Geschichten mit Philatelie

Dauerausstellung in der Postfiliale Rankweil


Öffnungszeiten der Postfiliale :
Mo bis Fr von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr

 

Briefmarkensammeln ist nicht nur das Zusammentragen von Briefmarken, auch Stempel und Belege erzählen Geschichten. Manche sind so spannend, dass Sammler sich entschließen, diese als Exponat zu präsentieren. Eine Auswahl davon stellen Mitglieder des Philatelie-Clubs Montfort jeweils drei Wochen lang in der Postfiliale Rankweil der Öffentlichkeit zur Ansicht. Dabei werden die unterschiedlichsten "Stories" angeboten. Die eine Geschichte erzählt vom Weg der Briefe, eine andere stellt das Leben einer berühmten Persönlichkeit in den Mittelpunkt. Aber auch "philosophische" Themen werden dargestellt, wie natürlich auch die Geschichte der Briefmarke als solche. Diese kleine Schau soll den interessierten Besuchern der Postfiliale Rankweil die Wartezeit verkürzen, zum Nachdenken anregen, oder einfach nur eine kleine Freude bereiten.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 02. November bis 23. November 2018

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Die neue Zeitrechnung
Nachdem im Kaiserreich Österreich nach Einführung der Briefmarken das Postwesen stark expandierte, ergab sich die Notwendigkeit, neue Postämter einzurichten. Diese benötigten natürlich auch jeweils neue Stempel, sodass die Menge der zum Einsatz kommenden Stempelvarianten deutlich zunahm. Im vorliegenden Exponat werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche nach Einführung der Briefmarken in Verwendung genommen wurden.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Aufklärung 2.0: Bröckelnde Autoritäten
Sexueller Missbrauch, Intrigen, Lügen, Repressalien: die katholische Kirche gleitet von einem Skandal in den nächsten. Kein Wunder, dass sich viele Gläubige von ihr abgewandt haben. Nicht nur im Nahen Osten finden bewaffnete Kämpfe gegen Diktatoren statt, die Menschen in Europa rufen auf den Straßen lautstark zur Unterstützung der Demokratie auf.
1 Rahmen

 

Eva Zehenter
Lebensspuren: Im Anfang war das Wort
Seit es Menschen gibt, werden Geschichten erzählt. Sie beschreiben die Entwicklung der Menschen, die Veränderung von Weltanschauung und Meinungen. Viele frühe Erzählungen haben sich durch die mündliche Überlieferung erhalten und sind so zu unserem Kulturerbe geworden, zu Hütern der Tradition. Erzählen scheint unverzichtbar. Offenkundig gehört es von jeher zu den elementaren Bedürfnissen menschlicher Geselligkeit. Egal, in welcher Kultur, in welcher sozialen Klasse und welcher Epoche: überall kommen Leute zusammen, die einander erzählen und zuhören.
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 23. November bis 14. Dezember 2018

Peter Fischlmayr
Christkindl
Briefe und Dokumente eines besonderen Postamtes - Christkindl in Oberösterreich ist jährlich Ziel tausender Briefe, u.a. Wünsche an das Christkind oder einfach nur Grüße an Freunde, Bekannte und Verwandte. Diese Post von Christkindl wird in diesem kleinen Exponat dokumentiert.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Penny: Etablierung der roten Ein-Penny-Marke in Großbritannien
Ab Februar 1841 wurde nur noch rote Druckfarbe eingesetzt. Parallel dazu fanden Versuche bei der Papierherstellung und der Farbmischung statt. Ausgiebige Reparaturen an den Druckplatten bereiten ein weites Feld der kleinen Verbesserungen. In der Zeit bis 1844 findet sich beinahe ausschließlich das Malteserkreuz als Entwertungsform. Die Herstellung erfolgte mit den Platten 12 bis 45.
1 Rahmen

 

Eva Zehenter
Fröhliche Weihnacht überall ...
Wir feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken. Lange Zeit fand die Kinderbescherung am Nikolaustag statt. Hinzu kamen Bräuche verschiedener Herkunft, z.B. Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (19. Jahrhundert).
1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 14. Dezember 2018 bis 04. Jänner 2019

Harald Staffler
Unendliche Geschichte: Von Eisenbahnen, Schiffen und farbigen Jägern …
Auch damals schon galt der Slogan: "Zeit ist Geld". Die schnellere Beförderung von Gütern im Zuge des Ausbaus der Eisenbahnlinien ging auch am Postwesen nicht vorbei. Daher wurden in Eisenbahnzügen Postwagen mitgeführt, in denen die Beamten während der Fahrt die einlangenden Briefe bearbeiteten und mit besonderen Stempeln versahen. Auch auf Schiffen gab es solche Postannahmen und ebenfalls entsprechende Stempel. Diese, aber auch teilweise noch nicht bekannte Stempelabschläge, oder andere Besonderheiten zeigt das vorliegende Exponat.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Penny: Unerwarteter Aufwand
Die Herstellung der Penny Black erfordert innerhalb von neun Monaten immerhin elf Druckplatten und eine größere Anzahl von Reparaturen und Nachgravuren an diesen.
1 Rahmen

 

Eva Zehenter
Leonardo da Vinci: Das Geheimnis der 10.000 Seiten
Wenn wir die Mühe auf uns nehmen, die Zeilen von rechts nach links und die Hefte von hinten nach vorne zu lesen, erfahren wir von Leonardos Kriegszügen mit dem gefürchteten Feldherrn Cesare Borgia, von abenteuerlichen Fluchten, von Ärger mit dem Papst: Der Meister aus Vinci erlebt Triumph und Scheitern, kennt Existenzangst und grenzenlosen Luxus, wird verachtet und göttlich verehrt.
1 Rahmen

 

Zurück