Eine Fülle von Geschichten

Briefmarkenschau im Foyer des Landeskrankenhauses in Feldkirch vom 05. bis 25. November 2016

 

Vom 05. bis 25. November 2016 präsentieren Mitglieder des Philatelie-Clubs Montfort Spezialitäten ihrer Sammelgebiete unter dem Motto „Eine Fülle von Geschichten“ im Foyer des Landeskrankenhauses Feldkirch aus. Die Vielfalt der angebotenen Exponate über ernsthafte bis amüsante Themen sollen den Menschen, die sich im Spital aufhalten, einen Einblick in die Welt des heutigen Briefmarkensammelns geben.
Es mag verwunderlich klingen, aber Briefmarkensammeln ist aktueller denn je: Was früher eher ältere Männer hinter verschlossenen Türen betrieben haben, fasziniert heute ebenso wie das Geschichtenerzählen über die Jahrhunderte. Kleine gedankliche Kunststücke vermischen sich mit realen Gegebenheiten. Die Beschäftigung mit diesen Themen entführen in eine Welt der Fantasie und der Geschichte. Kaum jemand lässt sich nicht von diesen Geschichten fesseln.

 

 

Ersttag     Ersttag

 

 

Aktueller Anlass für diese Ausstellung ist unter anderem auch der erste Gültigkeitstag einer neuen österreichischen Briefmarke mit der Abbildung des "Gasthof Post aus Lech" aus der Serie "Alte Gastronomie in Österreich" am 7. November. Von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr wird die österreichische Post einen speziell für diese Ausgabe gestalteten Sonderstempel abgeben.

 

 

Das wird zu sehen sein

Willi Schmidt

Willi Schmidt
"Bitte lächeln". Ein Streifzug durch die Welt der Photographie
Die Erfindung der Photographie im Jahre 1839, sowie die Pioniere deren Entwicklungen maßgeblich das neue Medium förderten, als auch die industrielle Fertigung des photographischen Materials und die Einflussnahme der Photographie in die verschiedensten Bereiche des Lebens werden dargestellt. Auch die „Vaterrolle“ für die laufenden Bilder, die aktuelle Lage und die hoffnungsvolle Zukunft der Photographie, versucht die Sammlung verständlich zu vermitteln.
8 Rahmen

Erika Schmidt

Erika Schmidt
Nackt - nein danke
Ein profaner Apfel bescherte der Menschheit die Bekleidung. "... Und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze." Die Zeit der Lendenschurze war schnell vorbei und die Bekleidung wurde neben dem Schutz gegen Blicke und Witterung zu einem Statussymbol. Die Zweckmäßigkeit des Bekleidens und die Entwicklung der Materialien werden im Exponat dargestellt.
3 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Man richtet sich's - die sieben Todsünden
Geiz ist geil und Wollust tummelt sich als Wa(h)re Liebe im Internet und im Nachtprogramm der Privatsender. Was vor wenigen Jahren noch ein schlechtes Gewissen verursachte, scheint zum Gebot der Stunde geworden zu sein: Stolz – Geiz – Neid – Zorn – Wollust – Völlerei – Trägheit. Die in den sieben Todsünden angesprochenen Einstellungen sind in einer Weise gesellschaftsprägend geworden, die nachdenklich macht. Als moderne Tugenden entwickeln sie eine Verführungskraft, die auch heute noch “ums Leben bringen” kann.
6 Rahmen

Daniela Vogt Weisenhorn

Daniela Vogt Weisenhorn
Demenz - der langsame Abschied vom Leben
Obwohl wir während unseres gesamten Lebens immer wieder Abschied nehmen müssen, stellen insbesondere die letzten Jahre eines Demenzkranken höchste Anforderungen an den Patienten selbst, die Angehörigen und unsere Gesellschaft. Trotz, oder gerade aufgrund dieser Probleme, dürfen diese Menschen nicht vergessen und aus unserer Gesellschaft ausgrenzt werden.
5 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Io Lionardo - Durch die Augen Leonardo Da Vincis die Welt neu entdecken
Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Künstler der Kulturgeschichte, als genialer Wissenschaftler, Naturphilosoph und als der Uomo Universale par excellence. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte.
5 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Ankunft Brünn, jedesmal mittags
Das Exponat zeigt die Postgeschichte dieser heute bedeutenden Messestadt, beginnend im 16. Jahrhundert bis zum Mai 1850 – also jener Zeit, in der es zwar die Post, aber noch keine Briefmarken gab, genannt »Vorphilazeit«. Dieser Abschnitt schließt unter anderem auch eine nahezu unbekannte Periode mit ein, nämlich die des »österreichischen Staatsbankrotts« im Jahre 1811. Aber auch die sogenannte »stempellose Zeit«, eine der geheimnisvollsten Erscheinungen in der österreichischen Postgeschichte. Zudem werden die verschiedensten Stempelformen, Brieftarife und Beförderungsformen gezeigt.
3 Rahmen

Hans Nägele

Hans Nägele
Vatikan - Die Weltreisen Papst Johannes Paul II. im Jahre 1979
Im ersten Pontifikatsjahr reiste Papst Paul Johannes II. während dreier Reisen im Winter nach Mexiko, im Frühsommer in seine Heimat nach Polen. Im Herbst besuchte er Irland und die USA. Belege und Briefmarken zeugen von diesen Reisen.
1 Rahmen

Hans Nägele

Hans Nägele
Vatikan - Papstwahl und Krönung Johannes Paul II.
Von der Papstwahl 1978 über die Krönung und das Pontifikat, das Priesterjubiläum, der 80. Geburtstag, das 25. Pontifikatsjahr, dem Todestag bis zur Selig- und Heiligsprechung dieses Papstes werden Briefmarken, Stempel und Belege gezeigt.
1 Rahmen

Gerhard Köchl

Gerhard Köchl
Die Jagd auf Fehler in der orangen Landschaft Österreichs 1946/47
Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Diese Landschaftsausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem Papier gedruckt. Die Herstellung der kleineren Formate erfolgte im Rastertiefdruck, die Schillingwerte im Liniendruck. Das Papier war wegen der schlechten Wirtschaftslage und der Rohstoffbeschaffung von unterschiedlicher Qualität. Interessant ist die Vielfalt der Abweichungen von der angestrebten Norm.
2 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc² - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
3 Rahmen

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Rekommandiert in Feldkirch
Die Taxordnung von Joseph II. vom 1.1.1789 war der wesentliche Schritt hin zur Rekommandation in dem Sinn, wie wir sie heute kennen. Erstmals wurde eine Gebühr für die Sonderbehandlung solcher gekennzeichneter Briefe vorgesehen. Die Form der Kennzeichnung von rekommandierter Post blieb dem Absender überlassen. Wie es mit der Rekommandation von 1834 bis 1950 in Feldkirch weiterging, zeigt das Exponat mit verschiedenen, interessanten Belegen.
1 Rahmen

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Feldkirch, Postgeschichte mit besonderen Belegen
Vom Altbrief über die bayrische Postversorgung von 1806 bis 1814, bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Postgeschichte an Hand von besonderen Briefen, Stempel und Postwegen dokumentiert.
1 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Thurn und Taxis - die ersten Ausgaben
Die Familien Thurn & Taxis haben das europäische Postwesen stark geprägt. Über Jahrhunderte waren sie zuerst für den Kaiser und dann auch für die Öffentlichkeit Europas als „Postunternehmen“ tätig. 1852 verwendeten sie erstmalig eigene Briefmarken mit Schwerpunkten im Norden, in der Mitte und im Süden Deutschlands. Da es in Deutschland noch keine einheitliche Währung gab, wurden anfänglich alle Marken je nach Verwendungsgegend in Kreuzern und in Silbergroschen gedruckt.
1 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

Hermann Teltscher

Hermann Teltscher
Anatomie eines Briefmarkenbogens
Welcher Philatelist oder Normalsterbliche hat schon einmal einen ganzen Briefmarkenbogen in den Händen - außer Postangestellte= Die Inflationsausgaben des Deutschen Reiches von 1919 bis 1923 machen es möglich: hohe Nennwerte und kleine Verkaufswerte. Also sezieren wir so einen Bogen einmal!
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa
Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jh. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig. Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Marc Chagall
1887 geboren, war Marc Chagall ein Künstler des 20. Jahrhunderts und der Inbegriff moderner jüdischer Kunst. Die Fähigkeit Chagalls aus der Erinnerung zu malen und somit Vergangenes wieder bildhaft auf seine eigene ihm gegebene Art neu zu beleben, ist erstaunlich und faszinierend zugleich. Marc Chagall ist ein Farbvirtuose, der seine Erinnerungen in phantasiereichen und ungewöhnlichen Perspektiven darstellt. In diesem Maler sehen wir einen begnadeten Koloristen mit Mut zur Perspektive.
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Ernst Raspotnik

Ernst Raspotnik
Wasserfahrzeug Schiff
Der Aufbau eines Schiffes - vom Einbaum zum Containerschiff
2 Rahmen

Hans Nägele

Hans Nägele
Auf dem Weg zum Heiligen Jahr 2000

Mit dem Jahr 1995 beginnt ein "philatelistisches Projekt", das mit Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläumsjahres 2000 seinen Abschluss findet. Es wurde jährlich eine Briefmarkenserie mit vier Werten zu diesem Thema durch die Vatikanstadt ausgegeben.
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Hans Nägele

Hans Nägele
Die Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle ist nach Papst Sixtus IV. (1471-1484) benannt. Erbaut wurde die Kapelle von 1475-1483. Vor 500 Jahren, am 1.11.1512 enthüllte Michelangelo seine monumentalen Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle in Rom (1508-1512). Was die Kollegen dem als Bildhauer berühmten Künstler gar nicht zugetraut hätten: er konnte auch malen - und wie! Werke von Michelangelo, Deckenfresken und die Fresken an der Altarwand. Fresken aus dem 15. Jahrhundert von Sandro Botticelli, Roselli und Pietro Perugino. Die restaurierte Kapelle - der Triumph der Farben.
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