Stempel und mehr

Der Philatelietag der Österreichischen Post AG findet in diesem Jahr in Rankweil erstmals im Juni statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentiert der Philatelieclub Montfort aus diesem Anlass eine kleine Briefmarkenschau. Das Thema heuer lautet „Stempel und mehr“. Briefmarken sind in der Philatelie nicht allein, sie stehen oft in Bezug zum Stempel.

 

Hier werden Exponate gezeigt, die darauf besonders Rücksicht nehmen: vom 2. bis 12. Juni zeigen wir ein Exponat über die Codierung auf Briefen. Dazu sind zwei thematische Objekte, nämlich über Albert Einstein und über das „gute“ Leben zu sehen.

 

Dann werden diese ausgetauscht, sodass vom 12. bis 26. Juni eine Stempelsammlung aus der Zeit vor der Briefmarke über Brünn zu sehen ist, umrahmt von dem berühmtestes Gemälde der Welt, der Mona Lisa und einem topaktuellen Thema unserer Zeit, der Generation Copy & Paste.

 

Wir sehen also, dass sich ein Besuch in der Postfiliale Rankweil in dieser Zeit ganz besonders lohnt!


 

Das wird zu sehen sein

 

Vom 02. bis 12. Juni

 

  • Harald Staffler
    Eine Formel verändert die Welt
    Die Geschichte einer Formel von Albert Einstein: e=mc2.
    (1 Rahmen)
     
  • Eva Zehenter
    Geheimcode und Automatisierungshilfe
    Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden: Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.
    (1 Rahmen)
      
  • Franz Zehenter
    Das »gute« Leben, was ist das?

    Die Beschäftigung mit Schuld und Sühne führt unweigerlich zu Fragen der Moral - was gilt (noch) als ethisch vertretbar, was nicht? Und welchen Platz hat Moral in der Politik, welche Wertvorstellungen und Menschenbilder liegen Gesetzen zugrunde? All dies ist heute gesellschaftliche Aushandlungssache.
    (1 Rahmen)
     

Vom 12. bis 26. Juni

  • Harald Staffler
    Ankunft Brünn, jedesmal mittags

    Ein Exponat über die Zeit vor den ersten Briefmarken (Vorphila) mit Post von und nach Brünn.
    (1 Rahmen)
     
  • Eva Zehenter
    Mythos Mona Lisa
    Bereits seit 500 Jahren ist sie das berühmteste Gesicht der Welt. Wie hat sie das nur geschafft? Das Porträt der Dame Lisa lächelt von seinem Platz im Louvre auf die Touristenscharen herab. Blitzlichter der Fotoapparate, die erfreuten Ausrufe und das Gedrängel und Geschiebe der Besucher können sie nicht stören oder ermüden. Denn die vielen Schichten pigmentierter Ölfarbe auf einem 77 x 53 cm großen Stück Pappelholz werden von einem Zementgehäuse und einer kugelsicheren Panzerglasscheibe vor Vandalen geschützt.
    (1 Rahmen)
     
  • Franz Zehenter
    Die Generation Copy & Paste
    Das Internet ist längst in den Kinderzimmern angekommen. Es verheißt unendliche Wissensweiten, Informationen in Hülle, Fülle und Sekundenschnelle. Spicken, schummeln, cheaten - immer mehr Menschen setzen dabei auf Copy & Paste, die schnelle Möglichkeit Wissen zu verwenden - auch wenn es nicht das eigene ist.
    (1 Rahmen)
     

 

 

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