Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Hohenems

Graf-Maximilian-Straße 23, 6845 Hohenems 
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

Nach mehreren Ausstellungen in den Jahren 2014 bis 2016 anlässlich der Philatelietage hat der Philatelie-Club Montfort nun von Filialleiter Günter Fritz die Möglichkeit erhalten, eine Dauerausstellung im Eingangsbereich der Postfiliale einzurichten. Es werden jeweils drei Wochen lang auf 6 m² Ausstellungsfläche Exponate des Clubs gezeigt, die Geschichten und Geschichtchen über viele unterschiedliche Themen erzählen. Die Palette reicht von der Geschichte über Religionen, Künstler und Wissenschaftler, die Postwege und wirtschaftliche Ereignisse bis zu technischen Themen. 

 

Auf unterhaltsame Art und Weise wird Wissen mit Hilfe der Philatelie nahe gebracht. Und nach drei Wochen gibt es wieder neue Geschichten. Der Weg in die Postfiliale Hohenems wird daher noch interessanter und spannender. Lassen Sie sich überraschen.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 17. August bis 07. September 2018

Eva Zehenter
Leonardo da Vinci: Faszinierende Ergebnisse
Die Erfahrung geht nie fehl, sondern nur eure Urteile gehen fehl. Ergebnisse können manchmal falsch sein oder nicht entsprechen, weil ein anderes Ergebnis erwartet wird. Der Weg ist das Ziel!
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Von eingeschränkten Sichtweisen
Religionen verleiten dazu, dass die Perspektiven eng ausgerichtet werden und alle Gegebenheiten an den eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten orientiert werden. Die Folge sind nicht selten absurde Aktionen.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Von Eisenbahnen, Schiffen und farbigen Jägern …
Auch damals schon galt der Slogan: "Zeit ist Geld". Die schnellere Beförderung von Gütern im Zuge des Ausbaus der Eisenbahnlinien ging auch am Postwesen nicht vorbei. Daher wurden in Eisenbahnzügen Postwagen mitgeführt, in denen die Beamten während der Fahrt die einlangenden Briefe bearbeiteten und mit besonderen Stempeln versahen. Auch auf Schiffen gab es solche Postannahmen und ebenfalls entsprechende Stempel. Diese, aber auch teilweise noch nicht bekannte Stempelabschläge, oder andere Besonderheiten zeigt das vorliegende Exponat.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Geburtstag Kaiser Franz Josef
Über 60 Jahre hat Kaiser Franz Josef im Kaiserreich Österreich und Königreich Ungarn und in vielen anderen angrenzenden Gebieten geherrscht. In dieser Zeit hat er nicht nur im Reich sondern auch in der Philatelie seine Spuren hinterlassen. Neben Queen Victoria ist sein Abbild das am meisten vorkommenden Motiv auf Briefmarken des 19. Jahrhunderts.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Sozialgeschichte des Jazz: Analyse einer Situation
Während der Jazz aus dem Zusammentreffen afrikanischer bzw. afroamerikanischer Musik und Menschen mit der europäischen (Musik-)Tradition entstanden ist, nahm die Entwicklung einen durch die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts geprägten Lauf. Die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse besonders in den USA bestimmten den Werdegang dieser Kunst. Und erst dann können wir von einer Ästhetik dieser Musik sprechen, die für den ungewohnten Hörer häufig borstig und widerspenstig erscheint.
1 Rahmen

 

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillon Rankweil
Zusammensetzung: eingeteilt in 3 Kompanien mit 8 Offizieren und 371 Schützen. Während des gesamten Krieges wurde der Bestand reduziert, bereits im Juli 1915 wurde der Bataillonsstab aufgelöst, im Jänner 1916 das Bataillon in die 1. Kompanie umformiert, im Juni 1918 mit der Standschützen-Kompanie Feldkirch-Rankweil vereinigt, im Juli 1918 wurde es ein Teil der Standschützen-Gruppe II mit den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz und Feldkirch-Rankweil.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 07. bis 28. September 2018

Eva Zehenter
Lebensspuren: Abenteuer im Kopf
Verschiedenste Fantasien haben sich versammelt, damit man schließlich bei der Suche nach Lektüre Gemeinsamkeiten findet. Die wahren Abenteuer sind im Kopf, und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo. André Heller.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Sozialgeschichte des Jazz: Ästhetik - Stile und Musiker des Jazz
Der Jazz entwickelte sich im 20. Jahrhundert von einer im Brauchtum verwurzelten mehr oder weniger regional bedeutsamen Musik (New Orleans) über seine Funktion als Populärmusik (Swing) bis zu einer Kunstmusik mit mehr oder weniger breitem Publikumsverständnis (Bebop, Freejazz). Zum einen brachte jeder Zeitraum eigene Stilrichtungen auf, charakterisiert werden sie aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Vielvölkerstaat - Völker, Kulturen und Ethnien
Zur Zeit der Einführung der Briefmarken in Österreich im Jahre 1850 war da Kaiserreich nicht nur nach Russland das größte Land Europas, sondern auch ein Vielvölkerstaat. Das Land mit den damals ca. 55 Millionen Einwohnern erstreckte sich von Bregenz im Westen bis nach Czernowitz in der heutigen Ukraine oder Kronstadt im heutigen Rumänien. Im Norden zählte Krakau in Polen oder Lemberg in der Westukraine genauso zum Staatsgebiet wie im Süden Ragusa, das heutige Dubrovnik. In diesem Exponat werden Stempel aus all diesen sogenannten Kronländern oder Distrikten gezeigt.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Württemberg
Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Weltflüchtlingsjahr 1959/60
Zu den schwerwiegendsten Folgen politischer Umwälzungen der letzten Jahrzehnte gehören die Flüchtlingsströme von Millionen aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen. Im Jahre 1945 befanden sich 1,650.000 Nichtstaatsbürger in Österreich, darunter eine Million fremdsprachiger Personen, denen eine einheimische Bevölkerung von nur sechs Millionen Menschen gegenüberstand. Am 7. April 1960 war ein bedeutsamer Tag in der Geschichte der Weltpost. Etwa 70 selbstständige Staaten gaben damals aus Anlass des Weltflüchtlingsjahres 1959/60 gleichzeitig Briefmarken heraus.
1 Rahmen

 

Hermann Teltscher
Anatomie eines Briefmarkenbogens
Welcher Philatelist oder Normalsterbliche hat schon einmal einen ganzen Briefmarkenbogen in den Händen - außer Postangestellte. Die Inflationsausgaben des Deutschen Reiches von 1919 bis 1923 machen es möglich: hohe Nennwerte und kleine Verkaufswerte. Also sezieren wir so einen Bogen einmal!
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 28. September bis 19. Oktober 2018

Franz Zehenter

Man richtet sich's - die sieben Todsünden

Geiz ist geil und Wollust tummelt sich als Wa(h)re Liebe im Internet und im Nachtprogramm der Privatsender. Was vor wenigen Jahren noch ein schlechtes Gewissen verursachte, scheint zum Gebot der Stunde geworden zu sein: Stolz – Geiz – Neid – Zorn – Wollust – Völlerei – Trägheit. Die in den sieben Todsünden angesprochenen Einstellungen sind in einer Weise gesellschaftsprägend geworden, die nachdenklich macht. Als moderne Tugenden entwickeln sie eine Verführungskraft, die auch heute noch “ums Leben bringen” kann.

6 Rahmen

 

  

Ausstellungszeitraum vom 19. Oktober bis 09. November 2018

Helmut Schneider
Kleinwalsertal vom Postamt Walserschanz bis zum Ende der 1. Republik
Das Postamt Walserschanz war vom 1.6.1867 bis 29.7.1886 das erste im Kleinen Walsertal. Mit der Schließung erfolgte die Eröffnung des Postamtes Mittelberg, und bald darauf Riezlern. Dies soll mit diesem Exponat gezeigt werden.
1 Rahmen

 

Erika Schmidt
Faser, Flocke, Vlies
chafwolle - die älteste Bekleidungsfaser des Menschen ist Gegenstand des Exponates. Von den Wolllieferanten und der Bearbeitung dieser Tierbehaarung erzählen die Blätter der Sammlung genauso, wie über die verschiedensten Verwendungsarten der Wolle. Auch die passende Pflege dieses außerordentlichen Naturproduktes wird aufgezeigt.
3 Rahmen

 

Willi Schmidt
Nebenstempel von und nach Feldkirch von 1826 bis 1988
Als Nebenstempel werden in der Philatelie Stempel bezeichnet, welche nicht zur Markenentwertung dienen. In Anbetracht dessen, dass selbst in einem kleinen Städtchen wie Feldkirch eine Vielzahl von Nebenstempeln verwendet wurden, wird von einem Sammlungsplan Abstand genommen.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 09. bis 30. November 2018

Eva Zehenter
Lebensspuren: Wie es uns gefällt
In jeder noch so kleinen Geschichte stecken Wahrheiten, Spaß, Manipulationen und eigene Interpretation. Wer zwischen den Zeilen lesen kann, dem erschließt sich eine neue wunderbare Welt. Oft sind die enthaltenen Botschaften nur für einen eingeweihten Kreis verständlich. Gebärden aus verschiedenen Kulturen verlangen nach Interpretation, denn Geschichten werden nach Erlebniswelt und Erfahrungen des Zuhörers verstanden. Letztlich hat jeder seine eigene Wahrheit und verändert die Geschichten wie es ihm gefällt.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc2 - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
4 Rahmen

 

Helmut Schneider
Die erste Briefmarkenausgabe von Österreich 1850
Am 1. Juni 1850 wurde die 1. Österreichische Briefmarkenausgabe herausgegeben. Das Exponat zeigt alle 5 Wertstufen in den verschiedenen Farbvarianten und Typen. Anschließend Unterschiede in Druck und Papierarten und folgend Besonderheiten wie Abklatsche, Wasserzeichen, Andreaskreuze und Balken und Falten. Abgeschlossen wird das Exponat mit unterschiedlichen Stempelformen, die bei dieser Ausgabe verwendet wurden.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 30. November bis 21. Dezember 2018

Eva Zehenter

Io Lionardo - Durch die Augen Leonardo Da Vincis die Welt neu entdecken

Erfinder und Mittler zwischen der Natur und den Menschen. Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Künstler der Kulturgeschichte, als genialer Wissenschaftler, Naturphilosoph und als der Uomo Universale par excellence. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte.

6 Rahmen

 

  

Ausstellungszeitraum vom 21. Dezember 2018 bis 11. Jänner 2019

Franz Kemmer
K.k. Standschützen Bataillon Feldkirch
Die Einheit bestand reduziert während des gesamten Krieges: im September 1915 neu formiert in 2 Kompanien, das Bataillon wurde im November 1915 aufgelöst und in eine Kompanie umgewandelt. Im Juni 1918 Vereinigung mit der Standschützenkompanie Rankweil unter dem Namen Feldkirch-Rankweil. Juli 1918 Teil der Standschützen-Gruppe II mit den Kompanien Landeck, Reutte, Silz-Imst, Bludenz, Feldkirch-Rankweil.
1 Rahmen

 

Eva Zehenter
Lebensspuren: Belle Lettres
Die Erfindung des maschinellen Buchdrucks verändert das Geschichtenerzählen. Literatur entwickelt sich zur Hochkultur und durchdringt alle Bereiche des menschlichen Daseins. Auch im elektronischen und globalen Zeitalter gibt es sie nach wie vor, denn Geschichten sind ein Teil der Menschheit. Geschriebene Geschichten – ob durch einen selbst oder mit Hilfe – halten uns Menschen einen Spiegel vor. Vom Liebesgeflüster zur Gänsehaut, mit Fantasie wird die Welt in alle Richtungen ausgelotet bis zur Lösung der letzten Fragen.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Vom Wesen der Vorbilder
Die verschiedenen Religionen verkörpern unterschiedliche Gottesbilder und ebenso viele Wege zu Gott oder zur Erlösung. Götter und Erlösungsvorstellungen basieren auf kulturellen Traditionen und sind historisch gewachsen, sodass sie meist nur schwer vergleichbar sind.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Von den Aufgaben der Götter
Von singulären Aufgaben bis zu allumfassenden Zuständigkeiten reicht die Palette der den Göttern zugeschriebenen Aktivitäten. Auf der zehnstufigen Lebenstreppe begleiten sie die Menschen durch die Jahrzehnte.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
Vorspiel zur Inflation in Deutschland
Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.
1 Rahmen

 

NN
Wird noch bekannt gegeben

1 Rahmen

 

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