Postfrisch und gestempelt

Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Götzis

 

Sankt-Ulrich-Straße 48, 6840 Götzis
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

Bereits mehr als 50 Mal hat der Philatelie-Club Montfort in der Dauerausstellung in der Postfiliale Götzis die Exponate gewechselt. In den zur Verfügung stehenden vier Rahmen zeigen Mitglieder des Clubs im 3-wöchigen Wechsel Auszüge aus Ihren Sammlungen. Durch das großzügige entgegenkommen des Filialleiters Markus Christof wurde die Ausstellung, die ursprünglich auf ein Jahr ausgelegt wurde, nun auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit erhalten die Besucher der Postfiliale weiterhin die Möglichkeit, sich an den ständig wechselnden Exponaten zu erfreuen und – mit ein wenig Zeitaufwand – immer wieder auf etwas Neues oder Unbekanntes zu stoßen.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 09. bis 30. November 2018

Eva Zehenter
Kennen Sie Schuls?
Eingebettet in eine der schönsten Alpenlandschaften der Schweiz, hoch oben am Fuße der grau-rötlichen zackigen Unterengadiner Dolomiten, liegt das Dorf SCUOL/SCHULS mit seinen Mineralquellen. Scuol ist Hauptort des Unterengadins und liegt am Inn. Die Hauptsprache ist, wie im ganzen Unterengadin, rätoromanisch, man spricht aber auch Bündner-Deutsch. Im grenznahen Postverkehr zwischen 30 bis 40 Kilometer Luftlinie voneinander entfernten Orten galt auf Grund zweiseitiger Abkommen ermäßigtes, meist den Inlandsgebühren entsprechendes Porto. Die Schweiz hat solche Grenzrayon-Regelungen unterhalten. Vorarlberg zählte fast zur Gänze zum Grenzrayon, weiters Teile von Tirol sowie Südtirol bis 1918. In der Postgeschichte wird dieser Grenzrayon mit dem Kürzel "RL" für Rayon Limitrophe (grenznaher Bereich) bezeichnet.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Dienstmarken Inflation November/Dezember 1923
Dienstbriefe und Dienstsachen sollten immer mit Dienstmarken frankiert werden. Aus Mangel an genügend Marken, wurden aber auch normale Freimarken oder Barfrankaturen verwendet. Im Exponat werden postgeschichtlich die verschiedenen Briefmarken-Ausgaben dieser Periode und deren Verwendung gezeigt. Dienstkontroll-Drucke auf Freimarken runden dieses Exponat ab.
1 Rahmen

 

Hans Nägele
Vatikan - Die Weltreisen Papst Johannes Paul II. im Jahre 1979
Im ersten Pontifikatsjahr reiste Papst Paul Johannes II. während dreier Reisen im Winter nach Mexiko, im Frühsommer in seine Heimat nach Polen. Im Herbst besuchte er Irland und die USA. Belege und Briefmarken zeugen von diesen Reisen.
1 Rahmen

 

Hans Nägele
Vatikan - Papstwahl und Krönung Johannes Paul II.
Von der Papstwahl 1978 über die Krönung und das Pontifikat, das Priesterjubiläum, der 80. Geburtstag, das 25. Pontifikatsjahr, dem Todestag bis zur Selig- und Heiligsprechung dieses Papstes werden Briefmarken, Stempel und Belege gezeigt.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 30. November bis 21. Dezember 2018

Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Vorspiel zur Inflation in Deutschland
Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Von den Aufgaben der Götter
Von singulären Aufgaben bis zu allumfassenden Zuständigkeiten reicht die Palette der den Göttern zugeschriebenen Aktivitäten. Auf der zehnstufigen Lebenstreppe begleiten sie die Menschen durch die Jahrzehnte.
1 Rahmen

 

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillon Feldkirch
Die Einheit bestand reduziert während des gesamten Krieges: im September 1915 neu formiert in 2 Kompanien, das Bataillon wurde im November 1915 aufgelöst und in eine Kompanie umgewandelt. Im Juni 1918 Vereinigung mit der Standschützenkompanie Rankweil unter dem Namen Feldkirch-Rankweil. Juli 1918 Teil der Standschützen-Gruppe II mit den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz, Feldkirch-Rankweil.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 21. Dezember 2018 bis 11. Jänner 2019

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillone Bezau und Bludenz
Beide Bataillone bestanden reduziert während des gesamten Krieges. Das Bataillon Bezau bestand am Anfang 1916 noch mit zwei Kompanien, ab März 1918 wurde es umformiert in eine Kompanie, ab Juni 1918 Teil der Standschützen Gruppe Bregenz. Das Bataillon Bludenz wurde im Juli 1916 in eine Kompanie umformiert. Ab Sommer 1918 wurde es Teil der Standschützen-Gruppe II aus den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz und Feldkirch-Rankweil.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Die Fußachaffäre
Unter dem Begriff Fußachaffäre (oft auch Fußach 1964) wurde in Österreich eine politische Auseinandersetzung im Jahr 1964 bekannt. Der Name der kleinen Vorarlberger Bodensee-Gemeinde Fußach ist Synonym geworden für einen Skandal, der sich an der Taufe eines Bodenseeschiffes (des späteren Motorschiffes Vorarlberg) entzündete. Der Versuch des Bundesministeriums für Verkehr, das Schiff auf den Namen des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Renner zu taufen, wurde von großen Teilen der Vorarlberger Bevölkerung als Provokation empfunden. Der auch durch Vorarlberger Medien geschürte Ärger darüber entlud sich anlässlich der Schiffstaufe am 21. November 1964 in gewaltsamen Protesten in der Fußacher Werft. Die Vorkommnisse in Fußach sind seither zum Sinnbild des Widerstands gegen zentralistische Bestrebungen der österreichischen Bundespolitik geworden und werden in Föderalismus-Diskussionen bis heute immer wieder referenziert.
3 Rahmen

 

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