Großes auf kleinem Raum

Ein Philatelie-Tag der österreichischen Post ist immer ein guter Anlass auf Sammler von Briefmarken, also Philatelisten, hinzuweisen. Der Philatelie-Club Montfort zeigt mit einer kleinen Ausstellung unterschiedlichste Formen des Sammelns auf - und alle machen Spaß. Sei es ein punktuell aufgegriffenes Thema wie "Nackt - nein danke" oder "Eine Formel verändert die Welt" oder auch das Philosophieren über unser Sein "Das gute Leben - was ist das?", "Von der Kürze des Lebens" oder "Demenz - der langsame Abschied vom Leben", die Sammler zeigen auf und machen nachdenklich. Aber auch die klassischen Themen verursachen Staunen: "Deutsche Inflation bis Oktober 1923" und "Geheimcode oder Automatisierungshilfe".

 

Im Foyer der Postfiliale Götzis können diese Themen philatelistisch aufbereitet bewundert werden. Über den Zeitraum von 2 Wochen sind jeweils 4 Vitrinen mit ebensovielen Sammlungen zu sehen, nach dieser Zeit werden die Inhalte der Vitrinen ausgetauscht - neue Themen stehen für die Betrachter und Besucher bereit. Mit modernen Präsentationsmethoden bekommt der Begriff Ausstellung eine neue Bedeutung. Lassen Sie sich diese Gelegenheit in Götzis nicht entgehen!


 

Zeit und Ort
 

  • Postfiliale Götzis, St. Ulrichstraße 48, 6840 Götzis
  • Freitag, 3. April bis Donnerstag, 30. April 2015
  • zu den Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
 
 

Das wird zu sehen sein

 

  • Clemens Brandstetter
    Schiller wurde ermordet!
    Gerüchte sind hartnäckig. Grund genug, Literatur zu durchforsten, ob seriöse Zitate zur Ermordung des Friedrich von Schiller auffindbar sind. Der Autor wird fündig und baut die Spekulation rund um ein Anagramm Goethes zur Ermordung Schillers in das Exponat ein. Wirklichkeit und mögliche Fiktion verschwimmen. – "Geben Sie Gedankenfreiheit" (aus Schillers Don Carlos).
    (1 Rahmen)
     
  • Eva Zehenter
    Geheimcode oder Automatisierungshilfe
    Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.
    (1 Rahmen)
     
  • Franz Zehenter
    Das gute Leben – was ist das?
    Die Beschäftigung mit Schuld und Sühne führt unweigerlich zu Fragen der Moral - was gilt (noch) als ethisch vertretbar, was nicht? Und welchen Platz hat Moral in der Politik, welche Wertvorstellungen und Menschenbilder liegen Gesetzen zugrunde? All dies ist heute gesellschaftliche Aushandlungssache.
    (1 Rahmen)
     
  • Harald Staffler
    Eine Formel verändert die Welt
    (1 Rahmen)
     
  • Daniela Vogt Weisenhorn
    Demenz – der langsame Abschied vom Leben
    Aufgrund verbesserter medizinischer Versorgung und verbesserter Lebensumstände wird die Bevölkerung in den höher entwickelten Ländern immer älter. Dies kann ein Segen sein. Leider nehmen dadurch aber auch die altersbedingten Erkrankungen zu. Diese können uns Angst einjagen, da wir durch diese die Kontrolle über unseren Körper aber auch über unseren Geist verlieren können. Ist dem wirklich so? Können wir etwas dagegen tun? 
    (1 Rahmen)
     
  • Erika Schmidt
    Nackt – nein danke
    Ein profaner Apfel bescherte der Menschheit die Bekleidung. "... Und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze." Die Zeit der Lendenschurze war schnell vorbei und die Bekleidung wurde neben dem Schutz gegen Blicke und Witterung zu einem Statussymbol. Die Zweckmäßigkeit des Bekleidens und die Entwicklung der Materialien werden im Exponat dargestellt. 
    (1 Rahmen)
     
  • Georg Friebe
    Von der Kürze des Lebens
    Ob in der Stadt der Studentenromantik, oder an der Eliteuniversität: Die ersten drei Strophen der akademischen Hymne "Gaudeamus igitur" erinnern mahnend an die Kürze des Lebens. So ist bei den studentischen Festen der Gedanke an die Vergänglichkeit stets präsent.
    (1 Rahmen)
     
  • Helmut Schneider
    Deutsche Inflation bis Oktober 1923
    (1 Rahmen)
     

 

 

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