Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Hohenems

Ab Donnerstag 20. April 2017
Philatelietag am 16. Mai vormittags 


Graf-Maximilian-Straße 23, 6845 Hohenems 
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

Nach mehreren Ausstellungen in den Jahren 2014 bis 2016 anlässlich der Philatelietage hat der Philatelie-Club Montfort nun von Filialleiter Günter Fritz die Möglichkeit erhalten, eine Dauerausstellung im Eingangsbereich der Postfiliale einzurichten. Es werden jeweils drei Wochen lang auf 6 m² Ausstellungsfläche Exponate des Clubs gezeigt, die Geschichten und Geschichtchen über viele unterschiedliche Themen erzählen. Die Palette reicht von der Geschichte über Religionen, Künstler und Wissenschaftler, die Postwege und wirtschaftliche Ereignisse bis zu technischen Themen. 

 

Auf unterhaltsame Art und Weise wird Wissen mit Hilfe der Philatelie nahe gebracht. Und nach drei Wochen gibt es wieder neue Geschichten. Der Weg in die Postfiliale Hohenems wird daher noch interessanter und spannender. Lassen Sie sich überraschen.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 27.10. bis 17.11.2017

Hermann Teltscher

Stacheldraht - Ausbeutung - Vernichtung: Deutsche Lager

Mit dem Wort "Deutsche Lager" verbindet man sofort den Begriff "Konzentrationslager", was aber nur bedingt zutrifft, denn es gab auch Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterlager, Judenhäuser, Ghettos, Zwangsbordelle, sowie Heime für Euthanasieopfer. Historiker des Holocaust Memorial Museum in Washington dokumentierten in 13-jähriger Arbeit 42.500 Orte, an denen Menschen zur Arbeit gezwungen, gefoltert, inhaftiert oder ermordet wurden. Es gab 24 KZ-Stammlager und diesen unterstellt etwa 1.000 Außenposten und Nebenlager. Die Zahl der Kriegsgefangenenlager wird ebenfalls auf etwa 1.000 geschätzt.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Vielvölkerstaat - Völker, Kulturen und Ethnien

Zur Zeit der Einführung der Briefmarken in Österreich im Jahre 1850 war da Kaiserreich nicht nur nach Russland das größte Land Europas, sondern auch ein Vielvölkerstaat. Das Land mit den damals ca. 55 Millionen Einwohnern erstreckte sich von Bregenz im Westen bis nach Czernowitz in der heutigen Ukraine oder Kronstadt im heutigen Rumänien. Im Norden zählte Krakau in Polen oder Lemberg in der Westukraine genauso zum Staatsgebiet wie im Süden Ragusa, das heutige Dubrovnik. In diesem Exponat werden Stempel aus all diesen sogenannten Kronländern oder Distrikten gezeigt.

1 Rahmen

 

Gerhard Köchl

Die Jagd auf Fehler in der bunten Österreichischen Landschaft 1945-1947

Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Diese Landschaftsausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem Papier gedruckt. Die Herstellung der kleineren Formate erfolgte im Rastertiefdruck, die Schillingwerte im Liniendruck. Das Papier war wegen der schlechten Wirtschaftslage und der Rohstoffbeschaffung von unterschiedlicher Qualität. Interessant ist die Vielfalt der Abweichungen von der angestrebten Norm.

4 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 06. bis 27.10.2017

Hermann Teltscher

Der rote Faden

Überlebenswillen und passiver Widerstand zog sich wie ein roter Faden durch alle Lager. Ob es sich um eigenes Lagergeld oder Lagerbriefmarken handelte oder um Sport-, Musik- oder Theatergruppen, man war bemüht, seine eigenen Kultur zu bewahren - und dies trotz Schikane und Terror.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Der weite Weg zur Moderne

Bevor Einstein und Picasso die "Moderne erfunden" haben mussten Kunst und Wissenschaft einen weiten Weg zurücklegen, der geprägt war von den verschiedensten "Zeitgeistern". Ihre Genialität bestand darin, aus dieser Vergangenheit auszubrechen und neue Wege zu gehen.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Wie gewonnen so zerronnen

Der Mythos vom Geld ist eine Geschichte der Macht. Nach Meinung vieler Fachleute ist Geld eine gesetzliche Institution, eine Erfindung der Menschen und der Gesellschaft. In der ewigen Auseinandersetzung um das Recht der Geldschöpfung plädieren sie für ein Staatsmonopol und für den Ausschluss der Privatbanken.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Württemberg

Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Anatomie eines Briefmarkenbogens

Welcher Philatelist oder Normalsterbliche hat schon einmal einen ganzen Briefmarkenbogen in den Händen - außer Postangestellte. Die Inflationsausgaben des Deutschen Reiches von 1919 bis 1923 machen es möglich: hohe Nennwerte und kleine Verkaufswerte. Also sezieren wir so einen Bogen einmal!

1 Rahmen

 

Hans Nägele

Vatikan - Papstwahl und Krönung Johannes Paul II.

Von der Papstwahl 1978 über die Krönung und das Pontifikat, das Priesterjubiläum, der 80. Geburtstag, das 25. Pontifikatsjahr, dem Todestag bis zur Selig- und Heiligsprechung dieses Papstes werden Briefmarken, Stempel und Belege gezeigt.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 15.09. bis 06.10.2017

Erika Schmidt

Wortlose Kommunikation

 

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Leonardo da Vinci: Von Neugier getrieben

Jeder Mensch wird neugierig geboren. Leonardos Neugier durchdringt und bereichert auch seine alltäglichen Erfahrungen, die Wahrnehmung seiner Umwelt. Sein ausgeprägtes Verlangen, die Dinge bis in ihr Innerstes erkunden zu wollen, lassen ihn einen Forschungsstil entwickeln, der vor allem wegen seiner Gründlichkeit und der Bandbreite seiner Interessensgebiete bemerkenswert ist.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Brünn: Nützliches und Ausgefallenes

Von der Fahrpost über die Zusatzstempel bis zu „Seiner Majestät“. Die Fahrpost / Wertvolle Fracht / Wegweiser auf Briefen / Perfektion / Porto zahlt die Parthey / Sicher ist besser / Frei von jeder Schuld / Von höchster Stelle / Seine Majestät haben zu befehlen geruht.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Dienstmarken Inflation November/Dezember 1923

Dienstbriefe und Dienstsachen sollten immer mit Dienstmarken frankiert werden. Aus Mangel an genügend Marken, wurden aber auch normale Freimarken oder Barfrankaturen verwendet. Im Exponat werden postgeschichtlich die verschiedenen Briefmarken-Ausgaben dieser Periode und deren Verwendung gezeigt. Dienstkontroll-Drucke auf Freimarken runden dieses Exponat ab.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Der Mythos

Einstein und Picasso prägten zu Beginn des 20. Jahrhunderts Wissenschaft und Kunst. Sie gaben vielen Wissenschaftlern und Künstlern Impulse und Anregungen dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben oder nicht weitermachen wollten.

1 Rahmen

 

Hans Nägele

Vatikan - Die Weltreisen Papst Johannes Paul II. im Jahre 1979

Im ersten Pontifikatsjahr reiste Papst Paul Johannes II. während dreier Reisen im Winter nach Mexiko, im Frühsommer in seine Heimat nach Polen. Im Herbst besuchte er Irland und die USA. Belege und Briefmarken zeugen von diesen Reisen.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 22.08. bis 15.09.2017

Erika Schmidt

Kleidung für jeden Anlass

Von der Arbeit bis zur Hochzeit reicht die Vielfalt der Bekleidung.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Lebensspuren: Und die Moral von der Geschicht'

… ist eine grundsätzliche Einsicht. Moral beschreibt, welches Handeln in bestimmten Situationen erwartet bzw. für richtig gehalten wird. In diesem Sinne wird auch Engagement oder besondere Disziplin innerhalb einer Gruppe als Moral bezeichnet.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Brünn: Eine Stempel-Odyssee

Chronologie der Stempelformen nach der stempellosen Zeit bis 1850. Fernweh / Erscheinungen / Wundersame Ausdehnungen / Geiz ist geil / Aus eins mach zwei / Opulente Schönheit / Nun kommt Farbe ins Spiel / Doch nicht so bunt? / Die Stempel-Demenz / Manche sind gleicher / Innendienst / In den letzten Zügen.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Genfer Konvention und Weltflüchtlingsjahr 1959/60

Zu den schwerwiegendsten Folgen politischer Umwälzungen der letzten Jahrzehnte - und dabei insbesondere des Zweiten Weltkrieges - gehören die Flüchtlingsströme von Millionen aus ihrer Heimat vertriebener Menschen. Am 7. April 1960 war ein bedeutsamer Tag in der Geschichte der Weltpost. Etwa 70 selbständige Staaten verausgabten damals aus Anlass des Weltflüchtlingsjahres 1959/60 gleichzeitig Briefmarken und trugen damit bei, dass Millionen von heimatlosen Menschen wieder Hoffnung fassten.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Thurn und Taxis - die ersten Ausgaben

Die Familien Thurn & Taxis haben das europäische Postwesen stark geprägt. Über Jahrhunderte waren sie zuerst für den Kaiser und dann auch für die Öffentlichkeit Europas als „Postunternehmen“ tätig. 1852 verwendeten sie erstmalig eigene Briefmarken mit Schwerpunkten im Norden, in der Mitte und im Süden Deutschlands. Da es in Deutschland noch keine einheitliche Währung gab, wurden anfänglich alle Marken je nach Verwendungsgegend in Kreuzern und in Silbergroschen gedruckt.

1 Rahmen

 

Hans Nägele

Die Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle ist nach Papst Sixtus IV. (1471-1484) benannt. Erbaut wurde die Kapelle von 1475-1483. Vor 500 Jahren, am 1.11.1512 enthüllte Michelangelo seine monumentalen Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle in Rom (1508-1512). Was die Kollegen dem als Bildhauer berühmten Künstler gar nicht zugetraut hätten: er konnte auch malen - und wie! Werke von Michelangelo, Deckenfresken und die Fresken an der Altarwand. Fresken aus dem 15. Jahrhundert von Sandro Botticelli, Roselli und Pietro Perugino. Die restaurierte Kapelle - der Triumph der Farben.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 04. bis 22.08.2017

Eva Zehenter

Lebensspuren: Belle Lettres

Die Erfindung des maschinellen Buchdrucks verändert das Geschichtenerzählen. Literatur entwickelt sich zur Hochkultur und durchdringt alle Bereiche des menschlichen Daseins. Auch im elektronischen und globalen Zeitalter gibt es sie nach wie vor, denn Geschichten sind ein Teil der Menschheit. Geschriebene Geschichten – ob durch einen selbst oder mit Hilfe – halten uns Menschen einen Spiegel vor. Vom Liebesgeflüster zur Gänsehaut, mit Fantasie wird die Welt in alle Richtungen ausgelotet bis zur Lösung der letzten Fragen.

1 Rahmen

 

Bernd Aberer

Die Leipziger Messemarken von 1947-1950 nach historischen Entwürfen von Erich Gruner

Der Leipziger Künstler und Grafiker Prof. Erich Gruner (1881-1966) hat nicht nur im Jahr 1917 das weltbekannte Leipziger Messesymbol entworfen, sondern auch die historischen Messebilder, die als Vorlagen für die Sondermarken zu den Leipziger Frühjahrs- und Herbstmessen von 1947-1949 und zur Frühjahrsmesse 1950 dienten. Insgesamt erschienen in diesem Zeitraum 14 Sondermarken mit historischen Ereignissen der Leipziger Messe nach Entwürfen von Erich Gruner.

1 Rahmen

 

Peter Fischlmayr

Geld- und Wertsachen bringt die Post

Ein Überblick über Geldbriefe vor der Markenzeit.

1 Rahmen

 

Erika Schmidt

Vom Zweck zur Mode

Der Schutz als Zweck der Bekleidung genügte bald nicht mehr. Schön und auffallend soll die Bekleidung sein und das von den Zehen bis zu den Haaren.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Lebensspuren: Wie es uns gefällt

In jeder noch so kleinen Geschichte stecken Wahrheiten, Spaß, Manipulationen und eigene Interpretation. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, dem erschließt sich eine neue wunderbare Welt. Oft sind die enthaltenen Botschaften nur für einen eingeweihten Kreis verständlich. Gebärden aus verschiedenen Kulturen verlangen nach Interpretation, denn Geschichten werden nach Erlebniswelt und Erfahrungen des Zuhörers verstanden. Letztlich hat jeder seine eigene Wahrheit und verändert die Geschichten wie es ihm gefällt.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Brünn: Die frühe Zeit

Von den Anfängen bis zur Einführung der neuen Conventionsmünze Wiener Währung. Der fürstliche Bote / Die frühe Post/ Requisitionen und schleunige Boten / Die stempellose Zeit/ Eine liebe Angewohnheit / Nachricht an das Publikum / Von der alten Conventionsmünze über die Einlösungsscheine oder Antizipationsscheine zur neuen Conventionsmünze.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 14.07. bis 04.08.2017

Harald Staffler

Papst Paul VI.

Papst Paul VI. war von 1963 bis 1978 nach kirchlicher Zählung der 262. Papst der römisch-katholischen Kirche. Wegen seiner prägenden Rolle für den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils, seiner Beschlussfassung und der Umsetzung der Entscheidungen gilt er manchen als eigentlicher „Konzilspapst“. Wahrscheinlich hat keiner seiner Vorgänger jemals eine so umfassende kirchliche Gesetzgebung durchgesetzt, wenn auch die gesamte Neufassung des nachkonziliaren Gesetzbuches erst 1983 publiziert wurde.

2 Rahmen

 

Bernd Aberer

Die Nachfolgestaaten von Französisch-Äquatorialafrika

Die 2,5 Mio km² großen französischen Kolonialgebiete Gabun, Moyen-Congo, Ubangi-Schari und Tschad in Zentralafrika wurden 1946 zum Verwaltungsgebiet Französisch-Äquatorialafrika (Afrique Equatoriale Francaise AEF) mit dem Verwaltungssitz in Brazzaville (Congo) zusammengefasst und gaben bis 1958 einheitliche Briefmarken mit dieser Bezeichnung heraus. Nach Verfassungsreform vom 4.10.1958 wurden die Gebiete als Gabun, Congo, Zentralafrikanische Republik und Tschad autonome Republiken innerhalb der Französischen Gemeinschaft (Communauté Francaise) und ab 1960 unabhängige Staaten mit eigenen Briefmarkenausgaben.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Weder gut noch schlecht

Gefühle sind der Spiegel unserer Seele und bringen uns in einen Zustand, den wir oft nicht steuern können. Bewusste Gefühle gibt es nicht — daher weder gut noch schlecht.

1 Rahmen

 

Erika Schmidt

Vom Feigenblatt zur Kunstfaser

Ein profaner Apfel bescherte der Menschheit die Bekleidung, „...und sie wurden gewahr dass sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.” Die Zeit der Feigenblätter war schnell vorbei und neue Bekleidungs-Materialien dienten fortan den Menschen als Schutz gegen Blicke und diverse Witterungsbedingungen.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Lebensspuren: Im Anfang war das Wort

Seit es Menschen gibt, werden Geschichten erzählt. Sie beschreiben die Entwicklung der Menschen, die Veränderung von Weltanschauung und Meinungen. Viele frühe Erzählungen haben sich durch die mündliche Überlieferung erhalten und sind so zu unserem Kulturerbe geworden, zu Hütern der Tradition. Erzählen scheint unverzichtbar. Offenkundig gehört es von jeher zu den elementaren Bedürfnissen menschlicher Geselligkeit. Egal, in welcher Kultur, in welcher sozialen Klasse und welcher Epoche: überall kommen Leute zusammen, die einander erzählen und zuhören.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 23.06. bis 14.07.2017

Harald Staffler

Eine Formel verändert die Welt

Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc2 - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten.

Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.

4 Rahmen

 

Franz Zehenter

Von den Weltanschauungen

Alle vormodernen Kulturen hatten ausnahmslos eine Religion. Religiöse Weltanschauungen und Sinn­gebungs­systeme stehen oft in langen Traditionen. Mehrere Religionen weisen verwandte Elemente auf, wie die Kommunikation mit transzendenten Wesen im Rahmen von Heilslehren, Symbolsystemen, Kulten und Ritualen oder bauen aufeinander auf, wie zum Beispiel Judentum und Christentum. Aber auch heute noch bringen Mythen das Welt– und Selbstverständnis zum Ausdruck.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Vom Wesen der Vorbilder

Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 02.06. bis 23.06.2017

Hans Nägele

Auf dem Weg zum Heiligen Jahr 2000

Mit dem Jahr 1995 beginnt ein "philatelistisches Projekt", das mit Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläumsjahres 2000 seinen Abschluss findet. Es wurde jährlich eine Briefmarkenserie mit vier Werten zu diesem Thema durch die Vatikanstadt ausgegeben.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Das Britische Weltreich - Krönung König Georgs VI. am 12. Mai 1937

Am 12. Mai 1937 fand die Krönungsfeier für den britischen Monarchen Georg VI. statt. Die Länder des Commonwealth und die Dominions verausgabten aus diesem Anlass Briefmarken und Serien - eine sogenannte "Omnibus-Ausgabe". Diese Ausgabe zeigt auf, welches Ausmaß das Britische Weltreich zu diesem Zeitpunkt besaß. Wenige Jahre zuvor hatte es die größte Ausdehnung erreicht, die jemals ein einziges Land auf der Erde hatte. Es umfasste damals 25% der Landoberfläche der Erde.

2 Rahmen

 

Gerhard Köchl

Die Jagd auf Fehler in der schönen österreichischen Trachtenserie 1948-1952

Niemand ist fehlerlos - auch nicht die Österreichische Staatsdruckerei. Die Trachtenausgabe war bis zum 30.6.2002 frankaturgültig (ab 1.1. bis 30.6.2002 auch in Kombination mit Euro-Briefmarken) und wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei auf unterschiedlichem gelblichweißem bis weißem Papier gedruckt. Die Herstellung erfolgte im Rastertiefdruck, der Wert zu S 10,-- wurde im Stichtiefdruck hergestellt. Die Entwürfe stammen von Prof. J. Seeger, der Stich des Wertes zu S 10,-- besorgte Prof. Ranzoni.

1 Rahmen

 

Bernd Aberer

Die Naturschönheiten Österreichs

Die Serie "Naturschönheiten Österreichs" zeigt markante Landschaften und Naturdenkmäler Österreichs. Die Serie wurde 1984 begonnen. Jedes Jahr wurden 1-2 Marken herausgegeben. Bis zum Jahre 1999 sind die ausgestellten 18 Marken erschienen.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Kennen Sie Schuls?

Eingebettet in eine der schönsten Alpenlandschaften der Schweiz, hoch oben am Fuße der grau-rötlichen zackigen Unterengadiner Dolomiten, liegt das Dorf SCUOL/SCHULS mit seinen Mineralquellen. Scuol ist Hauptort des Unterengadins und liegt am Inn. Die Hauptsprache ist, wie im ganzen Unterengadin, rätoromanisch, man spricht aber auch Bündner-Deutsch.

Im grenznahen Postverkehr zwischen 30 bis 40 Kilometer Luftlinie voneinander entfernten Orten galt auf Grund zweiseitiger Abkommen ermäßigtes, meist den Inlandsgebühren entsprechendes Porto. Die Schweiz hat solche Grenzrayon-Regelungen unterhalten. Vorarlberg zählte fast zur Gänze zum Grenzrayon, weiters Teile von Tirol sowie Südtirol bis 1918. In der Postgeschichte wird dieser Grenzrayon mit dem Kürzel "RL" für Rayon Limitrophe (grenznaher Bereich) bezeichnet.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 12.05. bis 02.06.2017

Hans Nägele

Alfred Nobel (1833 - 1896)

Schwedischer Chemiker und Industrieller, Gründer der so segensreichen Nobel-Stiftung

1 Rahmen

 

Peter Batka

Stücke von Frankreich, die ins Meer fielen und von England aufgelesen wurden

Obwohl die Kanalinseln geographisch nicht zu den britischen Inseln gehören, werden sie oftmals aus politischen Gründen zu ihnen gezählt. Beim Beitritt Großbritanniens 1973 zur Europäischen Gemeinschaft wurde der Status der Kanalinseln in einem Zusatzprotokoll geregelt. Die Kanalinseln sind demnach nicht Mitglieder der EU, gehören aber dem Zollgebiet der Gemeinschaft an.

Das Exponat zeigt einen kleinen Einblick in die Besonderheiten der Inseln.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Württemberg

Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Feldpost: Das Versprechen

Die Frage des aktiven Anschlusses der Türkei an die Zentralmächte wurde schon in den ersten Tagen des Ausbruches des Krieges in Europa akut. Deutschland hatte zwar am 2. August einen Allianzvertrag mit der Türkei abgeschlossen, fürchtete jedoch, dass die Türken unter dem Eindruck immerhin möglicher Misserfolge ihre Verpflichtungen nicht einhalten und ausspringen könnten. In der zweiten Hälfte Oktober 1914 schloss Deutschland einen geheimen Vertrag ab, wonach Deutschland der Türkei eine größere Anleihe bewilligte und sich verpflichtete, das notwendige Kriegsmaterial sofort nach Eröffnung der direkten Verbindung nach der Türkei zu transportieren. Österreich-Ungarn schloss sich dieser Vereinbarung an und unterzeichneten ebenfalls diesen Vertrag zur Waffenbrüderschaft.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Aus grauer Vorzeit - oder: Was schon da war …

Am 1. Juni 1850 wurden in Österreich die ersten aufklebbaren Briefmarken eingeführt. Dabei ergab sich die Frage, wie diese entwertet werden sollten um eine Wiederverwendung zu verhindern. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte - wie z.B. Großbritannien das Malterserkreuz oder die Schweiz eine schraffierte Raute - sondern von Anfang an die bereits aus der Vorbriefmarkenzeit vorhandenen Ortsstempel auch zur Entwertung der Marken einsetzte. Hier werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche bereits vor der Einführung der Marken im Einsatz waren.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Marc Chagall

1887 geboren, war Marc Chagall ein Künstler des 20. Jahrhunderts und der Inbegriff moderner jüdischer Kunst. Die Fähigkeit Chagalls aus der Erinnerung zu malen und somit Vergangenes wieder bildhaft auf seine eigene ihm gegebene Art neu zu beleben, ist erstaunlich und faszinierend zugleich. Marc Chagall ist ein Farbvirtuose, der seine Erinnerungen in phantasiereichen und ungewöhnlichen Perspektiven darstellt. In diesem Maler sehen wir einen begnadeten Koloristen mit Mut zur Perspektive.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 20.04. bis 12.05.2017

Franz Zehenter

Aufklärung 2.0: Die Wette auf Gott

Immer wieder zog es Blaise Pascal nächtens an die Spieltische der Pariser Salons. Da studierte er die Gesetze der Wahrscheinlichkeit, die mathematischen Regeln des Glücks. Vielleicht war es eine dieser Nächte, als ihm die Idee kam, auf den Lieben Gott zu wetten.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa

Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. 

Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jhs. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. 

Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig.

Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.

1 Rahmen

 

Ernst Raspotnik

Geschichte der Hochseeschifffahrt

2  Rahmen

 

Helmut Schneider

Dienstmarken Inflation November/Dezember 1923

Dienstbriefe und Dienstsachen sollten immer mit Dienstmarken frankiert werden. Aus Mangel an genügend Marken, wurden aber auch normale Freimarken oder Barfrankaturen verwendet. Im Exponat werden postgeschichtlich die verschiedenen Briefmarken-Ausgaben dieser Periode und deren Verwendung gezeigt. Dienstkontroll-Drucke auf Freimarken runden dieses Exponat ab.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Albert Einstein - Vordenker, Gefährten und Enkel

1 Rahmen

 

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