehmendem Alter des Ausstellers werden an den Plan / die Gliederung erhöhte Anforderungen gestellt.
    Kenntnisse
    Erläuterungen zum Thema und Material sollen kurz und aussagekräftig sein und das erforderliche Ausmaß haben. Mit diesen kann der Jugendliche seine allgemeinen und philatelistischen Kenntnisse zeigen.
    Gemäß dem Alter des Ausstellers soll eine gewisse Spezialisierung vorgenommen werden, dies kann sich auf die Marken selbst, ein Motiv oder einen Bereich beziehen.
    Kenntnisse werden durch richtige Auswahl und Einordnung des Materials und die dazugehörigen Erläuterungen gezeigt. Insbesondere ist zu bewerten: allgemeine philatelistische Kenntnisse, Spezialkenntnisse über Marken und Belege sowie Auswertung der Literatur und Forschung, thematische Kenntnisse, motivbezogene Marken, Stempel und Belege
    Material
    Ein Exponat soll nicht nur Marken (gebraucht und ungebraucht) sondern in einem ausgewogenen Verhältnis auch alle anderen philatelistischen Materialarten nach den Erfordernissen der einzelnen Wettbewerbsklassen zeigen.
    Die Marken und die Belege sollen in tadellosem Zustand sein, soweit dies auch aufgrund des Alters oder der Besonderheit der gezeigten Stücke erreichbar ist. Marken und Belege sollen eine saubere und lesbare Abstempelung aufweisen. Der Stempel soll klar, deutlich, gut lesbar und dennoch „leicht" sein, so dass das Markenbild sichtbar bleibt. Die Marken sollten bedarfsmäßig entwertet sein.
    Präsentation des Exponates
    Das Exponat soll insgesamt einen ausgewogenen Eindruck vermitteln, das kann unter anderem erreicht werden durch gleichmäßige Ober- und Untergrenzen und durch gleichmäßige, ausgewogene Verteilung von Marken und Belegen.
    Es wird gewünscht, dass der Aussteller mit einfachen Mitteln (Unterlegung, Umrandung, etc.) das philatelistische Material hervorhebt.
    Der Aussteller soll eine angemessene Schriftgröße wählen und die Beschriftung sauber anfertigen. Unterschiedliche Schriftformate zur Hervorhebung besonderer Kommentare sollen eingesetzt werden, es ist jedoch empfehlenswert, höchstens 3 verschiedene Schriftformate zu verwenden.
  6. Wer bewertet?
    Geschulte Juroren beurteilen die Exponate nach bestem Wissen. In einem Beratungsgespräch sollen dem Jugendlichen weiterführende Hilfen gegeben werden. Ziel aller gemeinsamen Bemühungen ist, dass der Jugendliche von jedem Wettbewerb vielfältige Erfahrungen und neue Erkenntnisse mitnehmen kann, damit eine stetige Entwicklung der Sammlung gewährleistet ist.
  7. Schlussbestimmungen
    Es wird ausdrücklich auf die auch hier geltenden Bestimmungen des Allgemeinen Österreichischen Ausstellungsreglements für Jugend verwiesen.

    

Anmeldung

Bitte verwenden Sie das Anmeldeformular in der Broschüre!

 

 

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