Philatelie im ehemaligen Reichshof - 3

Ausstellung vom 3. bis 31. März in der Postfiliale Lustenau

 

In sieben Rahmen mit einem Wechsel in der „Halbzeit“ (17. März) erzählen Mitglieder des BSV Lustenau und des Philatelie-Clubs Montfort Geschichten rund um Briefmarken, Stempel und Briefe. Beispiele aus dem frühen 19. Jahrhundert und der aktuellen Zeit, aber auch vieles dazwischen wird in verständlicher Weise dem Betrachter nahegebracht. Erst so kann die Faszination des Sammelns aufgezeigt werden.

 

Die personalisierte Marke, die von der Post abgegeben wird, ist das dritte Motiv aus der Reihe mit alten Lustenauer Ansichten. Es zeigt wiederum eine Zeichnung von Stefanie Hollenstein aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, die Villa Friedheim. Die Auflage beträgt 300 Stück und wird sicherlich nach diesem Tag vergriffen sein.
Die österreichische Post AG veranstaltet am am 8. März von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr einen Philatelietag.

 

 

Motiv der Personalisierten Briefmarke

 

Ausstellungszeitraum vom 03. bis 17. März 2017

 

Ernst Raspotnik
Briefmarken im Unterricht

2 Rahmen

Markus Peschl
Eishockey
Es wird die Entwicklung dieser Sportart dargestellt. Zusätzlich beschäftigt sich das Exponat mit der Herstellung der Schläger, des Puck, der Schlittschuhe mit ihren Materialien Leder und Kunststoff.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Friedensreich Hundertwasser
Zu dem umfangreichen Schaffen Hundertwassers gehören 26 Werke, die von ihm selbst als Briefmarkenentwürfe für verschiedene Postverwaltungen konzipiert wurden. Siebzehn dieser Entwürfe wurden – zum Teil nach seinem Tode – als Briefmarke realisiert. Mit Ausnahme der Dienstmarken für den Europarat und der kubanischen Marke wurden alle Briefmarken von Prof. Wolfgang Seidel gestochen und von der Österreichischen Staatsdruckerei in einem sehr aufwändigen Kombinationsdruckverfahren produziert (Stichtiefdruck, Rastertiefdruck, z.T. auch Metallprägung).
2 Rahmen

Franz Zehenter
Vom Anfang der Menschen
Es ist erstaunlich, dass sich viele Geschichten vom "Anfang der Dinge" recht ähnlich sind. Egal in welcher Religion und von welchem Teil der Erde, oft findet sich dieselbe Grundstruktur: Am Beginn der Welt existierte ein Ozean, Finsternis und Chaos, die durch das gesprochene Wort des oder der Schöpfer geordnet werden. Der Schöpfer erschafft das Licht, und das Land erhebt sich aus dem Wasser. Dann entstehen Pflanzen, Tiere und zuletzt der Mensch …
1 Rahmen

Helmut Schneider
Thurn und Taxis - die ersten Ausgaben
Die Familien Thurn & Taxis haben das europäische Postwesen stark geprägt. Über Jahrhunderte waren sie zuerst für den Kaiser und dann auch für die Öffentlichkeit Europas als „Postunternehmen“ tätig. 1852 verwendeten sie erstmalig eigene Briefmarken mit Schwerpunkten im Norden, in der Mitte und im Süden Deutschlands. Da es in Deutschland noch keine einheitliche Währung gab, wurden anfänglich alle Marken je nach Verwendungsgegend in Kreuzern und in Silbergroschen gedruckt.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 17. bis 31. März 2017

 

Eva Zehenter
Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa
Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jhs. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig. Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.
1 Rahmen

Ernst Raspotnik
Briefmarkensammeln - wie geht das?
Die Faszination des Sammelns auf Briefmarken umgelegt beginnt mit den ersten Marken. Dann kommen die Werkzeuge dazu, die verschiedenen Eigenschaften werden untersucht und dann auch dargestellt.
1 Rahmen

Franz Zehenter
Von den Weltanschauungen
Alle vormodernen Kulturen hatten ausnahmslos eine Religion. Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen. Mehrere Religionen weisen verwandte Elemente auf, wie die Kommunikation mit transzendenten Wesen im Rahmen von Heilslehren, Symbolsystemen, Kulten und Ritualen oder bauen aufeinander auf, wie zum Beispiel Judentum und Christentum. Aber auch heute noch bringen Mythen das Welt– und Selbstverständnis zum Ausdruck.
1 Rahmen

Harald Staffler
Ankunft Brünn, jedesmal mittags
Das Exponat zeigt die Postgeschichte dieser heute bedeutenden Messestadt, beginnend im 16. Jahrhundert bis zum Mai 1850 – also jener Zeit, in der es zwar die Post, aber noch keine Briefmarken gab, genannt „Vorphilazeit“. Dieser Abschnitt schließt unter anderem auch eine nahezu unbekannte Periode mit ein, nämlich die des „österreichischen Staatsbankrotts“ im Jahre 1811. Aber auch die sogenannte „stempellose Zeit“, eine der geheimnisvollsten Erscheinungen in der österreichischen Postgeschichte. Zudem werden die verschiedensten Stempelformen, Brieftarife und Beförderungsformen gezeigt.
3 Rahmen

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

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