Briefmarkendauerschau in der Postfiliale Hohenems

Graf-Maximilian-Straße 23, 6845 Hohenems 
Öffnungszeiten der Postfiliale :
Montag bis Freitag: 08:00 bis 12:00, 14:00 bis 17:30 Uhr

 

Nach mehreren Ausstellungen in den Jahren 2014 bis 2016 anlässlich der Philatelietage hat der Philatelie-Club Montfort nun von Filialleiter Günter Fritz die Möglichkeit erhalten, eine Dauerausstellung im Eingangsbereich der Postfiliale einzurichten. Es werden jeweils drei Wochen lang auf 6 m² Ausstellungsfläche Exponate des Clubs gezeigt, die Geschichten und Geschichtchen über viele unterschiedliche Themen erzählen. Die Palette reicht von der Geschichte über Religionen, Künstler und Wissenschaftler, die Postwege und wirtschaftliche Ereignisse bis zu technischen Themen. 

 

Auf unterhaltsame Art und Weise wird Wissen mit Hilfe der Philatelie nahe gebracht. Und nach drei Wochen gibt es wieder neue Geschichten. Der Weg in die Postfiliale Hohenems wird daher noch interessanter und spannender. Lassen Sie sich überraschen.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 17.11. bis 07.12.2017

Peter Batka

Einstein/Picasso - Wissenschaft und Kunst

Sind Künstler Wissenschaftler und sind Wissenschaftler Künstler? Als im Lauf des 15. Jhdts. einige der in den städtischen Zünften organisierten Künstlerhandwerker in den Kreis der höfischen Elite aufstiegen, stellte sich diese Frage nicht

1 Rahmen

 

Hans Nägele

Olympiade Innsbruck 1976

Zwölfte Olympische Winterspiele in Innsbruck: Bereits zum zweiten Mal finden diese Winterspiele nach 1964 in Innsbruck statt. Gezeigt werden Briefe und Stempel von den Testwettbewerben an den verschiedenen Austragungsorten, die Eröffnung der Spiele, die Wettbewerbe.

2 Rahmen

 

Harald Staffler

Fußachaffäre

Unter dem Begriff Fußachaffäre (oft auch Fußach 1964) wurde in Österreich eine politische Auseinandersetzung im Jahr 1964 bekannt. Der Name der kleinen Vorarlberger Bodensee-Gemeinde Fußach ist Synonym geworden für einen Skandal, der sich an der Taufe eines Bodenseeschiffes (des späteren Motorschiffes Vorarlberg) entzündete. Der Versuch des Bundesministeriums für Verkehr, das Schiff auf den Namen des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Renner zu taufen, wurde von großen Teilen der Vorarlberger Bevölkerung als Provokation empfunden. Der auch durch Vorarlberger Medien geschürte Ärger darüber entlud sich anlässlich der Schiffstaufe am 21. November 1964 in gewaltsamen Protesten in der Fußacher Werft. Die Vorkommnisse in Fußach sind seither zum Sinnbild des Widerstands gegen zentralistische Bestrebungen der österreichischen Bundespolitik geworden und werden in Föderalismus-Diskussionen bis heute immer wieder referenziert.

3 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 07. bis 29.12.2017

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Aus grauer Vorzeit - oder: Was schon da war …

Am 1. Juni 1850 wurden in Österreich die ersten aufklebbaren Briefmarken eingeführt. Dabei ergab sich die Frage, wie diese entwertet werden sollten um eine Wiederverwendung zu verhindern. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte - wie z.B. Großbritannien das Malterserkreuz oder die Schweiz eine schraffierte Raute - sondern von Anfang an die bereits aus der Vorbriefmarkenzeit vorhandenen Ortsstempel auch zur Entwertung der Marken einsetzte. Hier werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche bereits vor der Einführung der Marken im Einsatz waren.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Fröhliche Weihnacht überall ...

Wir feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken. Lange Zeit fand die Kinderbescherung am Nikolaustag statt. Hinzu kamen Bräuche verschiedener Herkunft, z.B. Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (19. Jahrhundert).

1 Rahmen

 

Peter Fischlmayr

Christkindl

Briefe und Dokumente eines besonderen Postamtes - Christkindl in Oberösterreich ist jährlich Ziel tausender Briefe, u.a. Wünsche an das Christkind oder einfach nur Grüße an Freunde, Bekannte und Verwandte. Diese Post von Christkindl wird in diesem kleinen Exponat dokumentiert.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Vom Leben des Helden

Es gibt viele Helden in den Mythen und Legenden, aber wohl keiner ist so bekannt wie Herkules. Der Sohn von Zeus und Alkmene. Die Gattin von Zeus - Hera - aber sandte Herkules bereits als Baby zwei riesengroße, giftige Schlangen, die ihn töten sollten. Herkules überlebte diesen Angriff unbeschadet.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Der Weg zur autonomen Postverwaltung

Als Rest des historischen Herzogtums Normandie, dessen Festlandgebiet heute zu Frankreich gehört, sind die Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreichs noch eine Kronkolonie, sondern sind direkt als Kronbesitz (englisch crown dependency) der britischen Krone unterstellt. Diesen Sonderstatus hat sonst nur noch die Isle of Man.

Das Exponat zeigt die Entwicklung der Post von den Anfängen im 17.Jh. bis heute.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Königreich Ungarn von 1850 bis zur Einführung ungarischer Briefmarken

Bis zur Ausgabe ungarischer Briefmarken im Jahr 1871 wurden in Ungarn österreichische Briefmarken verwendet. 

In diesem Exponat wird im ersten Teil die Verwendung österreichischer Marken in Ungarn gezeigt und anschließend wird besonders die erste Ausgabe Ungarns erklärt. Sie erschien zuerst in Steindruck und danach in Kupferdruck mit zahlreichen Farbvarianten, die dargestellt werden.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 29.12.2017 bis 19.01.2018

Harald Staffler

Albert Einstein - Weltweiser, Denker und Rebell

Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) ist ein theoretischer Physiker. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation verändern maßgeblich das physikalische Weltbild seiner Zeit. Er gilt daher als einer der größten Physiker aller Zeiten. Albert Einstein begründet die physikalische Relativitätstheorie, die er 1905 als spezielle und 1916 als allgemeine Relativitätstheorie veröffentlicht. Einsteins Werke führen zu einer Revolution der Physik. Beide Theorien gehören bis heute zu den Grundpfeilern der modernen Physik.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Geheimcode oder Automatisierungshilfe

Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden: Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Vorspiel zur Inflation in Deutschland

Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Besetzte Gebiete im Zweiten Weltkrieg

Mit dem Einmarsch in Österreich, am 12. März 1938, begann die Veränderung Europas. Eine neue Ordnung ersetzte die alten Werte. Unter dem Marschtritt deutscher Armeestiefel und dem Kettengerassel der Panzerwagen zerbrachen Grenzbalken und änderten sich Ländernamen. Die Hunde des Krieges waren los. Vom Nordkap bis zur Akropolis, von den masurischen Seen bis zur Cote d'Azur, von der Normandie bis zur Krim ertönte "Deutschland, Deutschland über alles ..."! In allen diesen eroberten und okkupierten Ländern wurden deusche Dienststellen und Verwaltungen eingerichtet. Der Begriff "Besetzte Gebiete" wurde geprägt. Post und Polizei wurden den deutschen Besatzern unterstellt und es erfolgte die Ausgabe neuer oder veränderter Postwertzeichen. Es gab 24 dieser besetzten Gebiete.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Der Wiederverwendung entzogen

Belege mit Wertzeicheneindruck und Briefmarken sind Wertzeichen, welche nach Erfüllung ihrer Aufgabe nicht nochmals verwendet werden dürfen. An Hand eines Ein-Rahmen Objektes werden die verschiedenen (vielfach unbekannten) Möglichkeiten der Entwertung von Postwertzeichen aufgezeigt. Von den ersten Versuchsentwertungen bis zur heutigen Standardform hat die Entwertung viele Variationen hervor gebracht. Die wichtigsten davon werden gezeigt und erklärt.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 19.01. bis 09.02.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Die Hierarchie

Die k.u.k. Wehrmacht war an der Botschaft in Konstantinopel (Istanbul) durch Generalmajor (später Feldmarschallleutnant) Josef Pomiankowski als "Militärbevollmächtigter" vertreten. Dieser unterstand in administrativer Beziehung dem Kriegsministerium in Wien. Um ihn wurde ein eigener Stab geschaffen, dessen Aufgabe darin bestand, die bevorstehenden Einsätze auf größerer Ebene vorzubereiten bzw. später zu leiten.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Postgeschichte Dornbirn

Mit Briefen, postgeschichtlichen Belegen und Dornbirner Fotos soll die Postgeschichte Dornbirns ab 1850 gezeigt werden. Es wird dabei auch besonders auf die wirtschaftliche Entwicklung Dornbirns Rücksicht genommen und mit Belegen wichtiger Dornbirner Betriebe wird dies belegt. Dass besonders die großen Textilbetriebe nicht mehr bestehen ist eine geschichtliche Fußnote.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Deutsche Inflation

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Altenstadt

Bis 1895 wurde Altenstadt vom Postamt Feldkirch betreut. Am 1.Oktober 1895 wurde das Postamt Altenstadt im Haus des Kaufmannes Eduard Allgäuer eröffnet. Das Exponat zeigt die verschiedenen Stempel, Rekozettel und das Zustellgebiet des Postamtes Altenstadt.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 09.02. bis 02.03.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Die Zwischenhändler Front-Heimat

Der Feldpost kam als zumeist einziger Verbindung mit der Heimat eine immense Bedeutung zu. Neben dem nur spärlich erteilten Urlaub übernahm vor allem sie eine entscheidende Rolle im mentalen, die Motivation stärkenden oder stabilisierenden Bereich. Diese Wirkung des Feldpostverkehrs wurde von den Verantwortlichen in der Obersten Heeresleistung und in der Feldpostverwaltung auch deutlich erkannt und für wichtig gehalten.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Legionäre im Zweiten Weltkrieg

1 Rahmen

 

Peter Batka

Vatikan - Die Heiligen Jahre

Das Heilige oder Jubeljahr geht auf eine jüdische Tradition zurück. In der katholischen Kirche soll das Heilige Jahr der inneren Erneuerung der Gläubigen dienen und wurde erstmals 1300 gefeiert. Zunächst fand ein Heiliges Jahr alle 100, später alle 50, dann alle 33 und schließlich alle 25 Jahre statt und außerdem zu besonderen Anlässen. Es beginnt mit dem Öffnen der Heiligen Pforten und endet mit deren Schließung. Elemente des Heiligen Jahres sind Pilgerfahrten nach Rom und zu den römischen Kirchen sowie zu den anderen zentralen Orten der Christenheit; außerdem das Durchschreiten der Heiligen Pforten und der Erwerb des vollkommenen Jubiläumsablasses, also einer Befreiung von zeitlichen Sündenstrafen. Traditionell finden in Rom zum Heiligen Jahr viele Sonderveranstaltungen statt. 

Das Exponat zeigt die Heiligen Jahre (und andere Jubeljahre) und die zur jeweiligen Zeit gewählten Päpste und eventuelle Ereignisse.

3 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 02. bis 23.03.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Ich bin gesund und es geht mir gut

Die Meinung des Kaisers Franz Josef I. teilten viele - sowohl zuhause wie auch Angehörige der Truppen im Felde. Und dennoch gelang es den Offizieren und Soldaten der k.u.k. Truppen in der Türkei dank der guten Ausbildung, der technischen Unterstützung und der durchdachten Organisation - aber auch durch die verschiedenen Hilfsmittel - nicht nur den Wüstenkrieg zu überstehen, sondern auch wieder in die Heimat zurück zu kehren.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Die Bilder lernen laufen. Eine Reise durch die Welt des Films

Nach der Erfindung der Photographie war der Wunsch nach bewegten Bildern die Triebfeder von vielen Photopionieren. Der erste Filmprozeß (Filmaufnahme und -wiedergabe) stammt aus dem Laboratorium von Thomas Alva Edison (1847-1931). Es handelt sich dabei um den 1891 patentierten Kinetograph, ein mit perforierten 35 mm breitem Film arbeitendes Filmaufnahmegerät und dem Kinetoskop, ein dazugehöriger Filmbetrachter, der jedoch nur von jeweils einer Person benutzt werden konnte. Was die bewegten Bilder noch hervorbrachten zeigt das Exponat.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Portofreiheiten

Unter Portofreiheit versteht man die Vergünstigung, die eine Postverwaltung bestimmten Absendern zum gebührenfreien Versand gewährt. Sie war früher regierenden Fürstenhäusern, aber auch staatlichen oder anderen Institutionen eingeräumt worden. Des Weiteren wurden auch zeitlich und räumlich begrenzte Vergünstigungen bewilligt. Einen Querschnitt durch die Vielfalt der Möglichkeiten und Kenntlichmachung der Portofreiheit zeigt dieses Exponat.

2 Rahmen

 

Erika Schmidt

Bekleidung für spezielle Aufgaben

Je nach Art der Aufgabe, verändert sich auch die Beschaffenheit und Funktion der Kleidung. Dies reicht von großer Hitze, Kälte und Nässe, bis zur Raumfahrt.

1 Rahmen

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Ohne Renaissance keine Moderne

Einstein und Picasso waren Kinder Europas - ein Europa, das im 14. bis 15. Jahrhundert eine Bewegung der Wiederbelebung (frz. Renaissance) der antiken Kunst und Gedanken erlebte. Sie brachte die wahrscheinlich größte kulturelle Umwälzung in der Geschichte Europas und macht Europa gleichzeitig zum führenden Kontinent der damals bekannten Welt.

1 Rahmen

Ausstellungszeitraum vom 23.03. bis 13.04.2018

Eva Zehenter

Feldpost: Aus dem Schützengraben

Auch die Truppenstempel hatten eine postalische Funktion zu erfüllen, indem sie die Portofreiheit bestätigten und sie waren die Bestätigung für die durchgeführte Zensur der Sendungen. Weiters erfüllen die Truppenstempel eine historische Funktion und geben ein Bild über Aufbau, Gliederung und Organisation der öst.-ung. Wehrmacht. Aus der Kenntnis der Truppe und deren Verwendung im Kriege lässt sich ableiten, woher das jeweilige Sammelstück stammt, sei es allgemein oder bis auf den Ort genau.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Großeltern. Die beste Erfindung seit es Kinder gibt

Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Großeltern und Enkelkindern, und alle Aspekte lassen sich philatelistisch darstellen. Nicht nur Briefmarken kommen hier zum Einsatz, sondern auch Stempel, Postkarten mit bereits aufgedruckten Marken und viel anderes philatelistisches Material.

3 Rahmen

 

Erika Schmidt

Wie erobere ich einen Planeten?

Erzählung eines Außerirdischen
Welche Möglichkeiten angewendet wurden um dieses Ziel zu erreichen erzählt ein Außerirdischer in diesem Exponat. Er berichtet über Fehlentscheidungen, Rückschläge und die vermeintlich perfekte Lösung. Doch was ist schon perfekt? Die Realität lässt ihn daran zweifeln und nach gangbaren Alternativen suchen, um den Planeten lebenswert und für ihn nützlich zu erhalten.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Man richtet sich's: Das gute Leben - was ist das?

Die Beschäftigung mit Schuld und Sühne führt unweigerlich zu Fragen der Moral - was gilt (noch) als ethisch vertretbar, was nicht? Und welchen Platz hat Moral in der Politik, welche Wertvorstellungen und Menschenbilder liegen Gesetzen zugrunde? All dies ist heute gesellschaftliche Aushandlungssache.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 13.04. bis 04.05.2018

Eva Zehenter

Paul Flora

Paul Flora wurde 1922 in Glurns im Vinschgau in Südtirol geboren. 1927 übersiedelte er mit seiner Familie nach Nordtirol. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte er von 1942 bis 1944 bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson. Zwei Semester besucht er den Abendakt bei Max von Esterle. 1944 wurde er zum Kriegsdienst in Italien, Ungarn und der Slowakei eingezogen. 1945 kehrte er nach kurzer US-amerikanischer Gefangenschaft wieder nach Tirol zurück und war seitdem als freischaffender Künstler in Innsbruck tätig.

1 Rahmen

 

Helmut Schneider

Kleinwalstertal vom Postamt Walserschanz bis zum Ende der 1. Republik

Das Postamt Walserschanz war vom 1.6.1867 bis 29.7.1886 das erste im Kleinen Walsertal. Mit der Schließung erfolgte die Eröffnung des Postamtes Mittelberg, und bald darauf Riezlern. Dies soll mit diesem Exponat gezeigt werden.

1 Rahmen

 

Hermann Teltscher

Die Schattenkrieger

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Nebenstempel von und nach Feldkirch von 1826 bis 1988

Als Nebenstempel werden in der Philatelie Stempel bezeichnet, welche nicht zur Markenentwertung dienen. In Anbetracht dessen, dass selbst in einem kleinen Städtchen wie Feldkirch eine Vielzahl von Nebenstempeln verwendet wurden, wird von einem Sammlungsplan Abstand genommen.

1 Rahmen

 

Albert Baumberger

Die Schweizer Luftfahrt auf Briefmarken

Beginnend mit der Luftpostbeförderung in der Schweiz zeigt das Exponat diverse Flugpostbriefe, das Hundertjahrjubiläum mit den ausgegebenen Schweizer Sondermarken 2014 und 50 Jahre Patrouille Suisse und 25 Jahre PC-7-Team anhand von Numisbriefen.

1 Rahmen

 

Bernd Aberer

Portogerecht frankiert - trotzdem mit Nachporto belegt. Ansichtskarten als "illegale" Grenzgänger.

Wem ist so etwas nicht schon passiert? Man schreibt aus dem Urlaubsort eine Ansichtskarte, frankiert sie portogerecht und vergisst dann, sie in den Briefkasten zu werfen oder im Hotel abzugeben. Erst bei der Rückfahrt aus dem Urlaub kommt sie plötzlich zum Vorschein. Also schnell in den nächsten Briefkasten am Straßenrand. Eine Urlaubskarte den Freunden und Verwandten zu Hause persönlich zu übergeben wäre ja zu dumm.

1 Rahmen

  

Ausstellungszeitraum vom 04. bis 25.05.2018

Hermann Teltscher

Niemals vergessen

Die Erinnerung darf nicht enden. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Durch Initiative des deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog wurde dieser Tag zum Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus erklärt und als weltweiter Tag des "niemals vergessen" begangen. Dieser Sammlungsteil ist zur "Erinnerung und zur Mahnung" gestaltet.

1 Rahmen

 

Willi Schmidt

Rekommandiert in Feldkirch

Von 1834 bis 1950.

Die Taxordnung von Joseph II. vom 1.1.1789 war der wesentliche Schritt hin zur Rekommandation in dem Sinn, wie wir sie heute kennen. Erstmals wurde eine Gebühr für die Sonderbehandlung solcher gekennzeichneter Briefe vor-gesehen. Die Form der Kennzeichnung von rekommandierter Post blieb dem Absender überlassen. Wie es mit der Rekommandation in Feldkirch weiterging zeigt das Exponat mit verschiedenen, interessanten Belegen.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Friedensreich Hundertwasser

Zu dem umfangreichen Schaffen Hundertwassers gehören 26 Werke, die von ihm selbst als Briefmarkenentwürfe für verschiedene Postverwaltungen konzipiert wurden. Siebzehn dieser Entwürfe wurden – zum Teil nach seinem Tode – als Briefmarke realisiert. Mit Ausnahme der Dienstmarken für den Europarat und der kubanischen Marke wurden alle Briefmarken von Prof. Wolfgang Seidel gestochen und von der Österreichischen Staatsdruckerei in einem sehr aufwändigen Kombinationsdruckverfahren produziert (Stichtiefdruck, Rastertiefdruck, z.T. auch Metallprägung).

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Türkei: Endlich frei !

AUF DEM POSTSEKTOR

Die Genehmigung zur Einrichtung fremder Postanstalten im Osmanischen Reich geht auf verschiedene Friedens- und Handelsverträge, die sogenannten "Kapitulationen", zurück.

Verschiedene Versuche der Türkei über den Weltpostverein die fremden Postanstalten zu schließen, scheiterten. Dies war nur auf politischer Ebene zu lösen. Der 1. Weltkrieg bot dazu die beste Gelegenheit. Die türkische Regierung kündigte die Kapitulationsverträge und ordnete per 30. September 1914 die Schließung sämtlicher fremder Postanstalten an.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Aufklärung 2.0: Bröckelnde Autoritäten

Sexueller Missbrauch, Intrigen, Lügen, Repressalien: die katholische Kirche gleitet von einem Skandal in den nächsten. Kein Wunder, dass sich viele Gläubige von ihr abgewandt haben. Nicht nur im Nahen Osten finden bewaffnete Kämpfe gegen Diktatoren statt, die Menschen in Europa rufen auf den Straßen lautstark zur Unterstützung der Demokratie auf.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 25.05. bis 15.06.2018

Willi Schmidt

Zensurstelle Feldkirch

Nachdem das Grundrecht jedes Staatsbürgers auf die Unverletzlichkeit des Brief- oder Postgeheimnisses am 25.Juli 1914 aufgehoben wurde, sind bereits ab September 1914 die ersten Zensurmerkmale feststellbar. Wie sich die Zensurstelle weiter entwickelt hat und was sie hervor gebracht hat zeigt das Exponat.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Von den Aufgaben der Götter

Von singulären Aufgaben bis zu allumfassenden Zuständigkeiten reicht die Palette der den Göttern zugeschriebenen Aktivitäten. Auf der zehnstufigen Lebenstreppe begleiten sie die Menschen durch die Jahrzehnte.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Türkei: Neue Spielregeln

DURCH DEN KRIEG

Nach Schließung der Auslandspostämter wurde sämtliche Geschäfts- und Privatpost durch die türkische Landespost befördert. Mit Kriegseintritt Ende Oktober 1914 beherrschten der Krieg und die dadurch bedingten Zensurvorschriften das Postgeschehen maßgeblich.

Ein Feldpostdienst für die eigenen Truppen wurde organisiert, die Feldpost deutscher und österreichischer Soldaten, die Seite an Seite mit den Türken an mehreren Fronten kämpften, wurde anfangs durch die Deutsche Marine-Schiffspost und die Deutsche Militär-Mission, später auch durch deutsche und österreichi­sche Feldpost befördert.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Ankunft Brünn, jedesmal mittags

Das Exponat zeigt die Postgeschichte dieser heute bedeutenden Messestadt, beginnend im 16. Jahrhundert bis zum Mai 1850 – also jener Zeit, in der es zwar die Post, aber noch keine Briefmarken gab, genannt „Vorphilazeit“. 

Dieser Abschnitt schließt unter anderem auch eine nahezu unbekannte Periode mit ein, nämlich die des „österreichischen Staatsbankrotts“ im Jahre 1811. Aber auch die sogenannte „stempellose Zeit“, eine der geheimnisvollsten Erscheinungen in der österreichischen Postgeschichte. Zudem werden die verschiedensten Stempelformen, Brieftarife und Beförderungsformen gezeigt.

1 Rahmen

 

Zurück