Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Hohenems

Graf-Maximilian-Straße 23, 6845 Hohenems 
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

Nach mehreren Ausstellungen in den Jahren 2014 bis 2016 anlässlich der Philatelietage hat der Philatelie-Club Montfort nun von Filialleiter Günter Fritz die Möglichkeit erhalten, eine Dauerausstellung im Eingangsbereich der Postfiliale einzurichten. Es werden jeweils drei Wochen lang auf 6 m² Ausstellungsfläche Exponate des Clubs gezeigt, die Geschichten und Geschichtchen über viele unterschiedliche Themen erzählen. Die Palette reicht von der Geschichte über Religionen, Künstler und Wissenschaftler, die Postwege und wirtschaftliche Ereignisse bis zu technischen Themen. 

 

Auf unterhaltsame Art und Weise wird Wissen mit Hilfe der Philatelie nahe gebracht. Und nach drei Wochen gibt es wieder neue Geschichten. Der Weg in die Postfiliale Hohenems wird daher noch interessanter und spannender. Lassen Sie sich überraschen.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 13.04. bis 04.05.2018

Eva Zehenter

Paul Flora

Paul Flora wurde 1922 in Glurns im Vinschgau in Südtirol geboren. 1927 übersiedelte er mit seiner Familie nach Nordtirol. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte er von 1942 bis 1944 bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson. Zwei Semester besucht er den Abendakt bei Max von Esterle. 1944 wurde er zum Kriegsdienst in Italien, Ungarn und der Slowakei eingezogen. 1945 kehrte er nach kurzer US-amerikanischer Gefangenschaft wieder nach Tirol zurück und war seitdem als freischaffender Künstler in Innsbruck tätig.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Kleinwalstertal vom Postamt Walserschanz bis zum Ende der 1. Republik

Das Postamt Walserschanz war vom 1.6.1867 bis 29.7.1886 das erste im Kleinen Walsertal. Mit der Schließung erfolgte die Eröffnung des Postamtes Mittelberg, und bald darauf Riezlern. Dies soll mit diesem Exponat gezeigt werden.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Die Schattenkrieger

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Nebenstempel von und nach Feldkirch von 1826 bis 1988

Als Nebenstempel werden in der Philatelie Stempel bezeichnet, welche nicht zur Markenentwertung dienen. In Anbetracht dessen, dass selbst in einem kleinen Städtchen wie Feldkirch eine Vielzahl von Nebenstempeln verwendet wurden, wird von einem Sammlungsplan Abstand genommen.

1 Rahmen

 

Albert Baumberger

Die Schweizer Luftfahrt auf Briefmarken

Beginnend mit der Luftpostbeförderung in der Schweiz zeigt das Exponat diverse Flugpostbriefe, das Hundertjahrjubiläum mit den ausgegebenen Schweizer Sondermarken 2014 und 50 Jahre Patrouille Suisse und 25 Jahre PC-7-Team anhand von Numisbriefen.

1 Rahmen

 

Bernd Aberer

Portogerecht frankiert - trotzdem mit Nachporto belegt. Ansichtskarten als "illegale" Grenzgänger.

Wem ist so etwas nicht schon passiert? Man schreibt aus dem Urlaubsort eine Ansichtskarte, frankiert sie portogerecht und vergisst dann, sie in den Briefkasten zu werfen oder im Hotel abzugeben. Erst bei der Rückfahrt aus dem Urlaub kommt sie plötzlich zum Vorschein. Also schnell in den nächsten Briefkasten am Straßenrand. Eine Urlaubskarte den Freunden und Verwandten zu Hause persönlich zu übergeben wäre ja zu dumm.

1 Rahmen

  

Ausstellungszeitraum vom 23.03. bis 13.04.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Aus dem Schützengraben

Auch die Truppenstempel hatten eine postalische Funktion zu erfüllen, indem sie die Portofreiheit bestätigten und sie waren die Bestätigung für die durchgeführte Zensur der Sendungen. Weiters erfüllen die Truppenstempel eine historische Funktion und geben ein Bild über Aufbau, Gliederung und Organisation der öst.-ung. Wehrmacht. Aus der Kenntnis der Truppe und deren Verwendung im Kriege lässt sich ableiten, woher das jeweilige Sammelstück stammt, sei es allgemein oder bis auf den Ort genau.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Großeltern. Die beste Erfindung seit es Kinder gibt

Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Großeltern und Enkelkindern, und alle Aspekte lassen sich philatelistisch darstellen. Nicht nur Briefmarken kommen hier zum Einsatz, sondern auch Stempel, Postkarten mit bereits aufgedruckten Marken und viel anderes philatelistisches Material.

3 Rahmen

 

Erika Schmidt

Wie erobere ich einen Planeten?

Erzählung eines Außerirdischen
Welche Möglichkeiten angewendet wurden um dieses Ziel zu erreichen erzählt ein Außerirdischer in diesem Exponat. Er berichtet über Fehlentscheidungen, Rückschläge und die vermeintlich perfekte Lösung. Doch was ist schon perfekt? Die Realität lässt ihn daran zweifeln und nach gangbaren Alternativen suchen, um den Planeten lebenswert und für ihn nützlich zu erhalten.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Man richtet sich's: Das gute Leben - was ist das?

Die Beschäftigung mit Schuld und Sühne führt unweigerlich zu Fragen der Moral - was gilt (noch) als ethisch vertretbar, was nicht? Und welchen Platz hat Moral in der Politik, welche Wertvorstellungen und Menschenbilder liegen Gesetzen zugrunde? All dies ist heute gesellschaftliche Aushandlungssache.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 02. bis 23.03.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Ich bin gesund und es geht mir gut

Die Meinung des Kaisers Franz Josef I. teilten viele - sowohl zuhause wie auch Angehörige der Truppen im Felde. Und dennoch gelang es den Offizieren und Soldaten der k.u.k. Truppen in der Türkei dank der guten Ausbildung, der technischen Unterstützung und der durchdachten Organisation - aber auch durch die verschiedenen Hilfsmittel - nicht nur den Wüstenkrieg zu überstehen, sondern auch wieder in die Heimat zurück zu kehren.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Die Bilder lernen laufen. Eine Reise durch die Welt des Films

Nach der Erfindung der Photographie war der Wunsch nach bewegten Bildern die Triebfeder von vielen Photopionieren. Der erste Filmprozeß (Filmaufnahme und -wiedergabe) stammt aus dem Laboratorium von Thomas Alva Edison (1847-1931). Es handelt sich dabei um den 1891 patentierten Kinetograph, ein mit perforierten 35 mm breitem Film arbeitendes Filmaufnahmegerät und dem Kinetoskop, ein dazugehöriger Filmbetrachter, der jedoch nur von jeweils einer Person benutzt werden konnte. Was die bewegten Bilder noch hervorbrachten zeigt das Exponat.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Portofreiheiten

Unter Portofreiheit versteht man die Vergünstigung, die eine Postverwaltung bestimmten Absendern zum gebührenfreien Versand gewährt. Sie war früher regierenden Fürstenhäusern, aber auch staatlichen oder anderen Institutionen eingeräumt worden. Des Weiteren wurden auch zeitlich und räumlich begrenzte Vergünstigungen bewilligt. Einen Querschnitt durch die Vielfalt der Möglichkeiten und Kenntlichmachung der Portofreiheit zeigt dieses Exponat.

2 Rahmen

 

Erika Schmidt

Bekleidung für spezielle Aufgaben

Je nach Art der Aufgabe, verändert sich auch die Beschaffenheit und Funktion der Kleidung. Dies reicht von großer Hitze, Kälte und Nässe, bis zur Raumfahrt.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Ohne Renaissance keine Moderne

Einstein und Picasso waren Kinder Europas - ein Europa, das im 14. bis 15. Jahrhundert eine Bewegung der Wiederbelebung (frz. Renaissance) der antiken Kunst und Gedanken erlebte. Sie brachte die wahrscheinlich größte kulturelle Umwälzung in der Geschichte Europas und macht Europa gleichzeitig zum führenden Kontinent der damals bekannten Welt.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 09.02. bis 02.03.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Die Zwischenhändler Front-Heimat

Der Feldpost kam als zumeist einziger Verbindung mit der Heimat eine immense Bedeutung zu. Neben dem nur spärlich erteilten Urlaub übernahm vor allem sie eine entscheidende Rolle im mentalen, die Motivation stärkenden oder stabilisierenden Bereich. Diese Wirkung des Feldpostverkehrs wurde von den Verantwortlichen in der Obersten Heeresleistung und in der Feldpostverwaltung auch deutlich erkannt und für wichtig gehalten.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Legionäre im Zweiten Weltkrieg

1 Rahmen

 

Peter Batka

Vatikan - Die Heiligen Jahre

Das Heilige oder Jubeljahr geht auf eine jüdische Tradition zurück. In der katholischen Kirche soll das Heilige Jahr der inneren Erneuerung der Gläubigen dienen und wurde erstmals 1300 gefeiert. Zunächst fand ein Heiliges Jahr alle 100, später alle 50, dann alle 33 und schließlich alle 25 Jahre statt und außerdem zu besonderen Anlässen. Es beginnt mit dem Öffnen der Heiligen Pforten und endet mit deren Schließung. Elemente des Heiligen Jahres sind Pilgerfahrten nach Rom und zu den römischen Kirchen sowie zu den anderen zentralen Orten der Christenheit; außerdem das Durchschreiten der Heiligen Pforten und der Erwerb des vollkommenen Jubiläumsablasses, also einer Befreiung von zeitlichen Sündenstrafen. Traditionell finden in Rom zum Heiligen Jahr viele Sonderveranstaltungen statt. 

Das Exponat zeigt die Heiligen Jahre (und andere Jubeljahre) und die zur jeweiligen Zeit gewählten Päpste und eventuelle Ereignisse.

3 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 19.01. bis 09.02.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Die Hierarchie

Die k.u.k. Wehrmacht war an der Botschaft in Konstantinopel (Istanbul) durch Generalmajor (später Feldmarschallleutnant) Josef Pomiankowski als "Militärbevollmächtigter" vertreten. Dieser unterstand in administrativer Beziehung dem Kriegsministerium in Wien. Um ihn wurde ein eigener Stab geschaffen, dessen Aufgabe darin bestand, die bevorstehenden Einsätze auf größerer Ebene vorzubereiten bzw. später zu leiten.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Postgeschichte Dornbirn

Mit Briefen, postgeschichtlichen Belegen und Dornbirner Fotos soll die Postgeschichte Dornbirns ab 1850 gezeigt werden. Es wird dabei auch besonders auf die wirtschaftliche Entwicklung Dornbirns Rücksicht genommen und mit Belegen wichtiger Dornbirner Betriebe wird dies belegt. Dass besonders die großen Textilbetriebe nicht mehr bestehen ist eine geschichtliche Fußnote.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Deutsche Inflation

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Altenstadt

Bis 1895 wurde Altenstadt vom Postamt Feldkirch betreut. Am 1.Oktober 1895 wurde das Postamt Altenstadt im Haus des Kaufmannes Eduard Allgäuer eröffnet. Das Exponat zeigt die verschiedenen Stempel, Rekozettel und das Zustellgebiet des Postamtes Altenstadt.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 29.12.2017 bis 19.01.2018

Harald Staffler

Albert Einstein - Weltweiser, Denker und Rebell

Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) ist ein theoretischer Physiker. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation verändern maßgeblich das physikalische Weltbild seiner Zeit. Er gilt daher als einer der größten Physiker aller Zeiten. Albert Einstein begründet die physikalische Relativitätstheorie, die er 1905 als spezielle und 1916 als allgemeine Relativitätstheorie veröffentlicht. Einsteins Werke führen zu einer Revolution der Physik. Beide Theorien gehören bis heute zu den Grundpfeilern der modernen Physik.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Geheimcode oder Automatisierungshilfe

Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden: Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.

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Helmut Schneider

Vorspiel zur Inflation in Deutschland

Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Besetzte Gebiete im Zweiten Weltkrieg

Mit dem Einmarsch in Österreich, am 12. März 1938, begann die Veränderung Europas. Eine neue Ordnung ersetzte die alten Werte. Unter dem Marschtritt deutscher Armeestiefel und dem Kettengerassel der Panzerwagen zerbrachen Grenzbalken und änderten sich Ländernamen. Die Hunde des Krieges waren los. Vom Nordkap bis zur Akropolis, von den masurischen Seen bis zur Cote d'Azur, von der Normandie bis zur Krim ertönte "Deutschland, Deutschland über alles ..."! In allen diesen eroberten und okkupierten Ländern wurden deusche Dienststellen und Verwaltungen eingerichtet. Der Begriff "Besetzte Gebiete" wurde geprägt. Post und Polizei wurden den deutschen Besatzern unterstellt und es erfolgte die Ausgabe neuer oder veränderter Postwertzeichen. Es gab 24 dieser besetzten Gebiete.

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Willi Schmidt

Der Wiederverwendung entzogen

Belege mit Wertzeicheneindruck und Briefmarken sind Wertzeichen, welche nach Erfüllung ihrer Aufgabe nicht nochmals verwendet werden dürfen. An Hand eines Ein-Rahmen Objektes werden die verschiedenen (vielfach unbekannten) Möglichkeiten der Entwertung von Postwertzeichen aufgezeigt. Von den ersten Versuchsentwertungen bis zur heutigen Standardform hat die Entwertung viele Variationen hervor gebracht. Die wichtigsten davon werden gezeigt und erklärt.

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