5. Österreichisches Thematisches Symposium 2010

Thematisches Symposium 2008
Innovation als System

03. bis 05. September 2010
im Gasthof "Sonne", Stiegstraße 6, A-6830 Rankweil

 

Innovation ist im neuen Reglement der Thematischen Philatelie eigener Bewertungspunkt geworden. Viele Aussteller können mit diesem Punkt nur wenig anfangen. Bei diesem Symposium werden Erfahrungen, Ideen und auch Systeme zur Innovation thematisiert. Eine Gelegenheit für alle, denen Innovation im Exponataufbau am Herzen liegt.

 

 

Programm

Freitag, 03.09.2010 - ab 18:00 Uhr

  • gemütlicher Abend zum Kennenlernen, Tausch ...

Samstag, 04.09.2010 - 10:00 Uhr

  • Franz Zehenter (Aussteller) : Die "Montforter Schule"
  • J. Georg Friebe (Aussteller und Museologe) : »Mein Leben?!: ist kein Kontinuum« – oder: Von den Schwierigkeiten, eine Geschichte zu erzählen
  • gemeinsames Mittagessen
  • Evelyn Brandt (Journalistin und Literatur-Pädagogin) : "Gewöhnlich kann jeder" (Workshop)

Sonntag, 05.09.2010 - 10:00 Uhr

  • Willi Schmidt (Aussteller) : Viele Teile und doch ein Ganzes
  • Eva Zehenter (Ausstellerin) : Unsere "Bilderbücher"
  • Franz Zehenter (Aussteller) : Mit Innovation zu mehr Bewertungspunkten bei Wettbewerbsausstellungen
  • gemeinsames Mittagessen
  • Ausklang

 


Anmeldung

Bis 31. Juli 2010 bei Franz Zehenter, Alemannenstraße 36, A-6830 Rankweil

oder über unser Kontaktformular

Wir sind Ihnen bei der Zimmerreservierung gerne behilflich.

 

Seminargebühren

€ 20,-

includiert sind die Symposiumsunterlagen in digitaler Form sowie die Getränke in den Kaffeepausen.

 

 
Zum Inhalt der Präsentationen

  • Franz Zehenter
    Die "Montforter Schule"
     
    Eine Möglichkeit Innovation als System in ein thematisches Exponat einzubringen wird im Philatelie-Club Montfort bereits seit einiger Zeit erfolgreich wahrgenommen. Ein spezieller Aufbau bietet nicht nur Hilfe für die Gliederung sondern führt wie ein roter Faden durch das Exponat. Ausgeglichene Präsentation und optimale Platzierung des Materials sind die Folge. Zudem wird dem Betrachter Unterstützung geboten.
     
  • J. Georg Friebe
    »Mein Leben?!: ist kein Kontinuum« – oder: Von den Schwierigkeiten, eine Geschichte zu erzählen
     
    Museumsgestalter und Philatelist stehen vor derselben Herausforderung: Eine Ausstellung zu gestalten. Längst vorbei sind die Zeiten, als Objekte allein aufgrund ihres materiellen und/oder ästhetischen Werts wahllos aneinander gereiht wurden. Es gilt, (eine) Geschichte zu erzählen – eine Geschichte, die oft sehr unterschiedliche Aspekte in sich vereint. Brüche erscheinen unvermeidlich. Wie stellt sich der Museumsmacher dieser Aufgabe?
     
  • Evelyn Brandt
    "Gewöhnlich kann jeder" - Workshop
     
    Die persönliche Handschrift ist am Titel, dem Plan, der Bauweise des Exponats zu erkennen. Die Kunst der Bearbeitung liegt neben dem thematischen und philatelistischen Wissen im eigenen Zauber, das Exponat aus einem Guss zu gestalten, durch den der rotgoldene Faden führt. Das Krönchen setzt dem Exponat das persönliche, kreative, fantasiereiche Schaffen (Innovation) auf. Wie das geht, wie neue Ideen und ungewöhnliche Verknüpfungen entstehen und sich entwickeln, ist mit einem mutigen Seitensprung in den Workshop erfahrbar.
     
  • Evelyn Brandt, Master of Arts, Studium in Berlin Biografisches und Kreatives Schreiben; freie Journalistin und Schreibpädagogin, sie leitet Lyrik- und Kurzgeschichtenwerkstätten und veröffentlicht in Literaturzeitschriften und Anthologien; Gedichtband "… damit ich mich nicht verlier" Bucher Verlag Hohenems (2009); Gründerin des Literaturforums LiLi.
     
  • Willi Schmidt
    Viele Teile und doch ein Ganzes
     
    Bei einem ausgeglichenen Exponat stellen Rahmen mit 12 Blättern eine Einheit dar. Jeder Rahmen ist einem besonderen Thema gewidmet. Andererseits soll natürlich der nächste Rahmen an den vorhergehenden möglichst nahtlos anschließen. Diesen Balance-Akt zu schaffen erfordert wohl auch innovative Ideen.
     
  • Eva Zehenter
    Unsere "Bilderbücher"
    Ein Bilderbuch mit immer den gleichen Bildern wird sehr schnell weggelegt. Da nutzt auch die beste Geschichte nichts.  Neue Bilder zeigen uns neue Perspektiven, eine durchdachte Geschichte haucht den Bildern Leben ein.
     
  • Franz Zehenter
    Mit Innovation zu mehr Bewertungspunkten bei Wettbewerbsausstellungen
    Wenn auch Innovation im Wettbewerb nur 5 Punkte "wert ist", so wird doch ein Exponat mit hohem Innovationsanteil insgesamt anders gesehen. Möglicherweise sind gerade diese Punkte der Schritt von einer Stufe zur nächsten.

 

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