Geschichten im Graf Anton - 22.07. bis 12.08.2016

Charity-Event des Sommers in Bludesch


 

Gemeinsam mit der Gemeinde Bludesch und dem Cafe-Restaurant Graf Anton führt der Philatelie-Club Montfort am Freitag, 5. August eine Auktion zugunsten des Krankenpflegevereins Bludesch durch. An diesem Freitag werden um 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Graf Anton Philatelie, Bierkrüge und andere Werte versteigert. Der Erlös kommt zur Gänze dem Krankenpflegeverein zugute.

Zur Losliste
 

Bereits am Mittwoch, 3. August bietet die Österr. Post AG Waren aus der breiten Palette stark reduziert an. Der Philatelie-Club Montfort umrahmt diese beiden Events mit einer ganz besonderen Schau: „Geschichten im Graf Anton“. In kleinen „Häppchen“ werden Geschichten aus dem Alltag, dem täglichen Leben präsentiert. Als besonderes Highlight streiten sich die beiden Exponate „Nackt, nein danke“ und „Nackt - ja, bitte!“ um die Gunst der Besucher. Die Entscheidung, wer diesen Wettstreit gewinnt, überlassen die Aussteller den Besuchern.
 

Gemeindehaus Bludesch
Hauptstraße 9
6719 Bludesch
Öffnungszeiten:

  • Montag 10:00 – 22:00 Uhr
  • Dienstag 10:00 – 22:00 Uhr
  • Mittwoch 10:00 – 22:00 Uhr
  • Donnerstag 10:00 – 22:00 Uhr
  • Freitag 10:00 – 22:00 Uhr


 

Das wird zu sehen sein

 

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Generation Copy & Paste
Das Internet ist längst in den Kinderzimmern angekommen. Es verheißt unendliche Wissensweiten, Informationen in Hülle, Fülle und Sekundenschnelle. Spicken, schummeln, cheaten - immer mehr Menschen setzen dabei auf Copy & Paste, die schnelle Möglichkeit Wissen zu verwenden - auch wenn es nicht das eigene ist.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Das gute Leben - was ist das?
Die Beschäftigung mit Schuld und Sühne führt unweigerlich zu Fragen der Moral - was gilt (noch) als ethisch vertretbar, was nicht? Und welchen Platz hat Moral in der Politik, welche Wertvorstellungen und Menschenbilder liegen Gesetzen zugrunde? All dies ist heute gesellschaftliche Aushandlungssache.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa
Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jh. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig. Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Mythos Mona Lisa
Bereits seit 500 Jahren ist sie das berühmteste Gesicht der Welt. Wie hat sie das nur geschafft? Das Porträt der Dame Lisa lächelt von seinem Platz im Louvre auf die Touristenscharen herab. Blitzlichter der Fotoapparate, die erfreuten Ausrufe und das Gedrängel und Geschiebe der Besucher können sie nicht stören oder ermüden. Denn die vielen Schichten pigmentierter Ölfarbe auf einem 77 x 53 cm großen Stück Pappelholz werden von einem Zementgehäuse und einer kugelsicheren Panzerglasscheibe vor Vandalen geschützt.
1 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Ankunft Brünn, jedesmal mittags
Das Exponat zeigt die Postgeschichte dieser heute bedeutenden Messestadt, beginnend im 16. Jahrhundert bis zum Mai 1850 – also jener Zeit, in der es zwar die Post, aber noch keine Briefmarken gab, genannt »Vorphilazeit«. Dieser Abschnitt schließt unter anderem auch eine nahezu unbekannte Periode mit ein, nämlich die des »österreichischen Staatsbankrotts« im Jahre 1811. Aber auch die sogenannte »stempellose Zeit«, eine der geheimnisvollsten Erscheinungen in der österreichischen Postgeschichte. Zudem werden die verschiedensten Stempelformen, Brieftarife und Beförderungsformen gezeigt.
3 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc² - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
1 Rahmen

Peter Batka

Peter Batka
Einstein trifft Picasso und sie erfinden die Moderne
Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts war so umstritten und keiner ist so berühmt geworden wie Picasso. Keiner war so früh schon, so lange und schließlich so übereinstimmend als der entscheidende Künstler seiner Epoche gedeutet worden. Einsteins Name steht für das naturwissenschaftliche Genie schlechthin! Er hat, so glauben viele, die ganze Welt in einer einzigen Formel beschrieben. Auch wenn es physikalisch gesehen unsinnig ist, zu denken, dass eine Gleichung die ganze Welt zusammenfassen kann, für viele ist es Einstein, der es geschafft hat. Das Exponat zeigt eine Gegenüberstellung von Wissenschaft und Kunst – und den Weg von der Renaissance bis zur Moderne.
4 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Geheimcode oder Automatisierungshilfe
Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden:
Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.
1 Rahmen

Willy Schmidt

Willi Schmidt
Portofreiheiten
Unter Portofreiheit versteht man die Vergünstigung, die eine Postverwaltung bestimmten Absendern zum gebührenfreien Versand gewährt. Sie war früher regierenden Fürstenhäusern, aber auch staatlichen oder anderen Institutionen eingeräumt worden. Des Weiteren wurden auch zeitlich und räumlich begrenzte Vergünstigungen bewilligt. Einen Querschnitt durch die Vielfalt der Möglichkeiten und Kenntlichmachung der Portofreiheit zeigt dieses Exponat.
2 Rahmen

Hermann Teltscher

Hermann Teltscher
Anatomie eines Briefmarkenbogens
Welcher Philatelist oder Normalsterbliche hat schon einmal einen ganzen Briefmarkenbogen in den Händen - außer Postangestellte= Die Inflationsausgaben des Deutschen Reiches von 1919 bis 1923 machen es möglich: hohe Nennwerte und kleine Verkaufswerte. Also sezieren wir so einen Bogen einmal!
1 Rahmen

Erika Schmidt

Erika Schmidt
Nackt - nein danke
Ein profaner Apfel bescherte der Menschheit die Bekleidung. "... Und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze." Die Zeit der Lendenschurze war schnell vorbei und die Bekleidung wurde neben dem Schutz gegen Blicke und Witterung zu einem Statussymbol. Die Zweckmäßigkeit des Bekleidens und die Entwicklung der Materialien werden im Exponat dargestellt.
1 Rahmen

Georg Friebe

Georg Friebe
Nackt - ja, bitte!
Ein Plädoyer für den natürlichsten Zustand der Welt.
1 Rahmen

Hans Nägele

Hans Nägele
Die Sixtinische Kapelle
Die Sixtinische Kapelle ist nach Papst Sixtus IV. (1471-1484) benannt. Erbaut wurde die Kapelle von 1475-1483. Vor 500 Jahren, am 1.11.1512 enthüllte Michelangelo seine monumentalen Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle in Rom (1508-1512). Was die Kollegen dem als Bildhauer berühmten Künstler gar nicht zugetraut hätten: er konnte auch malen - und wie! Werke von Michelangelo, Deckenfresken und die Fresken an der Altarwand. - Fresken aus dem 15. Jahrhundert von Sandro Botticelli, Roselli und Pietro Perugino. - Die restaurierte Kapelle - der Triumph der Farben.
1 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Vorspiel zur Inflation in Deutschland
Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.
1 Rahmen

Gerhard Köchl

Gerhard Köchl
Die Jagd auf Fehler in der schönen österreichischen Trachtenserie 1948-1952
Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Die Trachtenausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1. bis 30.6.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem gelblichweißem bis weißem Papier gedruckt. Die Herstellung erfolgte im Rastertiefdruck, der Wert zu S 10,-- wurde im Stichtiefdruck hergestellt. Die Entwürfe stammen von Prof. J. Seeger, der Stich des Wertes zu S 10,-- besorgte Prof. Ranzoni.
1 Rahmen

Daniela Vogt Weisenhorn

Daniela Vogt Weisenhorn
Die Psyche - eine medizinische Herausforderung
"Mental Health" – "Geistige Gesundheit" ist heute in vieler Munde. Laut WHO sind psychische Störungen der häufigste Grund für Frühpensionierungen. Grund genug die Geschichte der Psychiatrie zu beleuchten: ist es ein Problem der modernen Gesellschaft? Inzwischen weiss man jedoch schon von psychosomatischen Kliniken des Altertums. Nach der dunklen Phase des Mittelalters wurde im im 18. Jahrhundert der Grundstein für die moderne Psychiatrie – ohne Zwangsmassnahmen – gelegt. 100 Jahre später folgen Kraepelin und Freud. Heute ist Psychiatrie eine anerkannte medizinische Disziplin und erreicht bei vielen Erkrankungen wie Sucht, Depression und Angsterkrankungen Linderung.
1 Rahmen

Ernst Raspotnik

Ernst Raspotnik
Briefmarkensammeln - wie geht das?
Die Faszination des Sammelns auf Briefmarken umgelegt beginnt mit den ersten Marken. Dann kommen die Werkzeuge dazu, die verschiedenen Eigenschaften werden untersucht und auch dargestellt.
1 Rahmen

Clemens M. Brandstetter

Clemens M. Brandstetter
Von Tracht, Heimat und Tradition
Die Tracht ist mehr als Kleidungsstück, beständiger als Mode, sie zeigt die Kleidung der ländlichen Bevölkerung und deren Heimatverbundenheit. Tracht ist regional, zeitlich und konfessionell begrenzt. Kleider machen Leute und Leute machen Kleider. Dass Tradition gross geschrieben wird, zeigt etwa Vorarlberg: in 53 Vereinen sind rund 4.600 Mitglieder – die Hälfte davon sind unter 25 Jahre jung. Was unterscheidet die Tracht von der Uniform? Die Musikkapelle trägt Uniform, die Marketenderin eine Tracht. Liegt der Unterschied im Rangabzeichen, das die Trachten-Trägerin nicht besitzt? Der Volksmund meint mit „die vom Trachtenverein“, die Polizei. Die „fünfte“ Jahreszeit in München, das Oktoberfest, das im September stattfindet, ist ein lebender Beweis für die Evolution der Modetracht. Reiter oder Jäger tragen seit langer Zeit Lederhosen, weil ein gewebter Stoff rasch durchschabt oder an Dornen reisst. Die Klappe vorne, der Hosenladen, wird schon 1780 – „à la bavaroise“ (bayrisch) – erwähnt. 1939 wird Gertrud Pesendorfer „Reichsbeauftragte für das Trachtenwesen“. Sie erfindet die Tracht neu: das Mieder betont die Taille, der Ausschnitt lässt Einblicke zu, Ärmel werden kürzer. Hochkultur wird zur Volkskultur. Ab 1922 – nach der Machtergreifung der Faschisten in Italien – beginnen eine Assimilierungspolitik und die Ausmerzung des „Österreichischen“ in Südtirol. Der „Blaue Schurz“ wird zum politischen Symbol und Protest: man zeigt sich damit zur deutschen Sprach- und Volksgruppe zugehörig.
1 Rahmen

Franz Kemmer

Franz Kemmer
Anschriftenänderungskarten und Nachsendeaufträge Inland
 
1 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

Rosmarie Oehri

Rosmarie Oehri
100 Jahre liechtensteinische Briefmarken
 
1 Rahmen
 

Ruth Adler

Ruth Adler
Trachten
 
1 Rahmen

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