Postfrisch und gestempelt

Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Götzis

 

Sankt-Ulrich-Straße 48, 6840 Götzis
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

 

 

Was bisher zu sehen war

 

Ausstellungszeitraum vom 27.10. bis 17.11.2017

Hermann Teltscher

Der Rote Faden

Überlebenswillen und passiver Widerstand zog sich wie ein roter Faden durch alle Lager. Ob es sich um eigenes Lagergeld oder Lagerbriefmarken handelte oder um Sport-, Musik- oder Theatergruppen, man war bemüht, seine eigenen Kultur zu bewahren - und dies trotz Schikane und Terror.

Rahmen

 

Eva Zehenter

Türkei: Neue Spielregeln

Nach Schließung der Auslandspostämter wurde sämtliche Geschäfts- und Privatpost durch die türkische Landespost befördert. Mit Kriegseintritt Ende Oktober 1914 beherrschten der Krieg und die dadurch bedingten Zensurvorschriften das Postgeschehen maßgeblich.

Ein Feldpostdienst für die eigenen Truppen wurde organisiert, die Feldpost deutscher und österreichischer Soldaten, die Seite an Seite mit den Türken an mehreren Fronten kämpften, wurde anfangs durch die Deutsche Marine-Schiffspost und die Deutsche Militär-Mission, später auch durch deutsche und österreichi­sche Feldpost befördert.

Rahmen

 

Peter Batka

Vatikan - Die Heiligen Jahre

Das Heilige oder Jubeljahr geht auf eine jüdische Tradition zurück. In der katholischen Kirche soll das Heilige Jahr der inneren Erneuerung der Gläubigen dienen und wurde erstmals 1300 gefeiert. Zunächst fand ein Heiliges Jahr alle 100, später alle 50, dann alle 33 und schließlich alle 25 Jahre statt und außerdem zu besonderen Anlässen. Es beginnt mit dem Öffnen der Heiligen Pforten und endet mit deren Schließung. Elemente des Heiligen Jahres sind Pilgerfahrten nach Rom und zu den römischen Kirchen sowie zu den anderen zentralen Orten der Christenheit; außerdem das Durchschreiten der Heiligen Pforten und der Erwerb des vollkommenen Jubiläumsablasses, also einer Befreiung von zeitlichen Sündenstrafen. Traditionell finden in Rom zum Heiligen Jahr viele Sonderveranstaltungen statt. 

Das Exponat zeigt die Heiligen Jahre (und andere Jubeljahre) und die zur jeweiligen Zeit gewählten Päpste und eventuelle Ereignisse.

Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 06. bis 27.10.2017

Gerhard Köchl

Die Jagd auf Fehler in der schönen österreichischen Trachtenserie 1948-1952

Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Die Trachtenausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1. bis 30.6.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem gelblichweißem bis weißem Papier gedruckt. Die Herstellung erfolgte im Rastertiefdruck, der Wert zu S 10,-- wurde im Stichtiefdruck hergestellt. Die Entwürfe stammen von Prof. J. Seeger, der Stich des Wertes zu S 10,-- besorgte Prof. Ranzoni.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Genfer Konvention und Weltflüchtlingsjahr 1959/60

Zu den schwerwiegendsten Folgen politischer Umwälzungen der letzten Jahrzehnte - und dabei insbesondere des Zweiten Weltkrieges - gehören die Flüchtlingsströme von Millionen aus ihrer Heimat vertriebener Menschen. Am 7. April 1960 war ein bedeutsamer Tag in der Geschichte der Weltpost. Etwa 70 selbständige Staaten verausgabten damals aus Anlass des Weltflüchtlingsjahres 1959/60 gleichzeitig Briefmarken und trugen damit bei, dass Millionen von heimatlosen Menschen wieder Hoffnung fassten.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Aus grauer Vorzeit - oder: Was schon da war …

Am 1. Juni 1850 wurden in Österreich die ersten aufklebbaren Briefmarken eingeführt. Dabei ergab sich die Frage, wie diese entwertet werden sollten um eine Wiederverwendung zu verhindern. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte - wie z.B. Großbritannien das Malterserkreuz oder die Schweiz eine schraffierte Raute - sondern von Anfang an die bereits aus der Vorbriefmarkenzeit vorhandenen Ortsstempel auch zur Entwertung der Marken einsetzte. Hier werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche bereits vor der Einführung der Marken im Einsatz waren.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Stacheldraht - Ausbeutung - Vernichtung: Deutsche Lager

Es ist viel über die deutschen Lager geschrieben worden, doch noch viel mehr wurde nicht geschrieben. Firmen und Gemeinden, die Nutznießer der Lager und ihrer Insassen waren, decken auch heute noch recht gerne eine Decke des Schweigens darüber. Meine Sammlung soll ein klein wenig aufhellen.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 15.09. bis 06.10.2017

Eva Zehenter

Leonardo da Vinci: Das Vermächtnis bleibt

Inzwischen ist es schwerer geworden, für alle sichtbar eine Entdeckung zu machen. Die Tatsache, dass große Geister von ihren Zeitgenossen nicht anerkannt oder verstanden werden, darf euch nicht überraschen, denn ihre Ideen oder Leistungen sind immer zukunftsbezogen.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Vom Leben des Helden

Es gibt viele Helden in den Mythen und Legenden, aber wohl keiner ist so bekannt wie Herkules. Der Sohn von Zeus und Alkmene. Die Gattin von Zeus - Hera - aber sandte Herkules bereits als Baby zwei riesengroße, giftige Schlangen, die ihn töten sollten. Herkules überlebte diesen Angriff unbeschadet.

1 Rahmen

 

Erika Schmidt

Kleidung für jeden Anlass

Von der Arbeit bis zur Hochzeit reicht die Vielfalt der Bekleidung.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Der weite Weg zur Moderne

Bevor Einstein und Picasso die "Moderne erfunden" haben mussten Kunst und Wissenschaft einen weiten Weg zurücklegen, der geprägt war von den verschiedensten "Zeitgeistern". Ihre Genialität bestand darin, aus dieser Vergangenheit auszubrechen und neue Wege zu gehen.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 22.08. bis 15.09.2017

Harald Staffler

Brünn: Nützliches und Ausgefallenes

Von der Fahrpost über die Zusatzstempel bis zu „Seiner Majestät“. Die Fahrpost / Wertvolle Fracht / Wegweiser auf Briefen / Perfektion / Porto zahlt die Parthey / Sicher ist besser / Frei von jeder Schuld / Von höchster Stelle / Seine Majestät haben zu befehlen geruht.

1 Rahmen

 

Gerhard Köchl

Die Jagd auf Fehler in der orangen Landschaft Österreichs 1946/47

Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Diese Landschaftsausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem Papier gedruckt. Die Herstellung der kleineren Formate erfolgte im Rastertiefdruck, die Schillingwerte im Liniendruck. Das Papier war wegen der schlechten Wirtschaftslage und der Rohstoffbeschaffung von unterschiedlicher Qualität. Interessant ist die Vielfalt der Abweichungen von der angestrebten Norm.

1 Rahmen

 

Erika Schmidt

Vom Zweck zur Mode

Der Schutz als Zweck der Bekleidung genügte bald nicht mehr. Schön und auffallend soll die Bekleidung sein und das von den Zehen bis zu den Haaren.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Weder gut noch schlecht

Gefühle sind der Spiegel unserer Seele und bringen uns in einen Zustand, den wir oft nicht steuern können. Bewusste Gefühle gibt es nicht — daher weder gut noch schlecht.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 04. bis 22.08.2017

Peter Batka

Der Weg zur autonomen Postverwaltung

Als Rest des historischen Herzogtums Normandie, dessen Festlandgebiet heute zu Frankreich gehört, sind die Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreichs noch eine Kronkolonie, sondern sind direkt als Kronbesitz (englisch crown dependency) der britischen Krone unterstellt. Diesen Sonderstatus hat sonst nur noch die Isle of Man. Das Exponat zeigt die Entwicklung der Post von den Anfängen im 17.Jh. bis heute.

1 Rahmen

 

Gerhard Köchl

Die Jagd auf Fehler in der orangen Landschaft Österreichs 1946/47

Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Diese Landschaftsausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem Papier gedruckt. Die Herstellung der kleineren Formate erfolgte im Rastertiefdruck, die Schillingwerte im Liniendruck. Das Papier war wegen der schlechten Wirtschaftslage und der Rohstoffbeschaffung von unterschiedlicher Qualität. Interessant ist die Vielfalt der Abweichungen von der angestrebten Norm.

1 Rahmen

 

Bernd Aberer

Die Nachfolgestaaten von Französisch-Äquatorialafrika

Die 2,5 Mio km² großen französischen Kolonialgebiete Gabun, Moyen-Congo, Ubangi-Schari und Tschad in Zentralafrika wurden 1946 zum Verwaltungsgebiet Französisch-Äquatorialafrika (Afrique Equatoriale Francaise AEF) mit dem Verwaltungssitz in Brazzaville (Congo) zusammengefasst und gaben bis 1958 einheitliche Briefmarken mit dieser Bezeichnung heraus. Nach Verfassungsreform vom 4.10.1958 wurden die Gebiete als Gabun, Congo, Zentralafrikanische Republik und Tschad autonome Republiken innerhalb der Französischen Gemeinschaft (Communauté Francaise) und ab 1960 unabhängige Staaten mit eigenen Briefmarkenausgaben.

1 Rahmen

 

Erika Schmidt

Vom Feigenblatt zur Kunstfaser

Ein profaner Apfel bescherte der Menschheit die Bekleidung, „...und sie wurden gewahr dass sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.” Die Zeit der Feigenblätter war schnell vorbei und neue Bekleidungs-Materialien dienten fortan den Menschen als Schutz gegen Blicke und diverse Witterungsbedingungen.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 14.07. bis 04.08.2017

Harald Staffler

Brünn: Eine Stempel-Odyssee

Chronologie der Stempelformen nach der stempellosen Zeit bis 1850. Fernweh / Erscheinungen / Wundersame Ausdehnungen / Geiz ist geil / Aus eins mach zwei / Opulente Schönheit / Nun kommt Farbe ins Spiel / Doch nicht so bunt? / Die Stempel-Demenz / Manche sind gleicher / Innendienst / In den letzten Zügen.

1 Rahmen

 

Bernd Aberer

Die Leipziger Messemarken von 1947-1950 nach historischen Entwürfen von Erich Gruner

Der Leipziger Künstler und Grafiker Prof. Erich Gruner (1881-1966) hat nicht nur im Jahr 1917 das weltbekannte Leipziger Messesymbol entworfen, sondern auch die historischen Messebilder, die als Vorlagen für die Sondermarken zu den Leipziger Frühjahrs- und Herbstmessen von 1947-1949 und zur Frühjahrsmesse 1950 dienten. Insgesamt erschienen in diesem Zeitraum 14 Sondermarken mit historischen Ereignissen der Leipziger Messe nach Entwürfen von Erich Gruner.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Ohne Renaissance keine Moderne

Einstein und Picasso waren Kinder Europas - ein Europa, das im 14. bis 15. Jahrhundert eine Bewegung der Wiederbelebung (frz. Renaissance) der antiken Kunst und Gedanken erlebte. Sie brachte die wahrscheinlich größte kulturelle Umwälzung in der Geschichte Europas und macht Europa gleichzeitig zum führenden Kontinent der damals bekannten Welt.

1 Rahmen

 

Peter Fischlmayr

Geld- und Wertsachen bringt die Post

Ein Überblick über Geldbriefe vor der Markenzeit.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 23.06. bis 14.07.2017

 

Eva Zehenter
Friedensreich Hundertwasser
Zu dem umfangreichen Schaffen Hundertwassers gehören 26 Werke, die von ihm selbst als Briefmarkenentwürfe für verschiedene Postverwaltungen konzipiert wurden. Siebzehn dieser Entwürfe wurden – zum Teil nach seinem Tode – als Briefmarke realisiert. Mit Ausnahme der Dienstmarken für den Europarat und der kubanischen Marke wurden alle Briefmarken von Prof. Wolfgang Seidel gestochen und von der Österreichischen Staatsdruckerei in einem sehr aufwändigen Kombinationsdruckverfahren produziert (Stichtiefdruck, Rastertiefdruck, z.T. auch Metallprägung).
2 Rahmen

Hans Nägele
Auf dem Weg zum Heiligen Jahr 2000
Mit dem Jahr 1995 beginnt ein "philatelistisches Projekt", das mit Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläumsjahres 2000 seinen Abschluss findet. Es wurde jährlich eine Briefmarkenserie mit vier Werten zu diesem Thema durch die Vatikanstadt ausgegeben.
1 Rahmen

Peter Batka
Einstein trifft Picasso und sie erfinden die Moderne
Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts war so umstritten und keiner ist so berühmt geworden wie Picasso. Keiner war so früh schon, so lange und schließlich so übereinstimmend als der entscheidende Künstler seiner Epoche gedeutet worden.
Einsteins Name steht für das naturwissenschaftliche Genie schlechthin! Er hat, so glauben viele, die ganze Welt in einer einzigen Formel beschrieben. Auch wenn es physikalisch gesehen unsinnig ist, zu denken, dass eine Gleichung die ganze Welt zusammenfassen kann, für viele ist es Einstein, der es geschafft hat. Das Exponat zeigt eine Gegenüberstellung von Wissenschaft und Kunst – und den Weg von der Renaissance bis zur Moderne.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 02.06. bis 23.06.2017

 

Helmut Schneider
Württemberg
Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.
1 Rahmen

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Aus grauer Vorzeit - oder: Was schon da war …
Am 1. Juni 1850 wurden in Österreich die ersten aufklebbaren Briefmarken eingeführt. Dabei ergab sich die Frage, wie diese entwertet werden sollten um eine Wiederverwendung zu verhindern. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte - wie z.B. Großbritannien das Malterserkreuz oder die Schweiz eine schraffierte Raute - sondern von Anfang an die bereits aus der Vorbriefmarkenzeit vorhandenen Ortsstempel auch zur Entwertung der Marken einsetzte. Hier werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche bereits vor der Einführung der Marken im Einsatz waren.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Paul Flora
Paul Flora wurde 1922 in Glurns im Vinschgau in Südtirol geboren. 1927 übersiedelte er mit seiner Familie nach Nordtirol. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte er von 1942 bis 1944 bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson. Zwei Semester besucht er den Abendakt bei Max von Esterle. 1944 wurde er zum Kriegsdienst in Italien, Ungarn und der Slowakei eingezogen. 1945 kehrte er nach kurzer US-amerikanischer Gefangenschaft wieder nach Tirol zurück und war seitdem als freischaffender Künstler in Innsbruck tätig.
1 Rahmen

Franz Zehenter
Von eingeschränkten Sichtweisen
Religionen verleiten dazu, dass die Perspektiven eng ausgerichtet werden und alle Gegebenheiten an den eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten orientiert werden. Die Folge sind nicht selten absurde Aktionen.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 12.05. bis 02.06.2017

 

Franz Zehenter
Von den Aufgaben der Götter
Von singulären Aufgaben bis zu allumfassenden Zuständigkeiten reicht die Palette der den Göttern zugeschriebenen Aktivitäten. Auf der zehnstufigen Lebenstreppe begleiten sie die Menschen durch die Jahrzehnte.
1 Rahmen

Ernst Raspotnik
Geschichte der Hochseeschifffahrt
  
2 Rahmen

Eva Zehenter
Ich bin gesund und es geht mir gut
Die Meinung des Kaisers Franz Josef I. teilten viele - sowohl zuhause wie auch Angehörige der Truppen im Felde. Und dennoch gelang es den Offizieren und Soldaten der k.u.k. Truppen in der Türkei dank der guten Ausbildung, der technischen Unterstützung und der durchdachten Organisation - aber auch durch die verschiedenen Hilfsmittel - nicht nur den Wüstenkrieg zu überstehen, sondern auch wieder in die Heimat zurück zu kehren.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 21. April bis 12. Mai 2017

 

Helmut Schneider
Vorspiel zur Inflation in Deutschland
Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Feldpost: Aus dem Schützengraben
Auch die Truppenstempel hatten eine postalische Funktion zu erfüllen, indem sie die Portofreiheit bestätigten und sie waren die Bestätigung für die durchgeführte Zensur der Sendungen. Weiters erfüllen die Truppenstempel eine historische Funktion und geben ein Bild über Aufbau, Gliederung und Organisation der öst.-ung. Wehrmacht. Aus der Kenntnis der Truppe und deren Verwendung im Kriege lässt sich ableiten, woher das jeweilige Sammelstück stammt, sei es allgemein oder bis auf den Ort genau.
1 Rahmen

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc2 - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
1 Rahmen

Franz Zehenter
Aufklärung 2.0: Die neuen (Be-)Herrscher
Im Zeitalter der Globalisierung, also der schrankenlosen Liberalisierung der Märkte, werden die neuen Oligarchien zu den eigentlichen Herrschern der Welt. Die Wissenschaft, Social Media-Projekte und neue Lern– und Kommunikationsmethoden unterstützen sie dabei. Feedback wird schnell zugelassen, Strategien jederzeit geändert, der langfristige Erfolg ist garantiert.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 07. bis 21. April 2017

 

Helmut Schneider
Thurn und Taxis - die ersten Ausgaben
Die Familien Thurn & Taxis haben das europäische Postwesen stark geprägt. Über Jahrhunderte waren sie zuerst für den Kaiser und dann auch für die Öffentlichkeit Europas als „Postunternehmen“ tätig. 1852 verwendeten sie erstmalig eigene Briefmarken mit Schwerpunkten im Norden, in der Mitte und im Süden Deutschlands. Da es in Deutschland noch keine einheitliche Währung gab, wurden anfänglich alle Marken je nach Verwendungsgegend in Kreuzern und in Silbergroschen gedruckt.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Feldpost: Die Zwischenhändler Front-Heimat
Der Feldpost kam als zumeist einziger Verbindung mit der Heimat eine immense Bedeutung zu. Neben dem nur spärlich erteilten Urlaub übernahm vor allem sie eine entscheidende Rolle im mentalen, die Motivation stärkenden oder stabilisierenden Bereich. Diese Wirkung des Feldpostverkehrs wurde von den Verantwortlichen in der Obersten Heeresleistung und in der Feldpostverwaltung auch deutlich erkannt und für wichtig gehalten.
1 Rahmen

Franz Zehenter
Aufklärung 2.0: Bröckelnde Autoritäten
Sexueller Missbrauch, Intrigen, Lügen, Repressalien: die katholische Kirche gleitet von einem Skandal in den nächsten. Kein Wunder, dass sich viele Gläubige von ihr abgewandt haben. Nicht nur im Nahen Osten finden bewaffnete Kämpfe gegen Diktatoren statt, die Menschen in Europa rufen auf den Straßen lautstark zur Unterstützung der Demokratie auf.
1 Rahmen

Harald Staffler
Albert Einstein - Wirken und Einfluss
 
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 24. März bis 07. April 2017

 

Helmut Schneider
Königreich Ungarn von 1850 bis zur Einführung ungarischer Briefmarken
Bis zur Ausgabe ungarischer Briefmarken im Jahr 1871 wurden in Ungarn österreichische Briefmarken verwendet. In diesem Exponat wird im ersten Teil die Verwendung österreichischer Marken in Ungarn gezeigt und anschließend wird besonders die erste Ausgabe Ungarns erklärt. Sie erschien zuerst in Steindruck und danach in Kupferdruck mit zahlreichen Farbvarianten, die dargestellt werden.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Feldpost: Die Hierarchie
Die k.u.k. Wehrmacht war an der Botschaft in Konstantinopel (Istanbul) durch Generalmajor (später Feldmarschallleutnant) Josef Pomiankowski als "Militärbevollmächtigter" vertreten. Dieser unterstand in administrativer Beziehung dem Kriegsministerium in Wien. Um ihn wurde ein eigener Stab geschaffen, dessen Aufgabe darin bestand, die bevorstehenden Einsätze auf größerer Ebene vorzubereiten bzw. später zu leiten.
1 Rahmen

Franz Zehenter
Aufklärung 2.0: Die Wette auf Gott
Immer wieder zog es Blaise Pascal nächtens an die Spieltische der Pariser Salons. Da studierte er die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die mathematischen Regeln des Glücks. Vielleicht war es eine dieser Nächte, als ihm die Idee kam, auf den Lieben Gott zu wetten.
1 Rahmen

Harald Staffler
Albert Einstein - Vordenker, Gefährten und Enkel
 
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 10. bis 24. März 2017

 

Eva Zehenter
Feldpost: Das Versprechen
Die Frage des aktiven Anschlusses der Türkei an die Zentralmächte wurde schon in den ersten Tagen des Ausbruches des Krieges in Europa akut. Deutschland hatte zwar am 2. August einen Allianzvertrag mit der Türkei abgeschlossen, fürchtete jedoch, dass die Türken unter dem Eindruck immerhin möglicher Misserfolge ihre Verpflichtungen nicht einhalten und ausspringen könnten. In der zweiten Hälfte Oktober 1914 schloss Deutschland einen geheimen Vertrag ab, wonach Deutschland der Türkei eine größere Anleihe bewilligte und sich verpflichtete, das notwendige Kriegsmaterial sofort nach Eröffnung der direkten Verbindung nach der Türkei zu transportieren. Österreich-Ungarn schloss sich dieser Vereinbarung an und unterzeichneten ebenfalls diesen Vertrag zur Waffenbrüderschaft.
1 Rahmen

Helmut Schneider
Dienstmarken Inflation November/Dezember 1923
Dienstbriefe und Dienstsachen sollten immer mit Dienstmarken frankiert werden. Aus Mangel an genügend Marken, wurden aber auch normale Freimarken oder Barfrankaturen verwendet. Im Exponat werden postgeschichtlich die verschiedenen Briefmarken-Ausgaben dieser Periode und deren Verwendung gezeigt. Dienstkontroll-Drucke auf Freimarken runden dieses Exponat ab.
1 Rahmen

Gerhard Köchl
Die Jagd auf Fehler - auf den schweizer Briefmarken
Plattenfehler sind Fehler auf der Druckplatte. Sie können durch Unachtsamkeit bei der Herstellung oder durch Beschädigung der Druckplatte entstehen. Manche sind bei der Gesamtauflage auf einem bestimmten Bogenplatz sichtbar. Sie können jedoch auch während des Druckvorganges entstehen. Diese kommen dann nur in einem Teil der Auflage vor. In diesem Exponat werden solche Fehler gezeigt.
2 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 24. Februar bis 10. März 2017

 

Franz Zehenter
Sozialgeschichte des Jazz: Ästhetik - Stile und Musiker des Jazz
Der Jazz entwickelte sich im 20. Jahrhundert von einer im Brauchtum verwurzelten mehr oder weniger regional bedeutsamen Musik (New Orleans) über seine Funktion als Populärmusik (Swing) bis zu einer Kunstmusik mit mehr oder weniger breitem Publikumsverständnis (Bebop, Freejazz). Zum einen brachte jeder Zeitraum eigene Stilrichtungen auf, charakterisiert werden sie aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Lebensspuren: Wie es uns gefällt
In jeder noch so kleinen Geschichte stecken Wahrheiten, Spaß, Manipulationen und eigene Interpretation. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, dem erschließt sich eine neue wunderbare Welt. Oft sind die enthaltenen Botschaften nur für einen eingeweihten Kreis verständlich. Gebärden aus verschiedenen Kulturen verlangen nach Interpretation, denn Geschichten werden nach Erlebniswelt und Erfahrungen des Zuhörers verstanden. Letztlich hat jeder seine eigene Wahrheit und verändert die Geschichten wie es ihm gefällt.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Feldpost: Aus dem Schützengraben
Auch die Truppenstempel hatten eine postalische Funktion zu erfüllen, indem sie die Portofreiheit bestätigten und sie waren die Bestätigung für die durchgeführte Zensur der Sendungen. Weiters erfüllen die Truppenstempel eine historische Funktion und geben ein Bild über Aufbau, Gliederung und Organisation der öst.-ung. Wehrmacht. Aus der Kenntnis der Truppe und deren Verwendung im Kriege lässt sich ableiten, woher das jeweilige Sammelstück stammt, sei es allgemein oder bis auf den Ort genau.
1 Rahmen

Hans Nägele
Alfred Nobel
 
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 10. bis 24. Februar 2017

 

Franz Zehenter
Die Sozialgeschichte des Jazz : Instrumenten-Lounge
So vielseitig wie die Stile und die Musiker sind auch die im Jazz verwendeten Instrumente. Kaum eines - und sei es noch so exotisch - darf in dieser Musik fehlen.
1 Rahmen

Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Geheimcode oder Automatisierungshilfe
Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden:
Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.
1 Rahmen

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 27. Jänner bis 10. Februar 2017

 

Gerhard Köchl
Die Jagd auf Fehler - auf den schweizer Briefmarken
Plattenfehler sind Fehler auf der Druckplatte. Sie können durch Unachtsamkeit bei der Herstellung oder durch Beschädigung der Druckplatte entstehen. Manche sind bei der Gesamtauflage auf einem bestimmten Bogenplatz sichtbar. Sie können jedoch auch während des Druckvorganges entstehen. Diese kommen dann nur in einem Teil der Auflage vor. In diesem Exponat werden solche Fehler gezeigt.
1 Rahmen

Helmut Schneider
Württemberg
Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Lebensspuren : Und die Moral von der Geschicht

1 Rahmen

Franz Zehenter
Die Sozialgeschichte des Jazz : Gegensätze und Widersprüche
Unser Bild vom Jazz ist geprägt vom Land seiner Entstehung, den Vereinigten Staaten von Amerika, den endlosen Prärien, Gebirgen und Wüsten und den riesigen Städten. Gegensätze und Widersprüche prägen unser Bild und manche Eigenschaft: Supermacht, Weltpolizei, Disneyland und Kulturimperialismus kennzeichnen die USA.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 13. bis 27. Jänner 2017

 

Franz Zehenter
Wie gewonnen so zerronnen
Der Mythos vom Geld ist eine Geschichte der Macht. Nach Meinung vieler Fachleute ist Geld eine gesetzliche Institution, eine Erfindung der Menschen und der Gesellschaft. In der ewigen Auseinandersetzung um das Recht der Geldschöpfung plädieren sie für ein Staatsmonopol und für den Ausschluss der Privatbanken.
1 Rahmen

Eva Zehenter
Feldpost : Ich bin gesund und es geht mir gut
Die Meinung des Kaisers Franz Josef I. teilten viele - sowohl zuhause wie auch Angehörige der Truppen im Felde. Und dennoch gelang es den Offizieren und Soldaten der k.u.k. Truppen in der Türkei dank der guten Ausbildung, der technischen Unterstützung und der durchdachten Organisation - aber auch durch die verschiedenen Hilfsmittel - nicht nur den Wüstenkrieg zu überstehen, sondern auch wieder in die Heimat zurück zu kehren.
1 Rahmen

Harald Staffler
Unendliche Geschichte : Vielvölkerstaat - Völker, Kulturen und Ethnien
Zur Zeit der Einführung der Briefmarken in Österreich im Jahre 1850 war da Kaiserreich nicht nur nach Russland das größte Land Europas, sondern auch ein Vielvölkerstaat. Das Land mit den damals ca. 55 Millionen Einwohnern erstreckte sich von Bregenz im Westen bis nach Czernowitz in der heutigen Ukraine oder Kronstadt im heutigen Rumänien. Im Norden zählte Krakau in Polen oder Lemberg in der Westukraine genauso zum Staatsgebiet wie im Süden Ragusa, das heutige Dubrovnik. In diesem Exponat werden Stempel aus all diesen sogenannten Kronländern oder Distrikten gezeigt.
1 Rahmen

Harald Staffler
Unendliche Geschichte : Die neue Zeitrechnung
Nachdem im Kaiserreich Österreich nach Einführung der Briefmarken das Postwesen stark expandierte, ergab sich die Notwendigkeit, neue Postämter einzurichten. Diese benötigten natürlich auch jeweils neue Stempel, sodass die Menge der zum Einsatz kommenden Stempelvarianten deutlich zunahm. Im vorliegenden Exponat werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche nach Einführung der Briefmarken in Verwendung genommen wurden.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 30. Dezember 2016 bis 13. Jänner 2017

 

Harald Staffler

Harald Staffler
Unendliche Geschichte : Aus grauer Vorzeit - oder: Was schon da war …
Am 1. Juni 1850 wurden in Österreich die ersten aufklebbaren Briefmarken eingeführt. Dabei ergab sich die Frage, wie diese entwertet werden sollten um eine Wiederverwendung zu verhindern. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte - wie z.B. Großbritannien das Malterserkreuz oder die Schweiz eine schraffierte Raute - sondern von Anfang an die bereits aus der Vorbriefmarkenzeit vorhandenen Ortsstempel auch zur Entwertung der Marken einsetzte. Hier werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche bereits vor der Einführung der Marken im Einsatz waren.
1 Rahmen

Franz Zehenter

Franz Zehenter
Man richtet sich's : Die sieben Hauptlaster nach römisch-katholischem Verständnis
Hauptlaster sind bestimmte Charaktereigenschaften, die Ursache von Sünden sein können. Sie werden gelegentlich auch als Wurzelsünden bezeichnet; auch der Begriff Hauptsünde ist gebräuchlich. Verwirrend und theologisch falsch, aber umgangssprachlich gebräuchlich, ist die Bezeichnung der sieben Hauptlaster als sieben Todsünden.
1 Rahmen

Eva Zehenter

Eva Zehenter
Stempelporträt Rankweil
Von der Zeit der Fuhrmannsbriefe über die Eröffnung des Postamtes in Rankweil 1870 bis zur Moderne. Über die Jahrzehnte veränderten sich die Stempel, aber eines blieb immer - der Name Rankweil. In diesem ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf der Zeit vor der Inflation in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts.
2 Rahmen

Zurück