Philatelistische Geschichten

Briefmarkenschau in der Volksbank Vorarlberg, Filiale Rankweil – Schalterraum

18. Jänner bis 11. Februar 2016 – zu den Öffnungszeiten

  • Montag, 08:00 – 12:00, 13:45 – 16:00
  • Dienstag, 08:00 – 12:00, 13:45 – 16:00
  • Mittwoch, 08:00 – 12:00, 13:45 – 18:30
  • Donnerstag, 08:00 – 12:00, 13:45 – 16:00
  • Freitag, 08:00 – 12:15, 13:45 – 16:00

 

Die etwas andere Schau bietet die Volksbank Vorarlberg gemeinsam mit dem Philatelie-Club Montfort im Schalterraum der Filiale Rankweil: Geschichten werden mit Mitteln der Philatelie erzählt, von den Großeltern über den Film und den Todsünden bis zum Mythos Mona Lisa. Aber auch die erste Briefmarke der Welt kommt nicht zu kurz, ihre Anfänge werden in den Räumlichkeiten der Volksbank präsentiert.

Die Ausstellung richtet sich an alle, die in einer Bank mehr über die Kultur und die Geschichte unserer Zeit wissen möchten. Als besonderen Mehrwert bieten wir eine kleine Postgeschichte von Rankweil verbunden mit einigen alten Ansichten auf Ansichtskarten an. Und dem nicht genug werden auch noch Geschichten über die Wissenschaft, die Religion, die Wolle und den Film erzählt. Wer wissen möchte, warum es manchmal Milliarden von Mark benötigte, um einen einzigen Brief zu versenden, kommt genauso auf seine Kosten wie diejenigen, welche unsere elektronische Welt mit „Copy & Paste“ besser verstehen wollen.

Ein Besuch lohnt sich allemal, und nicht nur einer: am 29. Jänner werden die Exponate ausgetauscht und neue Geschichten unterhalten die Besucher der Volksbank in Rankweil.


 

Das wird zu sehen sein

 

18. Jänner bis 29. Jänner 2016

 

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Stempelporträt Rankweil
Von der Zeit der Fuhrmannsbriefe über die Eröffnung des Postamtes in Rankweil 1870 bis zur Moderne. Über die Jahrzehnte veränderten sich die Stempel, aber eines blieb immer - der Name Rankweil.
2 Rahmen

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Portofreiheiten
Unter Portofreiheit versteht man die Vergünstigung, die eine Postverwaltung bestimmten Absendern zum gebührenfreien Versand gewährt. Sie war früher regierenden Fürstenhäusern, aber auch staatlichen oder anderen Institutionen eingeräumt worden. Des Weiteren wurden auch zeitlich und räumlich begrenzte Vergünstigungen bewilligt. Einen Querschnitt durch die Vielfalt der Möglichkeiten und Kenntlichmachung der Portofreiheit zeigt dieses Exponat.
2 Rahmen

Erika Schmidt

Erika Schmidt
Faser, Flocke, Vlies
Schafwolle - die älteste Bekleidungsfaser des Menschen ist Gegenstand des Exponates. Von den Wolllieferanten und der Bearbeitung dieser Tierbehaarung erzählen die Blätter der Sammlung genauso, wie über die verschiedensten Verwendungsarten der Wolle. Auch die passende Pflege dieses außerordentlichen Naturproduktes wird aufgezeigt.
3 Rahmen
 

Harald Staffler

Harald Staffler
Ankunft Brünn, jedesmal mittags
Das Exponat zeigt die Postgeschichte dieser heute bedeutenden Messestadt, beginnend im 16. Jahrhundert bis zum Mai 1850 – also jener Zeit, in der es zwar die Post, aber noch keine Briefmarken gab, genannt »Vorphilazeit«. Dieser Abschnitt schließt unter anderem auch eine nahezu unbekannte Periode mit ein, nämlich die des »österreichischen Staatsbankrotts« im Jahre 1811. Aber auch die sogenannte »stempellose Zeit«, eine der geheimnisvollsten Erscheinungen in der österreichischen Postgeschichte. Zudem werden die verschiedensten Stempelformen, Brieftarife und Beförderungsformen gezeigt.
3 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Nur Milliardären war es möglich Briefe zu schreiben
Der Schwerpunkt der Hyperinflation in Deutschland war vom 1. November bis zum 1. Dezember 1923 mit 6 Portosprüngen. In dieser Periode haben sich die Portogebühren für einen Inlandsbrief von 100 Millionen auf 100 Milliarden Mark erhöht. Jede dieser sechs Portosprünge wird mit Belegen und postgeschichtlichem Material hinterlegt. Den Abschluss bildet der Monat Dezember 1923, in dem die Inflationsmarken noch gültig, aber auch schon die neuen Pfennigmarken im Verkehr waren. Dies führte auch zu Kombinationen beider Markentypen.
2 Rahmen
 

Hans Nägele

Hans Nägele
Vatikan
Pontifikat und Reisen von Johannes Paul II.
2 Rahmen

29. Jänner bis 11. Februar 2016

 

Gerhard Köchl

Gerhard Köchl
Plattenfehler auf Sondermarken Österreichs in der Zweiten Republik
In der Zweiten Republik erschienen bereits ab 1946 Sondermarken. Trotz der guten Drucktechnik kam es immer wieder zu Abweichungen im Druckbild der Briefmarken. Zum Teil erscheinen diese Abweichungen nur auf einzelnen Marken, manchmal allerdings auch auf ganzen Bogenteilen. Das Exponat zeigt einige besondere Plattenfehler auf Marken der 40-er und 50-er-Jahre des 20. Jahrhunderts.
1 Rahmen
 

Hermann Teltscher

Hermann Teltscher
Anatomie eines Briefmarkenbogens
Welcher Philatelist oder Normalsterbliche hat schon einmal einen ganzen Briefmarkenbogen in den Händen - außer Postangestellte= Die Inflationsausgaben des Deutschen Reiches von 1919 bis 1923 machen es möglich: hohe Nennwerte und kleine Verkaufswerte. Also sezieren wir so einen Bogen einmal!
1 Rahmen
 

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Die Bilder lernen laufen. Eine Reise durch die Welt des Films
Von der Erfindung der bewegten Bilder bis zu den speziellen Entwicklungen dieses Genres.
1 Rahmen
 

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Großeltern. Die beste Erfindung seit es Kinder gibt
Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Großeltern und Enkelkindern, und alle Aspekte lassen sich philatelistisch darstellen. Nicht nur Briefmarken kommen hier zum Einsatz, sondern auch Stempel, Postkarten mit bereits aufgedruckten Marken und viel anderes philatelistisches Material.
3 Rahmen
 

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Mythos Mona Lisa
Bereits seit 500 Jahren ist sie das berühmteste Gesicht der Welt. Wie hat sie das nur geschafft? Das Porträt der Dame Lisa lächelt von seinem Platz im Louvre auf die Touristenscharen herab. Blitzlichter der Fotoapparate, die erfreuten Ausrufe und das Gedrängel und Geschiebe der Besucher können sie nicht stören oder ermüden. Denn die vielen Schichten pigmentierter Ölfarbe auf einem 77 x 53 cm großen Stück Pappelholz werden von einem Zementgehäuse und einer kugelsicheren Panzerglasscheibe vor Vandalen geschützt.
1 Rahmen
 

Harald Staffler

Harald Staffler
Papst Paul VI.
Papst Paul VI. war von 1963 bis 1978 nach kirchlicher Zählung der 262. Papst der römisch-katholischen Kirche. Wegen seiner prägenden Rolle für den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils, seiner Beschlussfassung und der Umsetzung der Entscheidungen gilt er manchen als eigentlicher „Konzilspapst“. Wahrscheinlich hat keiner seiner Vorgänger jemals eine so umfassende kirchliche Gesetzgebung durchgesetzt, wenn auch die gesamte Neufassung des nachkonziliaren Gesetzbuches erst 1983 publiziert wurde.
2 Rahmen
 

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Vom Anfang der Menschen
Es ist erstaunlich, dass sich viele Geschichten vom "Anfang der Dinge" recht ähnlich sind. Egal in welcher Religion und von welchem Teil der Erde, oft findet sich dieselbe Grundstruktur: Am Beginn der Welt existierte ein Ozean, Finsternis und Chaos, die durch das gesprochene Wort des oder der Schöpfer geordnet werden. Der Schöpfer erschafft das Licht, und das Land erhebt sich aus dem Wasser. Dann entstehen Pflanzen, Tiere und zuletzt der Mensch…
1 Rahmen
 

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Generation Copy & Paste
Das Internet ist längst in den Kinderzimmern angekommen. Es verheißt unendliche Wissensweiten, Informationen in Hülle, Fülle und Sekundenschnelle. Spicken, schummeln, cheaten - immer mehr Menschen setzen dabei auf Copy & Paste, die schnelle Möglichkeit Wissen zu verwenden - auch wenn es nicht das eigene ist.
1 Rahmen
 

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Wette auf Gott
Immer wieder zog es Blaise Pascal nächtens an die Spieltische der Pariser Salons. Da studierte er die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die mathematischen Regeln des Glücks. Vielleicht war es eine dieser Nächte, als ihm die Idee kam, auf den Lieben Gott zu wetten.
1 Rahmen
 

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die sieben Hauptlaster nach römisch-katholischem Verständnis
Hauptlaster sind bestimmte Charaktereigenschaften, die Ursache von Sünden sein können. Sie werden gelegentlich auch als Wurzelsünden bezeichnet; auch der Begriff Hauptsünde ist gebräuchlich. Verwirrend und theologisch falsch, aber umgangssprachlich gebräuchlich, ist die Bezeichnung der sieben Hauptlaster als sieben Todsünden.
1 Rahmen
 

Hermann Teltscher

Hermann Teltscher
Besetzte Gebiete im Zweiten Weltkrieg
 
2 Rahmen
 

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