Spannende Geschichten zum Jahresbeginn

vom 30. Dezember 2016 bis 27. Jänner 2017 im LKH Bludenz

 

Zum Jahresbeginn zeigt der Philatelie-Club Montfort im Landeskrankenhaus Bludenz in zwei Tranchen einen Querschnitt durch die Sammlungen seiner Mitglieder.

 

 

 

Ausstellungszeitraum vom 30. Dezember 2016 bis 13. Jänner 2017

 

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Io Lionardo - Durch die Augen Leonardo Da Vincis die Welt neu entdecken
Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Künstler der Kulturgeschichte, als genialer Wissenschaftler, Naturphilosoph und als der Uomo Universale par excellence. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte.
6 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa
Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jh. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig. Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Von den Weltanschauungen
Alle vormodernen Kulturen hatten ausnahmslos eine Religion. Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen. Mehrere Religionen weisen verwandte Elemente auf, wie die Kommunikation mit transzendenten Wesen im Rahmen von Heilslehren, Symbolsystemen, Kulten und Ritualen oder bauen aufeinander auf, wie zum Beispiel Judentum und Christentum. Aber auch heute noch bringen Mythen das Welt– und Selbstverständnis zum Ausdruck.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Vom Anfang der Menschen
Es ist erstaunlich, dass sich viele Geschichten vom "Anfang der Dinge" recht ähnlich sind. Egal in welcher Religion und von welchem Teil der Erde, oft findet sich dieselbe Grundstruktur: Am Beginn der Welt existierte ein Ozean, Finsternis und Chaos, die durch das gesprochene Wort des oder der Schöpfer geordnet werden. Der Schöpfer erschafft das Licht, und das Land erhebt sich aus dem Wasser. Dann entstehen Pflanzen, Tiere und zuletzt der Mensch…
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Das Britische Weltreich - Krönung König Georgs VI. am 12. Mai 1937
Am 12. Mai 1937 fand die Krönungsfeier für den britischen Monarchen Georg VI. statt. Die Länder des Commonwealth und die Dominions verausgabten aus diesem Anlass Briefmarken und Serien - eine sogenannte "Omnibus-Ausgabe". Diese Ausgabe zeigt auf, welches Ausmaß das Britische Weltreich zu diesem Zeitpunkt besaß. Wenige Jahre zuvor hatte es die größte Ausdehnung erreicht, die jemals ein einziges Land auf der Erde hatte. Es umfasste damals 25% der Landoberfläche der Erde.
2 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Paul Flora
Paul Flora wurde 1922 in Glurns im Vinschgau in Südtirol geboren. 1927 übersiedelte er mit seiner Familie nach Nordtirol. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte er von 1942 bis 1944 bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson. Zwei Semester besucht er den Abendakt bei Max von Esterle. 1944 wurde er zum Kriegsdienst in Italien, Ungarn und der Slowakei eingezogen. 1945 kehrte er nach kurzer US-amerikanischer Gefangenschaft wieder nach Tirol zurück und war seitdem als freischaffender Künstler in Innsbruck tätig.
1 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Papst Paul VI.
Papst Paul VI. war von 1963 bis 1978 nach kirchlicher Zählung der 262. Papst der römisch-katholischen Kirche. Wegen seiner prägenden Rolle für den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils, seiner Beschlussfassung und der Umsetzung der Entscheidungen gilt er manchen als eigentlicher „Konzilspapst“. Wahrscheinlich hat keiner seiner Vorgänger jemals eine so umfassende kirchliche Gesetzgebung durchgesetzt, wenn auch die gesamte Neufassung des nachkonziliaren Gesetzbuches erst 1983 publiziert wurde.
2 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc² - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
3 Rahmen

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

Willi Schmidt

Willi Schmidt
Oberländer Textilwirtschaft
Vorarlberg war einmal "das" Textilland Österreichs. Von Bregenz bis Bludenz sprießten Textilbetriebe aus dem Boden. Da die Textilbranche fast zur Gänze zerfiel, zeigt das Ein-Rahmen Exponat hauptsächlich Belege von ehemaligen Textilbetrieben. Umso erfreulicher, dass der Bludenzer Betrieb Getzner noch immer existiert und zu den innovativsten zählt.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Sozialgeschichte des Jazz
Der Jazz hat viele Gesichter, viele Ursachen und viele Väter. Von der Sklaverei zum amerikanischen Traum bis hin zur Weltgeschichte mit zwei Weltkriegen und der Entwicklung zur globalen Kommunikation spannt sich der Bogen. Musikalisch bildet die Verwurzelung in den Traditionen gepaart mit kreativer Erneuerung das Spannungsfeld für den Jazz. Jeder Zeitraum brachte eigene Stilrichtungen hervor, charakterisiert werden diese aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten. Und dennoch bleibt diese Musik für einen großen Teil der Menschheit emotional und intellektuell unverständlich. Dabei könnten wir hier eine Kultur erfahren, die nicht so schnell wieder loslässt, ja manchmal gar zur Sucht werden kann …
6 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 13. bis 27. Jänner 2017

 

Helmut Schneider

Helmut Schneider
Nur Milliardären war es möglich Briefe zu schreiben
Der Schwerpunkt der Hyperinflation in Deutschland war vom 1. November bis zum 1. Dezember 1923 mit 6 Portosprüngen. In diesem Monat haben sich die Portogebühren für einen Inlandsbrief von 100 Millionen auf 100 Milliarden Mark erhöht. Jeder dieser 6 Portosprünge wird mit Belegen und postgeschichtlichem Material hinterlegt. Den Abschluss bildet der Monat Dezember 1923, in dem die Inflationsmarken noch gültig, aber auch schon die neuen Pfennigmarken im Verkehr waren. Dies führte dann auch zu Kombinationen beider Markentypen (Übergangsfrankaturen), wobei 10 Milliarden Mark 1 Pfennig entsprachen.
5 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Eine unendliche Geschichte …
In Österreich wurden am 1. Juni 1850 die ersten Briefmarken eingeführt. Dabei entstand die Frage, wie diese entwertet werden sollten, um eine Wiederverwendung zu verhindern. Die verschiedenen Länder waren bis dahin dem Beispiel Großbritanniens gefolgt, wo besondere Entwertungsstempel verwendet wurden. Mit diesen Stempeln wurden die Marken auf der Vorderseite entwertet und zusätzlich wurden auf der Rückseite der Briefe Orts- und Datumstempel aufgedrückt. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte, sondern von Anfang an die Orts- und Datumstempel auch zur Entwertung der Marken verwendete. Auf diese Weise wurde das umständliche Stempeln auf Vorder- und Rückseite eines jeden Briefes vermieden und damit eine wesentliche Arbeitsersparnis erreicht.
5 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Geheimcode oder Automatisierungshilfe
Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden:
Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.
1 Rahmen

Peter Batka

Peter Batka
Stücke von Frankreich, die ins Meer fielen und von England aufgelesen wurden
Obwohl die Kanalinseln geographisch nicht zu den britischen Inseln gehören, werden sie oftmals aus politischen Gründen zu ihnen gezählt. Beim Beitritt Großbritanniens 1973 zur Europäischen Gemeinschaft wurde der Status der Kanalinseln in einem Zusatzprotokoll geregelt. Die Kanalinseln sind demnach nicht Mitglieder der EU, gehören aber dem Zollgebiet der Gemeinschaft an. Das Exponat zeigt einen kleinen Einblick in die Besonderheiten der Inseln.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Man richtet sich's : Die sieben Todsünden
Geiz ist geil und Wollust tummelt sich als Wa(h)re Liebe im Internet und im Nachtprogramm der Privatsender. Was vor wenigen Jahren noch ein schlechtes Gewissen verursachte, scheint zum Gebot der Stunde geworden zu sein: Stolz – Geiz – Neid – Zorn – Wollust – Völlerei – Trägheit. Die in den sieben Todsünden angesprochenen Einstellungen sind in einer Weise gesellschaftsprägend geworden, die nachdenklich macht. Als moderne Tugenden entwickeln sie eine Verführungskraft, die auch heute noch “ums Leben bringen” kann.
6 Rahmen

Harald Staffler

Harald Staffler
Ankunft Brünn, jedesmal mittags
Das Exponat zeigt die Postgeschichte dieser heute bedeutenden Messestadt, beginnend im 16. Jahrhundert bis zum Mai 1850 – also jener Zeit, in der es zwar die Post, aber noch keine Briefmarken gab, genannt »Vorphilazeit«. Dieser Abschnitt schließt unter anderem auch eine nahezu unbekannte Periode mit ein, nämlich die des »österreichischen Staatsbankrotts« im Jahre 1811. Aber auch die sogenannte »stempellose Zeit«, eine der geheimnisvollsten Erscheinungen in der österreichischen Postgeschichte. Zudem werden die verschiedensten Stempelformen, Brieftarife und Beförderungsformen gezeigt.
3 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Friedensreich Hundertwasser
Zu dem umfangreichen Schaffen Hundertwassers gehören 26 Werke, die von ihm selbst als Briefmarkenentwürfe für verschiedene Postverwaltungen konzipiert wurden. Siebzehn dieser Entwürfe wurden – zum Teil nach seinem Tode – als Briefmarke realisiert. Mit Ausnahme der Dienstmarken für den Europarat und der kubanischen Marke wurden alle Briefmarken von Prof. Wolfgang Seidel gestochen und von der Österreichischen Staatsdruckerei in einem sehr aufwändigen Kombinationsdruckverfahren produziert (Stichtiefdruck, Rastertiefdruck, z.T. auch Metallprägung).
2 Rahmen

Hans Nägele

Hans Nägele
Die Sixtinische Kapelle
Die Sixtinische Kapelle ist nach Papst Sixtus IV. (1471-1484) benannt. Erbaut wurde die Kapelle von 1475-1483. Vor 500 Jahren, am 1.11.1512 enthüllte Michelangelo seine monumentalen Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle in Rom (1508-1512). Was die Kollegen dem als Bildhauer berühmten Künstler gar nicht zugetraut hätten: er konnte auch malen - und wie! Werke von Michelangelo, Deckenfresken und die Fresken an der Altarwand. - Fresken aus dem 15. Jahrhundert von Sandro Botticelli, Roselli und Pietro Perugino. - Die restaurierte Kapelle - der Triumph der Farben.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Marc Chagall
1887 geboren, war Marc Chagall ein Künstler des 20. Jahrhunderts und der Inbegriff moderner jüdischer Kunst. Die Fähigkeit Chagalls aus der Erinnerung zu malen und somit Vergangenes wieder bildhaft auf seine eigene ihm gegebene Art neu zu beleben, ist erstaunlich und faszinierend zugleich. Marc Chagall ist ein Farbvirtuose, der seine Erinnerungen in phantasiereichen und ungewöhnlichen Perspektiven darstellt. In diesem Maler sehen wir einen begnadeten Koloristen mit Mut zur Perspektive.
1 Rahmen

Ernst Raspotnik

Ernst Raspotnik
Briefmarkensammeln - wie geht das?
Die Faszination des Sammelns auf Briefmarken umgelegt beginnt mit den ersten Marken. Dann kommen die Werkzeuge dazu, die verschiedenen Eigenschaften werden untersucht und auch dargestellt.
1 Rahmen

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