Postfrisch und gestempelt

Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Götzis

 

Sankt-Ulrich-Straße 48, 6840 Götzis
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

Bereits mehr als 50 Mal hat der Philatelie-Club Montfort in der Dauerausstellung in der Postfiliale Götzis die Exponate gewechselt. In den zur Verfügung stehenden vier Rahmen zeigen Mitglieder des Clubs im 3-wöchigen Wechsel Auszüge aus Ihren Sammlungen. Durch das großzügige entgegenkommen des Filialleiters Markus Christof wurde die Ausstellung, die ursprünglich auf ein Jahr ausgelegt wurde, nun auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit erhalten die Besucher der Postfiliale weiterhin die Möglichkeit, sich an den ständig wechselnden Exponaten zu erfreuen und – mit ein wenig Zeitaufwand – immer wieder auf etwas Neues oder Unbekanntes zu stoßen.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 17. August bis 07. September 2018

Eva Zehenter
Leonardo da Vinci: Von Neugier getrieben
Jeder Mensch wird neugierig geboren. Leonardos Neugier durchdringt und bereichert auch seine alltäglichen Erfahrungen, die Wahrnehmung seiner Umwelt. Sein ausgeprägtes Verlangen, die Dinge bis in ihr Innerstes erkunden zu wollen, lassen ihn einen Forschungsstil entwickeln, der vor allem wegen seiner Gründlichkeit und der Bandbreite seiner Interessensgebiete bemerkenswert ist.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Exoten, Irrtümer und sichere Ankunft
Stempel mit Jahreszahlen oder Marken, die der Stempelung entgangen sind und handschriftlich entwerdet wurden, zählen genauso zu den Besonderheiten, wie Abstempelungen z.B. "Aus dem Hause der Abgeordneten" oder sogenannte "bahnamtliche Stempel", die überhaupt nicht zur Entwertung von Briefmarken vorgesehen waren, sondern auschließlich auf Formularen verwendet werden durften. Für besonders wichtige Post gab es schon damals das heutige Einschreiben, was zur Zeit Kaiser Franz Josefs "Recommandirt" hieß. Praktisch alle Postämter hatten solche Recommandations-Stempel, wobei die verschiedensten Formen und Schreibweisen zum Einsatz kamen.
1 Rahmen

 

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillon Bregenz
Die Einheit bestand reduziert während des gesamten Krieges. Im Dezember 1915 wurde die 4. Kompanie und im April 1917 die 3. Kompanie aufgelöst. Im April 1918 erhielten sie Verstärkung durch die Standschützenkompanie Dornbirn. Im Juni 1918 wurde das Bataillon mit 2 Kompanien Teil der Standschützengruppe Bregenz.
1 Rahmen

 

Ernst Raspotnik
Europäische Baustile
Die Veränderungen in der Baukunst sind im Baustil, also in den Prinzipien der Konstruktion und in den Bauformen zu erkennen. Mitunter entwickelte sich der Baustil einer Bauepoche von einfachen und schlichten Formen zu immer reicherem Dekor und filigraner Gestaltung. Dieses Prinzip ist vor allem in der Romanik, Gotik, Renaissance und Barockzeit festzustellen,
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 07. bis 28. September 2018

Franz Zehenter
Sozialgeschichte des Jazz: Jazz Forever
Heutzutage umfasst der Jazz unzählig verschieden viele Stile. Jeder von ihnen wird in der Individualität und Originalität gefragt. Es werden alte Stile neu aufgegriffen und mit neuer Technologie an ihnen experimentiert.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Die neue Zeitrechnung
Nachdem im Kaiserreich Österreich nach Einführung der Briefmarken das Postwesen stark expandierte, ergab sich die Notwendigkeit, neue Postämter einzurichten. Diese benötigten natürlich auch jeweils neue Stempel, sodass die Menge der zum Einsatz kommenden Stempelvarianten deutlich zunahm. Im vorliegenden Exponat werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche nach Einführung der Briefmarken in Verwendung genommen wurden.
1 Rahmen

 

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillone Bezau und Bludenz
Beide Bataillone bestanden reduziert während des gesamten Krieges. Das Bataillon Bezau bestand am Anfang 1916 noch mit zwei Kompanien, ab März 1918 wurde es umformiert in eine Kompanie, ab Juni 1918 Teil der Standschützen Gruppe Bregenz. Das Bataillon Bludenz wurde im Juli 1916 in eine Kompanie umformiert. Ab Sommer 1918 wurde es Teil der Standschützen-Gruppe II aus den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz und Feldkirch-Rankweil.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Geburtstag Kaiser Franz Josef
Über 60 Jahre hat Kaiser Franz Josef im Kaiserreich Österreich und Königreich Ungarn und in vielen anderen angrenzenden Gebieten geherrscht. In dieser Zeit hat er nicht nur im Reich sondern auch in der Philatelie seine Spuren hinterlassen. Neben Queen Victoria ist sein Abbild das am meisten vorkommenden Motiv auf Briefmarken des 19. Jahrhunderts.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 28. September bis 19. Oktober 2018

Franz Zehenter
Von eingeschränkten Sichtweisen
Religionen verleiten dazu, dass die Perspektiven eng ausgerichtet werden und alle Gegebenheiten an den eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten orientiert werden. Die Folge sind nicht selten absurde Aktionen.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Kleinwalsertal vom Postamt Walserschanz bis zum Ende der 1. Republik
Das Postamt Walserschanz war vom 1.6.1867 bis 29.7.1886 das erste im Kleinen Walsertal. Mit der Schließung erfolgte die Eröffnung des Postamtes Mittelberg, und bald darauf Riezlern. Dies soll mit diesem Exponat gezeigt werden.
1 Rahmen

 

Eva Zehenter
Friedensreich Hundertwasser
Zu dem umfangreichen Schaffen Hundertwassers gehören 26 Werke, die von ihm selbst als Briefmarkenentwürfe für verschiedene Postverwaltungen konzipiert wurden. Siebzehn dieser Entwürfe wurden – zum Teil nach seinem Tode – als Briefmarke realisiert. Mit Ausnahme der Dienstmarken für den Europarat und der kubanischen Marke wurden alle Briefmarken von Prof. Wolfgang Seidel gestochen und von der Österreichischen Staatsdruckerei in einem sehr aufwändigen Kombinationsdruckverfahren produziert (Stichtiefdruck, Rastertiefdruck, z.T. auch Metallprägung).
2 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 19. Oktober bis 09. November 2018

Franz Zehenter
Genfer Konvention und Weltflüchtlingsjahr 1959/60
Zu den schwerwiegendsten Folgen politischer Umwälzungen der letzten Jahrzehnte - und dabei insbesondere des Zweiten Weltkrieges - gehören die Flüchtlingsströme von Millionen aus ihrer Heimat vertriebener Menschen. Am 7. April 1960 war ein bedeutsamer Tag in der Geschichte der Weltpost. Etwa 70 selbständige Staaten verausgabten damals aus Anlass des Weltflüchtlingsjahres 1959/60 gleichzeitig Briefmarken und trugen damit bei, dass Millionen von heimatlosen Menschen wieder Hoffnung fassten.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Württemberg
Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

 

Eva Zehenter
Paul Flora
Paul Flora wurde 1922 in Glurns im Vinschgau in Südtirol geboren. 1927 übersiedelte er mit seiner Familie nach Nordtirol. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte er von 1942 bis 1944 bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson. Zwei Semester besucht er den Abendakt bei Max von Esterle. 1944 wurde er zum Kriegsdienst in Italien, Ungarn und der Slowakei eingezogen. 1945 kehrte er nach kurzer US-amerikanischer Gefangenschaft wieder nach Tirol zurück und war seitdem als freischaffender Künstler in Innsbruck tätig.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 09. bis 30. November 2018

Eva Zehenter
Kennen Sie Schuls?
Eingebettet in eine der schönsten Alpenlandschaften der Schweiz, hoch oben am Fuße der grau-rötlichen zackigen Unterengadiner Dolomiten, liegt das Dorf SCUOL/SCHULS mit seinen Mineralquellen. Scuol ist Hauptort des Unterengadins und liegt am Inn. Die Hauptsprache ist, wie im ganzen Unterengadin, rätoromanisch, man spricht aber auch Bündner-Deutsch. Im grenznahen Postverkehr zwischen 30 bis 40 Kilometer Luftlinie voneinander entfernten Orten galt auf Grund zweiseitiger Abkommen ermäßigtes, meist den Inlandsgebühren entsprechendes Porto. Die Schweiz hat solche Grenzrayon-Regelungen unterhalten. Vorarlberg zählte fast zur Gänze zum Grenzrayon, weiters Teile von Tirol sowie Südtirol bis 1918. In der Postgeschichte wird dieser Grenzrayon mit dem Kürzel "RL" für Rayon Limitrophe (grenznaher Bereich) bezeichnet.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Dienstmarken Inflation November/Dezember 1923
Dienstbriefe und Dienstsachen sollten immer mit Dienstmarken frankiert werden. Aus Mangel an genügend Marken, wurden aber auch normale Freimarken oder Barfrankaturen verwendet. Im Exponat werden postgeschichtlich die verschiedenen Briefmarken-Ausgaben dieser Periode und deren Verwendung gezeigt. Dienstkontroll-Drucke auf Freimarken runden dieses Exponat ab.
1 Rahmen

 

Hans Nägele
Vatikan - Die Weltreisen Papst Johannes Paul II. im Jahre 1979
Im ersten Pontifikatsjahr reiste Papst Paul Johannes II. während dreier Reisen im Winter nach Mexiko, im Frühsommer in seine Heimat nach Polen. Im Herbst besuchte er Irland und die USA. Belege und Briefmarken zeugen von diesen Reisen.
1 Rahmen

 

Hans Nägele
Vatikan - Papstwahl und Krönung Johannes Paul II.
Von der Papstwahl 1978 über die Krönung und das Pontifikat, das Priesterjubiläum, der 80. Geburtstag, das 25. Pontifikatsjahr, dem Todestag bis zur Selig- und Heiligsprechung dieses Papstes werden Briefmarken, Stempel und Belege gezeigt.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 30. November bis 21. Dezember 2018

Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Vorspiel zur Inflation in Deutschland
Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Von den Aufgaben der Götter
Von singulären Aufgaben bis zu allumfassenden Zuständigkeiten reicht die Palette der den Göttern zugeschriebenen Aktivitäten. Auf der zehnstufigen Lebenstreppe begleiten sie die Menschen durch die Jahrzehnte.
1 Rahmen

 

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillon Feldkirch
Die Einheit bestand reduziert während des gesamten Krieges: im September 1915 neu formiert in 2 Kompanien, das Bataillon wurde im November 1915 aufgelöst und in eine Kompanie umgewandelt. Im Juni 1918 Vereinigung mit der Standschützenkompanie Rankweil unter dem Namen Feldkirch-Rankweil. Juli 1918 Teil der Standschützen-Gruppe II mit den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz, Feldkirch-Rankweil.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 21. Dezember 2018 bis 11. Jänner 2019

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillone Bezau und Bludenz
Beide Bataillone bestanden reduziert während des gesamten Krieges. Das Bataillon Bezau bestand am Anfang 1916 noch mit zwei Kompanien, ab März 1918 wurde es umformiert in eine Kompanie, ab Juni 1918 Teil der Standschützen Gruppe Bregenz. Das Bataillon Bludenz wurde im Juli 1916 in eine Kompanie umformiert. Ab Sommer 1918 wurde es Teil der Standschützen-Gruppe II aus den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz und Feldkirch-Rankweil.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Die Fußachaffäre
Unter dem Begriff Fußachaffäre (oft auch Fußach 1964) wurde in Österreich eine politische Auseinandersetzung im Jahr 1964 bekannt. Der Name der kleinen Vorarlberger Bodensee-Gemeinde Fußach ist Synonym geworden für einen Skandal, der sich an der Taufe eines Bodenseeschiffes (des späteren Motorschiffes Vorarlberg) entzündete. Der Versuch des Bundesministeriums für Verkehr, das Schiff auf den Namen des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Renner zu taufen, wurde von großen Teilen der Vorarlberger Bevölkerung als Provokation empfunden. Der auch durch Vorarlberger Medien geschürte Ärger darüber entlud sich anlässlich der Schiffstaufe am 21. November 1964 in gewaltsamen Protesten in der Fußacher Werft. Die Vorkommnisse in Fußach sind seither zum Sinnbild des Widerstands gegen zentralistische Bestrebungen der österreichischen Bundespolitik geworden und werden in Föderalismus-Diskussionen bis heute immer wieder referenziert.
3 Rahmen

 

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