Philatelie – wie Briefmarken Geschichten erzählen

Informationen stehen uns heute jederzeit und überall zur Verfügung. Niemand muss mehr Wissen anhäufen und privat verwalten, das übernehmen Lesezeichen im Internet – für jedermann nutzbar, kostenfrei und allgegenwärtig. In kürzester Zeit können wir uns spielend leicht durch alle Wissensgebiete bewegen, vom England des 19. Jahrhunderts bis zur Popmusik bewegen – alles ganz bequem auf dem Bildschirm.

 

Fündig werden wir in dieser Welt aber oft nur oberflächlich. Verlassen wir jedoch den gewohnten Pfad und machen einen Ausflug, dann werden wir reichlich belohnt, es zeigt sich Überraschendes, Türen öffnen sich, neue Zugänge zum Wissen tun sich auf.

 
Der Philatelie-Club Montfort hat schon eine lange Tradition, solche neue Wissenspfade zu eröffnen. Unsere Exponate erzählen Geschichte und Geschichten, schaffen mit viel Fantasie und dem spezifischen Instrumentarium der Philatelie eine anschauliche Welt. Sie sind auf diese Weise eine neue anregende Form der Wissensvermittlung. Faszinierende Ideen und unerwartetes Wissen erwartet Sie. Lassen Sie sich durch Markierungen und Lesezeichen entführen und zu einer subtilen und auch vergnüglichen Wissensvermittlung verführen, die nicht der Hektik unserer schnelllebigen Zeit unterworfen ist.

 
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Spaß beim Betrachten unserer Exponate, erweitern Sie Ihr Wissen in unterhaltsamer Form.
 

Zeit und Ort
 

  • Volkshochschule Götzis, Am Garnmarkt 12, 1. und 2. Stock
  • Montag, 23. Februar bis Freitag, 13. März
  • zu den Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 21:00 Uhr
      
  • Eröffnungsvortrag „Philatelie – wie Briefmarken Geschichten erzählen“ am Dienstag, 24. Februar um 19:00 Uhr mit anschließender Führung durch die Ausstellung
 
 

Das wird zu sehen sein

 

  • Clemens Brandstetter
    Komm mit ins Mercantour 
    Wer tolle Geschichten erzählen will, muss sie zuerst erleben ! - Über das Mercantour kann man viel berichten, wenn man einmal dort war. Das Gebiet des Mercantour liegt in den Departments Alpes-de-Hautes-Provence und Alpes-Maritimes (Frankreich) und grenzt an das Piemont. Es wurde 1979 als schutzwürdig erkannt und zum länderübergreifenden Nationalpark (Frankreich-Italien) erklärt. Dort kommen viele endemische Tier- und Pflanzenarten vor; dies ist dadurch erklärbar, dass das Gebiet isoliert ist und durch die Wirkung der Eiszeiten - Flucht und Wiederbesiedlung der Arten - geprägt ist. Das Fürstentum Monaco liegt am Fuße der Ligurischen Alpen; die dortige Postverwaltung hat diesem Nationalpark zahlreiche Briefmarken gewidmet.
    (1 Rahmen)
     
  • Clemens Brandstetter
    Operation Gladio
    Nach 1945 wurden hinter dem Rücken der Bevölkerung und der Parlamente in Westeuropa Geheimarmeen gegründet, die verschiedene Anschläge durchgeführt haben. Helmut Schmidt, deutscher Bundeskanzler, meint in einem Interview (2007): "Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus". - Daniele Ganser, Schweizer Historiker: "Terror eignet sich mehr als irgendeine andere militärische Strategie dazu, die Bevölkerung zu manipulieren."
    (2 Rahmen)
     
  • Clemens Brandstetter
    Der 11. September 2001
    Der Autor vermutete schon 2001/2002, dass bei den Anschlägen "etwas" nicht mit rechten Dingen zuging. Bald erschienen die ersten Publikationen in Form von Beiträgen in Foren, Zeitschriften und Büchern. Die Autoren wurden fast immer als Spinner und Konspiratorenen abgetan. Das Internet macht nunmehr verschiedene seriöse Kommentare zu den Vorfällen 9/11 zugänglich, etwa Dr. phil. Daniele Ganser oder Architects & Engineers for 9/11. Wer Quellen einsehen will, findet sie bei Paul Schreyer. Dabei geht es immer um Geld und Macht; derzeit auf der Wunschliste der Mächtigen und Reichen: Erdöl.
    (1 Rahmen)
     
  • Daniela Vogt Weisenhorn
    Das Alter - eine Bedrohung für unserern Körper und Geist?
    Aufgrund verbesserter medizinischer Versorgung und verbesserter Lebensumstände wird die Bevölkerung in den höher entwickelten Ländern immer älter. Dies kann ein Segen sein. Leider nehmen dadurch aber auch die altersbedingten Erkrankungen zu. Diese können uns Angst einjagen, da wir durch diese die Kontrolle über unseren Körper aber auch über unseren Geist verlieren können. Ist dem wirklich so? Können wir etwas dagegen tun?
    (1 Rahmen)
     
  • Daniela Vogt Weisenhorn
    Die Psyche - eine medizinische Herausforderung
    "Mental Health" – „Geistige Gesundheit“ ist heute in vieler Munde. Laut WHO sind psychische Störungen der häufigste Grund für Frühpensionierungen. Grund genug die Geschichte der Psychiatrie zu beleuchten: ist es ein Problem der modernen Gesellschaft? Inzwischen weiss man jedoch schon von psychosomatischen Kliniken des Altertums. Nach der dunklen Phase des Mittelalters wurde im im 18. Jahrhundert der Grundstein für die moderne Psychiatrie – ohne Zwangsmassnahmen – gelegt. 100 Jahre später folgen Kraepelin und Freud. Heute ist Psychiatrie eine anerkannte medizinische Disziplin und erreicht bei vielen Erkrankungen wie Sucht, Depression und Angsterkrankungen Linderung. 
    (1 Rahmen)
     
  • Daniela Vogt Weisenhorn
    Eine kleine Geschichte der Genetik
    Nicht jedem ist bekannt oder bewusst, dass die Genetik eine junge Wissenschaft ist, deren Grundsätze schon seit der Steinzeit durch gezielte Züchtungen sowohl von Tier als auch Pflanze angewandt wird. Erst im Laufe der letzten 150 Jahre wurden diese „Erfahrungen“ durch die Erkenntnisse der Wissenschaft auf nachvollziehbare Gesetzmässigkeiten zurückgeführt. Die „Genetik“ als Wissenschaft war geboren. Mit ihr – und der Tatsache, dass dieses Wissen nun gezielt angewandt werden kann – kamen auch die Diskussionen rund um die Gentechnik. Heute geht es mehr um veränderte Gene in Nahrungsmitteln und unserer Umwelt. Gerne wird dabei vergessen, dass, wie so vieles in der Natur, diese Technik auch ihre „guten“ Seiten, z. B. als Grundlage für die Heilung von Krankheiten, hat. 
    (1 Rahmen)
     
  • Eva Zehenter
    "Ich glaub', die seh'n wir nimmer" - die K.u.k. Truppen in der Türkei
    Dieser Satz von Kaiser Franz Josef I. bei der Verabschiedung der ersten Batterie in die Türkei spiegelt die Situation wider, in der sich die k.u.k. Truppen befanden: Keinerlei Kenntnisse über die zu erwartende Situation, die Angst vor den unbekannten Gebieten, den Seuchen, den Gefahren der Wüste usw. bestimmten den Aufbruch der Truppen.
    (5 Rahmen)
     
  • Eva Zehenter
    Io Lionardo - Durch die Augen Leonardo Da Vincis die Welt neu entdecken
    Erfinder und Mittler zwischen der Natur und den Menschen. Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Künstler der Kulturgeschichte, als genialer Wissenschaftler, Naturphilosoph und als der Uomo Universale par excellence. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte.
    (5 Rahmen)
     
  • Eva Zehenter
    Lebensspuren. Geschichten als Lebensbilder
    Die Geschichtenerzähler erzählen von Taten und Ereignissen und werden so ein Glied in der Kette der Überlieferung. Ihre Geschichten pflanzen sich fort von Bericht zu Bericht und werden so zu Lebensspuren und verdeutlichen den Zeitgeist.
    (4 Rahmen)
     
  • Franz Zehenter
    Die Sozialgeschichte des Jazz
    Der Jazz hat viele Gesichter, viele Ursachen und viele Väter. Von der Sklaverei zum amerikanischen Traum bis hin zur Weltgeschichte mit zwei Weltkriegen und der Entwicklung zur globalen Kommunikation spannt sich der Bogen. Musikalisch bildet die Verwurzelung in den Traditionen gepaart mit kreativer Erneuerung das Spannungsfeld für den Jazz. Jeder Zeitraum brachte eigene Stilrichtungen hervor, charakterisiert werden diese aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten. Und dennoch bleibt diese Musik für einen großen Teil der Menschheit emotional und intellektuell unverständlich. Dabei könnten wir hier eine Kultur erfahren, die nicht so schnell wieder loslässt, ja manchmal gar zur Sucht werden kann …
    (7 Rahmen)
     
  • Georg Friebe
    Von den letzten Dingen — Todeskultur und Totenkult
    Mahnende Erinnerung an den Verfall jeglichen Lebens und der Wunsch nach Unsterblichkeit prägen unseren Umgang mit dem Tod. Die Frage nach den "Danach" sucht die Religion zu beantworten: Sterben und Totenverehrung wurden von ihr ritualisiert. Doch letztendlich ist nur eines gewiss: Im Tod sind alle gleich, und niemand wird verschont.
    (5 Rahmen)
     
  • Harald Staffler
    Eine Formel verändert die Welt
    (1 Rahmen)
     
  • Harald Staffler
    Eine unendliche Geschichte …
    Die außerordentliche Stempelvielfalt auf den österreichischen Freimarkenausgaben 1850 bis 1864
    (4 Rahmen)
     
  • Willi Schmidt
    "Bitte lächeln". Ein Streifzug durch die Welt der Photographie
    Die Erfindung der Photographie im Jahre 1839, sowie die Pioniere deren Entwick-lungen maßgeblich das neue Medium förderten, als auch die industrielle Fertigung des photographischen Materials und die Einflussnahme der Photographie in die verschiedensten Bereiche des Lebens werden dargestellt. Auch die „Vaterrolle“ für die laufenden Bilder, die aktuelle Lage und die hoffnungsvolle Zukunft der Photographie, versucht die Sammlung verständlich zu vermitteln.
    (10 Rahmen)
     

 

 

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