MMB – Börse Friedrichshafen, 15. Januar 2017

von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Messe Friedrichshafen

 

Schon zur Tradition geworden ist die grenzüberschreitende Einladung an den Philatelie-Club Montfort, gemeinsam mit dem Verein der Briefmarken- und Münzsammler Friedrichshafen, die MMB-Börse mit Exponaten Ihrer Mitglieder aufzuwerten. Dabei entsteht auch diesmal wieder eine gute Mischung von hochklassigen postgeschichtlichen, traditionellen und thematischen Exponaten. Gleichzeitig bietet die Börse, die jährlich von ca. 2500 Gästen besucht wird, eine hervorragende Gelegenheit, bei ca. 300 Ausstellern und Händlern die eigenen Sammlungen zu ergänzen bzw. gute Ideen zum Sammlungsaufbau einzuholen. Darüber hinaus ist der Besuch der Börse auch ein schöner Familienausflug. Stündliche Busverbindungen bringen die Besucher direkt zum Messeeingang und wieder zurück zum Stadt- und Hafenbahnhof.

 

 

Alfons Rittler

Alfons Rittler
Feldpostbriefe aus einer Korrespondenz mit besonderem Inhalt des II. Weltkrieges
Vorrangig durch die Hoffnung, den Glauben und insbesondere der Liebe überlebten Albert und Martha Gerster den 2. Weltkrieg. Liebe, Glaube und Sehnsucht sind häufige Themen, mit denen man sich in den Feldpostbriefen beschäftigte. Durch die Briefe erschufen sich die getrennten Paare eine Ersatzwelt für die fehlende Nähe. Diese von Martha geschriebenen Feldpostbriefe sind mir mit den vielen aufwendigen Zeichnungen und Gedichten besonders aufgefallen und ich fragte mich: Wie viel Liebe und Glauben steht dahinter? Ich bin der Ansicht, dass beide insbesondere durch die tiefe Liebe zueinander und den Glauben an Gott den Krieg überlebten. Um dies zu zeigen habe ich von den bekannten 250 Briefen, die von Martha Gerster an die Front gesendet wurde, einige besonders schöne für diese Ausstellung ausgewählt.
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Eva Zehenter

Eva Zehenter
Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa
Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jh. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig. Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.
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Eberhard Maurer

Eberhard Maurer
Entwertungen der Bahn, Bahnpost und Bahnhofspostämter des Königreiches Württemberg mit angrenzenden badischen und bayerischen Bahnkursen von 1848 bis 1920
Bahnstempel auf Einzelmarken und Ganzbelegen, Bahnfrachtbriefe der Kreuzer und Pfennigzeit, Bahnhofstempel auf Ganzbelegen. Es werden Stempel von Bahnhofspostämtern gezeigt und auch handschriftliche Entwertungen.
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Franz Zehenter

Franz Zehenter
Die Sozialgeschichte des Jazz
Der Jazz hat viele Gesichter, viele Ursachen und viele Väter. Von der Sklaverei zum amerikanischen Traum bis hin zur Weltgeschichte mit zwei Weltkriegen und der Entwicklung zur globalen Kommunikation spannt sich der Bogen. Musikalisch bildet die Verwurzelung in den Traditionen gepaart mit kreativer Erneuerung das Spannungsfeld für den Jazz. Jeder Zeitraum brachte eigene Stilrichtungen hervor, charakterisiert werden diese aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten. Und dennoch bleibt diese Musik für einen großen Teil der Menschheit emotional und intellektuell unverständlich. Dabei könnten wir hier eine Kultur erfahren, die nicht so schnell wieder loslässt, ja manchmal gar zur Sucht werden kann …
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Eva Zehenter

Eva Zehenter
Kennen Sie Schuls?
Eingebettet in eine der schönsten Alpenlandschaften der Schweiz, hoch oben am Fuße der grau-rötlichen zackigen Unterengadiner Dolomiten, liegt das Dorf SCUOL/SCHULS mit seinen Mineralquellen. Scuol ist Hauptort des Unterengadins und liegt am Inn. Die Hauptsprache ist, wie im ganzen Unterengadin, rätoromanisch, man spricht aber auch Bündner-Deutsch. Im grenznahen Postverkehr zwischen 30 bis 40 Kilometer Luftlinie voneinander entfernten Orten galt auf Grund zweiseitiger Abkommen ermäßigtes, meist den Inlandsgebühren entsprechendes Porto. Die Schweiz hat solche Grenzrayon-Regelungen unterhalten. Vorarlberg zählte fast zur Gänze zum Grenzrayon, weiters Teile von Tirol sowie Südtirol bis 1918. In der Postgeschichte wird dieser Grenzrayon mit dem Kürzel "RL" für Rayon Limitrophe (grenznaher Bereich) bezeichnet..
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Harald Staffler

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc² - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
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Helmut Schneider

Helmut Schneider
Württemberg
Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.
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Helmut Schneider

Helmut Schneider
Dienstmarken der Inflation November/Dezember 1923
Dienstbriefe und Dienstsachen sollten immer mit Dienstmarken frankiert werden. Aus Mangel an genügend Marken, wurden aber auch normale Freimarken oder Barfrankaturen verwendet. Im Exponat werden postgeschichtlich die verschiedenen Briefmarken-Ausgaben dieser Periode und deren Verwendung gezeigt. Dienstkontroll-Drucke auf Freimarken runden dieses Exponat ab.
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Helmut Schneider

Helmut Schneider
Königreich Ungarn von 1850 bis zur Einführung ungarischer Briefmarken
Bis zur Ausgabe ungarischer Briefmarken im Jahr 1871 wurden in Ungarn österreichische Briefmarken verwendet. In diesem Exponat wird im ersten Teil die Verwendung österreichischer Marken in Ungarn gezeigt und anschließend wird besonders die erste Ausgabe Ungarns erklärt. Sie erschien zuerst in Steindruck und danach in Kupferdruck mit zahlreichen Farbvarianten, die dargestellt werden.
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Helmut Schneider

Helmut Schneider
Thurn und Taxis - die ersten Ausgaben
Die Familien Thurn & Taxis haben das europäische Postwesen stark geprägt. Über Jahrhunderte waren sie zuerst für den Kaiser und dann auch für die Öffentlichkeit Europas als „Postunternehmen“ tätig. 1852 verwendeten sie erstmalig eigene Briefmarken mit Schwerpunkten im Norden, in der Mitte und im Süden Deutschlands. Da es in Deutschland noch keine einheitliche Währung gab, wurden anfänglich alle Marken je nach Verwendungsgegend in Kreuzern und in Silbergroschen gedruckt.
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Franz Zehenter

Franz Zehenter
Vom Anfang der Menschen
Es ist erstaunlich, dass sich viele Geschichten vom "Anfang der Dinge" recht ähnlich sind. Egal in welcher Religion und von welchem Teil der Erde, oft findet sich dieselbe Grundstruktur: Am Beginn der Welt existierte ein Ozean, Finsternis und Chaos, die durch das gesprochene Wort des oder der Schöpfer geordnet werden. Der Schöpfer erschafft das Licht, und das Land erhebt sich aus dem Wasser. Dann entstehen Pflanzen, Tiere und zuletzt der Mensch…
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Franz Zehenter

Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
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Franz Zehenter

Franz Zehenter
Von den Weltanschauungen
Alle vormodernen Kulturen hatten ausnahmslos eine Religion. Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen. Mehrere Religionen weisen verwandte Elemente auf, wie die Kommunikation mit transzendenten Wesen im Rahmen von Heilslehren, Symbolsystemen, Kulten und Ritualen oder bauen aufeinander auf, wie zum Beispiel Judentum und Christentum. Aber auch heute noch bringen Mythen das Welt– und Selbstverständnis zum Ausdruck.
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Karl Huber

Karl Huber
Bayern-Preußen, grenzüberschreitender Postverkehr von 1816 - 1867
Die durch den Wiener Kongress 1815 herbeigeführte Neuaufteilung Europas hatte auch maßgeblichen Einfluss auf das Postwesen in Deutschland. Die Territorialveränderungen dieses Friedenskongresses brachten eine deutliche Reduzierung der deutschen Landespostverwaltungen und waren Anlass zu zahlreichen Postverträgen, wodurch der zwischenstaatliche Postverkehr in Deutschland erhebliche Verbesserungen erfuhr. So wurden erstmals direkte postalische Beziehungen zwischen den beiden größten deutschen Staaten, dem Königreich Bayern -1394 Quadratmeilen- und dem Königreich Preußen -5088 Quadratmeilen-, mittels stiller Transite durch Thurn- und Taxis'sches und später sächsisches Gebiet, hervorgerufen. Die Sammlung umfasst den Zeitraum vom Abschluss des ersten Postvertrages vom 4. Mai 1816 bis zum Eintritt Preußens in den Norddeutschen Bund am 31. Dezember 1867.
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Manfred Rheinländer

Manfred Rheinländer
Thurn und Taxis 01.01.1852 - 30.06.1867
Auszug einer Ländersammlung beginnend mit dem Titel und der Gliederung. Die erste Ausgabe wird ungebraucht und gestempelt gezeigt, die vier weiteren Ausgaben in Auszügen. Das Ende von Thurn und Taxis am 30. 06. 1867 dokumentiert eine Postanweisung und ein Abrechnungsformular der noch vorhandenen Marken und Ganzsachenumschläge an Preußen.
5 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Lebensspuren : Und die Moral von der Geschicht

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Eva Zehenter

Eva Zehenter
Lebensspuren : Belle Lettres
Die Erfindung des maschinellen Buchdrucks verändert das Geschichtenerzählen. Literatur entwickelt sich zur Hochkultur und durchdringt alle Bereiche des menschlichen Daseins. Auch im elektronischen und globalen Zeitalter gibt es sie nach wie vor, denn Geschichten sind ein Teil der Menschheit. Geschriebene Geschichten – ob durch einen selbst oder mit Hilfe – halten uns Menschen einen Spiegel vor. Vom Liebesgeflüster zur Gänsehaut, mit Fantasie wird die Welt in alle Richtungen ausgelotet bis zur Lösung der letzten Fragen.
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Karl Huber

Karl Huber
Die verschiedenen Portobeträge im Auslag-Stempel der Kantonalpost Zürich
In den Postverträgen mit Bayern vom 19. November 1808 und 1. September 1829 hatte der Kanton Zürich direkte Paketschlüsse vereinbart. Gewechselt wurden die Paketschlüsse mit Lindau, Augsburg, München und Nürnberg. Um den bayerischen Paketschlussämtern die Arbeit zu erleichtern, wurden Auslag-Stempel eingeführt. In diese Stempel wurde der jeweilige Portobetrag in Kreuzer handschriftlich eingetragen, den das Schweizer Grenzpostamt beanspruchte. In der Regel war dies immer die eigene Gebühr. Wenn jedoch Briefe im Transit vorher andere Kantonsgebiete durchliefen, wurden die betreffenden fremden Gebühren hinzugerechnet.
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