Erfolgreiches Thematik-Symposium

Etwa 30 Interessierte – darunter drei Juroren – verzichteten am vergangenen Wochenende (03. bis 05. September 2010) auf den Sonnenschein und informierten sich im Keller der "Sonne" über den Aufbau eines philatelistischen Exponats im Sinne der "Montforter Schule". Der erste Abend diente als erweiterter Vereinsabend dem Kennenlernen und Tausch.

 

Die Vorträge starteten am Samstag. Nachdem Franz Zehenter die Grundprinzipien der Exponatgestaltung erläutert hatte, zeigte Georg Friebe, dass sich diese Prinzipien kaum von den Denkweisen der Ausstellungsgestaltung in Museen unterscheiden. Am Nachmittag versucht die Journalistin und Literatur-Pädagogin Evelyn Brandt erfolgreich, die Phantasie zu stimulieren. Denn Phantasie und Kreativität sind die wichtigsten Hilfsmittel, wenn es gilt, ausgetretene Pfade zu verlassen. Wie verhindert werden kann, dass Juroren ein "Montforter" Exponat als Hintereinanderreihung von Einzelrahmen interpretieren, demonstrierte Willi Schmidt am Sonntag. Eva Zehenter vertiefte die Botschaft: Eine durchdachte Geschichte haucht den Bildern Leben ein. Und zum Abschluss erläuterte Franz Zehenter, wie ein innovativer Aufbau und Plan durchaus den einen oder anderen zusätzlichen Bewertungspunkt bringen kann.

 

Das 5. Österreichische Thematische Symposium 2010 wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben: Wir haben wieder etwas gelernt!

 

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