Spannende Geschichten in der Volksbank Dornbirn

Eine Ausstellung in drei Etappen vom 16. August bis zum 05. Oktober 2016


 

Das wird zu sehen sein

 

 

Ausstellungszeitraum vom 20. September bis 05. Oktober 2016

 

Hermann Teltscher

Hermann Teltscher
Besetzte Gebiete im Zweiten Weltkrieg
Mit dem Einmarsch in Österreich, am 12. März 1938, begann die Veränderung Europas. Eine neue Ordnung ersetzte die alten Werte. Unter dem Marschtritt deutscher Armeestiefel und dem Kettengerassel der Panzerwagen zerbrachen Grenzbalken und änderten sich Ländernamen. Die Hunde des Krieges waren los. Vom Nordkap bis zur Akropolis, von den masurischen Seen bis zur Cote d'Azur, von der Normandie bis zur Krim ertönte "Deutschland, Deutschland über alles ..."! In allen diesen eroberten und okkupierten Ländern wurden deutsche Dienststellen und Verwaltungen eingerichtet. Der Begriff "Besetzte Gebiete" wurde geprägt. Post und Polizei wurden den deutschen Besatzern unterstellt und es erfolgte die Ausgabe neuer oder veränderter Postwertzeichen. Es gab 24 dieser besetzten Gebiete.
2 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Das Britische Weltreich - Krönung König Georgs VI. am 12. Mai 1937
Am 12. Mai 1937 fand die Krönungsfeier für den britischen Monarchen Georg VI. statt. Die Länder des Commonwealth und die Dominions verausgabten aus diesem Anlass Briefmarken und Serien - eine sogenannte "Omnibus-Ausgabe". Diese Ausgabe zeigt auf, welches Ausmaß das Britische Weltreich zu diesem Zeitpunkt besaß. Wenige Jahre zuvor hatte es die größte Ausdehnung erreicht, die jemals ein einziges Land auf der Erde hatte. Es umfasste damals 25% der Landoberfläche der Erde.
2 Rahmen

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Großeltern. Die beste Erfindung seit es Kinder gibt
Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Großeltern und Enkelkindern, und alle Aspekte lassen sich philatelistisch darstellen. Nicht nur Briefmarken kommen hier zum Einsatz, sondern auch Stempel, Postkarten mit bereits aufgedruckten Marken und viel anderes philatelistisches Material.
3 Rahmen

Clemens M. Brandstetter

Clemens M. Brandstetter
Komm mit nach Korsika
Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ab und zu ein Badestopp: Zwischen den hohen Bergen und den traumhaften Küsten der Insel kommen sowohl marschfeste Wanderer als auch Spaziergänger auf ihre Kosten. Bei den zahlreichen Wanderstrecken durch die duftende Maquis, entlang der wunderschönen Küsten, durch tiefe Schwarzkiefernwälder oder in saftig grüne Flusstäler ist für jeden etwas dabei: gemütliche Tagestouren, Klettersteige, Canyoning oder ungeführte Wanderungen mit Tagesetappen (aus einem Fremdenverkehrsprospekt).
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Marc Chagall
1887 geboren, war Marc Chagall ein Künstler des 20. Jahrhunderts und der Inbegriff moderner jüdischer Kunst. Die Fähigkeit Chagalls aus der Erinnerung zu malen und somit Vergangenes wieder bildhaft auf seine eigene ihm gegebene Art neu zu beleben, ist erstaunlich und faszinierend zugleich. Marc Chagall ist ein Farbvirtuose, der seine Erinnerungen in phantasiereichen und ungewöhnlichen Perspektiven darstellt. In diesem Maler sehen wir einen begnadeten Koloristen mit Mut zur Perspektive.
1 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Papst Paul VI.
Papst Paul VI. war von 1963 bis 1978 nach kirchlicher Zählung der 262. Papst der römisch-katholischen Kirche. Wegen seiner prägenden Rolle für den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils, seiner Beschlussfassung und der Umsetzung der Entscheidungen gilt er manchen als eigentlicher „Konzilspapst“. Wahrscheinlich hat keiner seiner Vorgänger jemals eine so umfassende kirchliche Gesetzgebung durchgesetzt, wenn auch die gesamte Neufassung des nachkonziliaren Gesetzbuches erst 1983 publiziert wurde.
2 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Farbwechsel bei der Ein-Penny-Marke von Großbritannien
Im Januar 1841 wurde nach einigen Experimenten mit Druck– und Stempelfarben mit der Herstellung von Briefmarken in roter Farbe begonnen. Einige der Platten für die Herstellung derPenny Black wurden auch für den Druck der Ein Penny Rot eingesetzt. Nachdem aber die schwarze Stempelfarbe nicht rechtzeitig ausgeliefert werden konnte, wurde die Platten für weitereDrucke in schwarz eingesetzt - Anfang Februar 1841.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Unerwarteter Aufwand bei der Penny Black
Die Penny Black wurde insgesamt mit 11 Druckplatten hergestellt, wobei die erste Platte (in der Literatur mit 1a bezeichnet) zur Gänze nachgraviert wurde (Platte 1b). Die restlichen Platten 2 bis 11 wurden im Laufe der nächsten 9 Monate notwendig.
1 Rahmen

Willy Schmidt

Willi Schmidt
Portofreiheiten
Unter Portofreiheit versteht man die Vergünstigung, die eine Postverwaltung bestimmten Absendern zum gebührenfreien Versand gewährt. Sie war früher regierenden Fürstenhäusern, aber auch staatlichen oder anderen Institutionen eingeräumt worden. Des Weiteren wurden auch zeitlich und räumlich begrenzte Vergünstigungen bewilligt. Einen Querschnitt durch die Vielfalt der Möglichkeiten und Kenntlichmachung der Portofreiheit zeigt dieses Exponat.
2 Rahmen
 

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Postgeschichte Dornbirn
Mit Briefen, postgeschichtlichen Belegen und Dornbirner Fotos soll die Postgeschichte Dornbirns ab 1850 gezeigt werden. Es wird dabei auch besonders auf die wirtschaftliche Entwicklung Dornbirns Rücksicht genommen und mit Belegen wichtiger Dornbirner Betriebe wird dies belegt. Dass besonders die großen Textilbetriebe nicht mehr bestehen ist eine geschichtliche Fußnote.
2 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Türkei : Erfolg aus eigener Kraft
In der Postverordnung vom 19. Juni 1882 wurde die türkische Post zum Staatsmonopol erklärt und die türkischen Inlands-Postgebühren teilweise den internationalen Gepflogenheiten angeglichen, die Ent-fernungszonen abgeschafft und offiziell als Gewichtseinheit das Gramm eingeführt.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Türkei : Neue Spielregeln
Nach Schließung der Auslandspostämter wurde sämtliche Geschäfts- und Privatpost durch die türkische Landespost befördert. Mit Kriegseintritt Ende Oktober 1914 beherrschten der Krieg und die dadurch bedingten Zensurvorschriften das Postgeschehen maßgeblich. Ein Feldpostdienst für die eigenen Truppen wurde organisiert, die Feldpost deutscher und österreichischer Soldaten, die Seite an Seite mit den Türken an mehreren Fronten kämpften, wurde anfangs durch die Deutsche Marine-Schiffspost und die Deutsche Militär-Mission, später auch durch deutsche und österreichi¬sche Feldpost befördert.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Vom Anfang der Menschen
Es ist erstaunlich, dass sich viele Geschichten vom "Anfang der Dinge" recht ähnlich sind. Egal in welcher Religion und von welchem Teil der Erde, oft findet sich dieselbe Grundstruktur: Am Beginn der Welt existierte ein Ozean, Finsternis und Chaos, die durch das gesprochene Wort des oder der Schöpfer geordnet werden. Der Schöpfer erschafft das Licht, und das Land erhebt sich aus dem Wasser. Dann entstehen Pflanzen, Tiere und zuletzt der Mensch…
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
1 Rahmen
 

Clemens M. Brandstetter

Clemens M. Brandstetter
Von Tracht, Heimat und Tradition
Die Tracht ist mehr als Kleidungsstück, beständiger als Mode, sie zeigt die Kleidung der ländlichen Bevölkerung und deren Heimatverbundenheit. Tracht ist regional, zeitlich und konfessionell begrenzt.
1 Rahmen

 

Was bisher zu sehen war

 

 

Ausstellungszeitraum vom 16. August bis 02. September 2016

 

Willi Schmidt

Willi Schmidt
"Bitte lächeln". Ein Streifzug durch die Welt der Photographie
Die Erfindung der Photographie im Jahre 1839, sowie die Pioniere deren Entwicklungen maßgeblich das neue Medium förderten, als auch die industrielle Fertigung des photographischen Materials und die Einflussnahme der Photographie in die verschiedensten Bereiche des Lebens werden dargestellt. Auch die „Vaterrolle“ für die laufenden Bilder, die aktuelle Lage und die hoffnungsvolle Zukunft der Photographie, versucht die Sammlung verständlich zu vermitteln.
1 Rahmen

Hermann Teltscher

Hermann Teltscher
Anatomie eines Briefmarkenbogens
Welcher Philatelist oder Normalsterbliche hat schon einmal einen ganzen Briefmarkenbogen in den Händen - außer Postangestellte= Die Inflationsausgaben des Deutschen Reiches von 1919 bis 1923 machen es möglich: hohe Nennwerte und kleine Verkaufswerte. Also sezieren wir so einen Bogen einmal!
1 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Ankunft Brünn, jedesmal mittags
Das Exponat zeigt die Postgeschichte dieser heute bedeutenden Messestadt, beginnend im 16. Jahrhundert bis zum Mai 1850 – also jener Zeit, in der es zwar die Post, aber noch keine Briefmarken gab, genannt »Vorphilazeit«. Dieser Abschnitt schließt unter anderem auch eine nahezu unbekannte Periode mit ein, nämlich die des »österreichischen Staatsbankrotts« im Jahre 1811. Aber auch die sogenannte »stempellose Zeit«, eine der geheimnisvollsten Erscheinungen in der österreichischen Postgeschichte. Zudem werden die verschiedensten Stempelformen, Brieftarife und Beförderungsformen gezeigt.
3 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Wette auf Gott
Immer wieder zog es Blaise Pascal nächtens an die Spieltische der Pariser Salons. Da studierte er die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die mathematischen Regeln des Glücks. Vielleicht war es eine dieser Nächte, als ihm die Idee kam, auf den Lieben Gott zu wetten.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa
Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jh. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig. Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.
1 Rahmen

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Die Bilder lernen laufen. Eine Reise durch die Welt des Films
Nach der Erfindung der Photographie war der Wunsch nach bewegten Bildern die Triebfeder von vielen Photopionieren. Der erste Filmprozeß (Filmaufnahme und -wiedergabe) stammt aus dem Laboratorium von Thomas Alva Edison (1847-1931). Es handelt sich dabei um den 1891 patentierten Kinetograph, ein mit perforierten 35 mm breitem Film arbeitendes Filmaufnahmegerät und dem Kinetoskop, ein dazugehöriger Filmbetrachter, der jedoch nur von jeweils einer Person benutzt werden konnte. Was die bewegten Bilder noch hervorbrachten zeigt das Exponat.
1 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc² - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
3 Rahmen

Erika Schmidt

Erika Schmidt
Faser, Flocke, Vlies
Schafwolle - die älteste Bekleidungsfaser des Menschen ist Gegenstand des Exponates. Von den Wolllieferanten und der Bearbeitung dieser Tierbehaarung erzählen die Blätter der Sammlung genauso, wie über die verschiedensten Verwendungsarten der Wolle. Auch die passende Pflege dieses außerordentlichen Naturproduktes wird aufgezeigt.
3 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Io Lionardo : Das Geheimnis der 10.000 Seiten
Wenn wir die Mühe auf uns nehmen, die Zeilen von rechts nach links und die Hefte von hinten nach vorne zu lesen, erfahren wir von Leonardos Kriegszügen mit dem gefürchteten Feldherrn Cesare Borgia, von abenteuerlichen Fluchten, von Ärger mit dem Papst: Der Meister aus Vinci erlebt Triumph und Scheitern, kennt Existenzangst und grenzenlosen Luxus, wird verachtet und göttlich verehrt.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Io Lionardo : Faszinierende Ergebnisse
Die Erfahrung geht nie fehl, sondern nur eure Urteile gehen fehl. Ergebnisse können manchmal falsch sein oder nicht entsprechen, weil ein anderes Ergebnis erwartet wird. Der Weg ist das Ziel!
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Man richtet sich's : Die sieben Hauptlaster nach römisch-katholischem Verständnis
Hauptlaster sind bestimmte Charaktereigenschaften, die Ursache von Sünden sein können. Sie werden gelegentlich auch als Wurzelsünden bezeichnet; auch der Begriff Hauptsünde ist gebräuchlich. Verwirrend und theologisch falsch, aber umgangssprachlich gebräuchlich, ist die Bezeichnung der sieben Hauptlaster als sieben Todsünden.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Man richtet sich's : Gesellschaft und Moderne
Der Markt feiert sich selbst in allen Formen und Farben. Was früher die Türme der Kirchen, Dome und Kathedralen waren, sind heute die Bank- und Versicherungspaläste. Hier scheinen derzeit die entfesselten Kräfte einer vollkommen ungelenkten Wirtschaft freie Bahn zu haben. An den negativen Auswirkungen, die jeder zu spüren bekommt, wird sich nichts ändern, solange die "Ethikabstinenz" ein dominierendes Merkmal in der modernen Gesellschaft bleibt.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Mythos Mona Lisa
Bereits seit 500 Jahren ist sie das berühmteste Gesicht der Welt. Wie hat sie das nur geschafft? Das Porträt der Dame Lisa lächelt von seinem Platz im Louvre auf die Touristenscharen herab. Blitzlichter der Fotoapparate, die erfreuten Ausrufe und das Gedrängel und Geschiebe der Besucher können sie nicht stören oder ermüden. Denn die vielen Schichten pigmentierter Ölfarbe auf einem 77 x 53 cm großen Stück Pappelholz werden von einem Zementgehäuse und einer kugelsicheren Panzerglasscheibe vor Vandalen geschützt.
1 Rahmen

Hans Nägele

Hans Nägele
Olympiade Innsbruck 1976
 

Zwölfte Olympische Winterspiele in Innsbruck: Bereits zum zweiten Mal finden diese Winterspiele nach 1964 in Innsbruck statt. Gezeigt werden Briefe und Stempel von den Testwettbewerben an den verschiedenen Austragungsorten, die Eröffnung der Spiele, die Wettbewerbe

 
2 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Paul Flora
Paul Flora wurde 1922 in Glurns im Vinschgau in Südtirol geboren. 1927 übersiedelte er mit seiner Familie nach Nordtirol. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte er von 1942 bis 1944 bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson. Zwei Semester besucht er den Abendakt bei Max von Esterle. 1944 wurde er zum Kriegsdienst in Italien, Ungarn und der Slowakei eingezogen. 1945 kehrte er nach kurzer US-amerikanischer Gefangenschaft wieder nach Tirol zurück und war seitdem als freischaffender Künstler in Innsbruck tätig.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Sozialgeschichte des Jazz : Analyse einer Situation
Während der Jazz aus dem Zusammentreffen afrikanischer bzw. afroamerikanischer Musik und Menschen mit der europäischen (Musik-)Tradition entstanden ist, nahm die Entwicklung einen durch die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts geprägten Lauf. Die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse besonders in den USA bestimmten den Werdegang dieser Kunst. Und erst dann können wir von einer Ästhetik dieser Musik sprechen, die für den ungewohnten Hörer häufig borstig und widerspenstig erscheint.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Sozialgeschichte des Jazz : Ästhetik - Stile und Musiker des Jazz
Der Jazz entwickelte sich im 20. Jahrhundert von einer im Brauchtum verwurzelten mehr oder weniger regional bedeutsamen Musik (New Orleans) über seine Funktion als Populärmusik (Swing) bis zu einer Kunstmusik mit mehr oder weniger breitem Publikumsverständnis (Bebop, Freejazz). Zum einen brachte jeder Zeitraum eigene Stilrichtungen auf, charakterisiert werden sie aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 02. bis 20. September 2016

 

Willi Schmidt

Willi Schmidt
"Bitte lächeln". Ein Streifzug durch die Welt der Photographie
Die Erfindung der Photographie im Jahre 1839, sowie die Pioniere deren Entwicklungen maßgeblich das neue Medium förderten, als auch die industrielle Fertigung des photographischen Materials und die Einflussnahme der Photographie in die verschiedensten Bereiche des Lebens werden dargestellt. Auch die „Vaterrolle“ für die laufenden Bilder, die aktuelle Lage und die hoffnungsvolle Zukunft der Photographie, versucht die Sammlung verständlich zu vermitteln.
2 Rahmen

Peter Batka

Peter Batka
Stücke von Frankreich, die ins Meer fielen und von England aufgelesen wurden
Obwohl die Kanalinseln geographisch nicht zu den britischen Inseln gehören, werden sie oftmals aus politischen Gründen zu ihnen gezählt. Beim Beitritt Großbritanniens 1973 zur Europäischen Gemeinschaft wurde der Status der Kanalinseln in einem Zusatzprotokoll geregelt. Die Kanalinseln sind demnach nicht Mitglieder der EU, gehören aber dem Zollgebiet der Gemeinschaft an. Das Exponat zeigt einen kleinen Einblick in die Besonderheiten der Inseln.
1 Rahmen

Hermann Teltscher

Hermann Teltscher
Deutsche Feldpost 1937 bis 1945
Viele, die lesen "Deutsche Feldpost 1937-1945" werden sich wohl fragen: "Wieso 1937? Der Zweite Weltkrieg begann ja erst im September 1939?" Richtig, aber alles, was gut werden soll, braucht eben auch eine Erprobung. Diese Erprobung fand vom 16. - 19.9.1937 in Mecklenburg und Pommern statt, wo große Manöver abgehalten wurden. Hier wurden auch neue Waffen getestet und hier fiel auch der Startschuss für die neue Feldpost. Die dabei gemachte Erfahrung in de Organisation und der Leitwege bewährte sich grundsätzlich und wurde später im wesentlichen kaum verändert.
2 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

Daniela Vogt Weisenhorn

Daniela Vogt Weisenhorn
Die Psyche - eine medizinische Herausforderung
"Mental Health" – "Geistige Gesundheit" ist heute in vieler Munde. Laut WHO sind psychische Störungen der häufigste Grund für Frühpensionierungen. Grund genug die Geschichte der Psychiatrie zu beleuchten: ist es ein Problem der modernen Gesellschaft? Inzwischen weiss man jedoch schon von psychosomatischen Kliniken des Altertums. Nach der dunklen Phase des Mittelalters wurde im im 18. Jahrhundert der Grundstein für die moderne Psychiatrie – ohne Zwangsmassnahmen – gelegt. 100 Jahre später folgen Kraepelin und Freud. Heute ist Psychiatrie eine anerkannte medizinische Disziplin und erreicht bei vielen Erkrankungen wie Sucht, Depression und Angsterkrankungen Linderung.
1 Rahmen

Daniela Vogt Weisenhorn

Daniela Vogt Weisenhorn
Eine kleine Geschichte der Genetik
Nicht jedem ist bekannt oder bewusst, dass die Genetik eine junge Wissenschaft ist, deren Grundsätze schon seit der Steinzeit durch gezielte Züchtungen sowohl von Tier als auch Pflanze angewandt wird. Erst im Laufe der letzten 150 Jahre wurden diese „Erfahrungen“ durch die Erkenntnisse der Wissenschaft auf nachvollziehbare Gesetzmässigkeiten zurückgeführt. Die „Genetik“ als Wissenschaft war geboren. Mit ihr – und der Tatsache, dass dieses Wissen nun gezielt angewandt werden kann – kamen auch die Diskussionen rund um die Gentechnik. Heute geht es mehr um veränderte Gene in Nahrungsmitteln und unserer Umwelt. Gerne wird dabei vergessen, dass, wie so vieles in der Natur, diese Technik auch ihre „guten“ Seiten, z. B. als Grundlage für die Heilung von Krankheiten, hat.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Friedensreich Hundertwasser
Zu dem umfangreichen Schaffen Hundertwassers gehören 26 Werke, die von ihm selbst als Briefmarkenentwürfe für verschiedene Postverwaltungen konzipiert wurden. Siebzehn dieser Entwürfe wurden – zum Teil nach seinem Tode – als Briefmarke realisiert. Mit Ausnahme der Dienstmarken für den Europarat und der kubanischen Marke wurden alle Briefmarken von Prof. Wolfgang Seidel gestochen und von der Österreichischen Staatsdruckerei in einem sehr aufwändigen Kombinationsdruckverfahren produziert (Stichtiefdruck, Rastertiefdruck, z.T. auch Metallprägung).
2 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Lebensspuren : Belle Lettres
Die Erfindung des maschinellen Buchdrucks verändert das Geschichtenerzählen. Literatur entwickelt sich zur Hochkultur und durchdringt alle Bereiche des menschlichen Daseins. Auch im elektronischen und globalen Zeitalter gibt es sie nach wie vor, denn Geschichten sind ein Teil der Menschheit. Geschriebene Geschichten – ob durch einen selbst oder mit Hilfe – halten uns Menschen einen Spiegel vor. Vom Liebesgeflüster zur Gänsehaut, mit Fantasie wird die Welt in alle Richtungen ausgelotet bis zur Lösung der letzten Fragen.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Lebensspuren : Im Anfang war das Wort
Seit es Menschen gibt, werden Geschichten erzählt. Sie beschreiben die Entwicklung der Menschen, die Veränderung von Weltanschauung und Meinungen. Viele frühe Erzählungen haben sich durch die mündliche Überlieferung erhalten und sind so zu unserem Kulturerbe geworden, zu Hütern der Tradition. Erzählen scheint unverzichtbar. Offenkundig gehört es von jeher zu den elementaren Bedürfnissen menschlicher Geselligkeit. Egal, in welcher Kultur, in welcher sozialen Klasse und welcher Epoche: überall kommen Leute zusammen, die einander erzählen und zuhören.
1 Rahmen

Georg Friebe

Georg Friebe
Majestät, Naturgewalt und Kuschelmonster - Fall und Rückkehr des Drachen
Kaum eine andere Kreatur menschlicher Phantasie kann auf eine ähnlich bewegte Geschichte zurückblicken. Einst von göttlichem Ursprung, wurde der Drache bis zum Maskottchen der Kinder degradiert. Und doch hat er seine Würde bewahrt.
4 Rahmen

Peter Batka

Peter Batka
Der Weg zur autonomen Postverwaltung
Als Rest des historischen Herzogtums Normandie, dessen Festlandgebiet heute zu Frankreich gehört, sind die Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreichs noch eine Kronkolonie, sondern sind direkt als Kronbesitz (englisch crown dependency) der britischen Krone unterstellt. Diesen Sonderstatus hat sonst nur noch die Isle of Man. Das Exponat zeigt die Entwicklung der Post von den Anfängen im 17.Jh. bis heute.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Notwendige Schritte in Großbritannien 1839/40
Die Umsetzung der Postreform verlangte auch, dass bei Briefen die Vorausbezahlung erkennbar war. Um dies auch fälschungssicher zu garantieren, wurde vom Schatzamt ein Wettbewerb ausgeschrieben. Das Ergebnis entsprach allerdings - wie auch die Herstellung - nicht immer den Vorstellungen von Rowland Hill. Dennoch blieb das Aussehen der Ein-Penny-Marke 40 Jahre gleich.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Postreform 1839/40 in Großbritannien
Hohe Gebühren und Missbrauch der Portofreiheit führten im Vereinigten Königreich zu einer von Rowland Hill bereits 1837 initiierten Reform der Postbeförderung. Grundlage bildete die Abschaffung der Portofreiheit und die Vorausbezahlung der Beförderungsgebühr abhängig vom Gewicht. Die Entfernung innerhalb des Königreiches spielte keine Rolle mehr.
1 Rahmen

Gerhard Köchl

Gerhard Köchl
Plattenfehler auf österreichischen Sondermarken der Zweiten Republik
In der Zweiten Republik erschienen bereits ab 1946 Sondermarken. Trotz der guten Drucktechnik kam es immer wieder zu Abweichungen im Druckbild der Briefmarken. Zum Teil erscheinen diese Abweichungen nur auf einzelnen Marken, manchmal allerdings auch auf ganzen Bogenteilen. Das Exponat zeigt einige besondere Plattenfehler auf Marken der 40-er und 50-er-Jahre des 20. Jahrhunderts.
2 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Thurn und Taxis - die ersten Ausgaben
Die Familien Thurn & Taxis haben das europäische Postwesen stark geprägt. Über Jahrhunderte waren sie zuerst für den Kaiser und dann auch für die Öffentlichkeit Europas als „Postunternehmen“ tätig. 1852 verwendeten sie erstmalig eigene Briefmarken mit Schwerpunkten im Norden, in der Mitte und im Süden Deutschlands. Da es in Deutschland noch keine einheitliche Währung gab, wurden anfänglich alle Marken je nach Verwendungsgegend in Kreuzern und in Silbergroschen gedruckt.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Türkei: Endlich frei !
Die Genehmigung zur Einrichtung fremder Postanstalten im Osmanischen Reich geht auf verschiedene Friedens- und Handelsverträge, die sogenannten "Kapitulationen", zurück. Verschiedene Versuche der Türkei über den Weltpostverein die fremden Postanstalten zu schließen, scheiterten. Dies war nur auf politischer Ebene zu lösen. Der 1. Weltkrieg bot dazu die beste Gelegenheit. Die türkische Regierung kündigte die Kapitulationsverträge und ordnete per 30. September 1914 die Schließung sämtlicher fremder Postanstalten an.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Türkei : Waffenbrüder
Deutsche und österreichisch-ungarische Soldaten kämpften an mehreren Fronten Seite an Seite mit den Türken. Die Waffenbrüder organisierten für die eigenen Soldaten Feldpostämter. Darüber hinaus nutzten sie auch bereits vorhandene Einrichtungen, um den Postdienst zwischen Front und Heimat zu gewährleisten.
1 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Unendliche Geschichte : Aus grauer Vorzeit - oder: Was schon da war …
Am 1. Juni 1850 wurden in Österreich die ersten aufklebbaren Briefmarken eingeführt. Dabei ergab sich die Frage, wie diese entwertet werden sollten um eine Wiederverwendung zu verhindern. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte - wie z.B. Großbritannien das Malterserkreuz oder die Schweiz eine schraffierte Raute - sondern von Anfang an die bereits aus der Vorbriefmarkenzeit vorhandenen Ortsstempel auch zur Entwertung der Marken einsetzte. Hier werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche bereits vor der Einführung der Marken im Einsatz waren.
1 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Unendliche Geschichte : Vielvölkerstaat - Völker, Kulturen und Ethnien
Zur Zeit der Einführung der Briefmarken in Österreich im Jahre 1850 war da Kaiserreich nicht nur nach Russland das größte Land Europas, sondern auch ein Vielvölkerstaat. Das Land mit den damals ca. 55 Millionen Einwohnern erstreckte sich von Bregenz im Westen bis nach Czernowitz in der heutigen Ukraine oder Kronstadt im heutigen Rumänien. Im Norden zählte Krakau in Polen oder Lemberg in der Westukraine genauso zum Staatsgebiet wie im Süden Ragusa, das heutige Dubrovnik. In diesem Exponat werden Stempel aus all diesen sogenannten Kronländern oder Distrikten gezeigt.
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