MMB – Börse Friedrichshafen, 21. Januar 2018

von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Messe Friedrichshafen

 

Schon zur Tradition geworden ist die grenzüberschreitende Einladung an den Philatelie-Club Montfort, gemeinsam mit dem Verein der Briefmarken- und Münzsammler Friedrichshafen, die MMB-Börse mit Exponaten Ihrer Mitglieder aufzuwerten. Dabei entsteht auch diesmal wieder eine gute Mischung von hochklassigen postgeschichtlichen, traditionellen und thematischen Exponaten. Gleichzeitig bietet die Börse, die jährlich von ca. 2500 Gästen besucht wird, eine hervorragende Gelegenheit, bei ca. 300 Ausstellern und Händlern die eigenen Sammlungen zu ergänzen bzw. gute Ideen zum Sammlungsaufbau einzuholen. Darüber hinaus ist der Besuch der Börse auch ein schöner Familienausflug. Stündliche Busverbindungen bringen die Besucher direkt zum Messeeingang und wieder zurück zum Stadt- und Hafenbahnhof.

 

 

Das wird zu sehen sein:

Karl Huber
Die Entwicklung des Postverkehrs zwischen Russland und den süddeutschen Staaten vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis 1875
Ziel dieses Exponates ist die Darstellung der abgehenden und ankommenden Post mit den Routen und Tarifen zwischen dem Russischen Kaiserreich und den süddeutschen Staaten Baden, Bayern und Württemberg. Zudem wird die durch diese Staaten vermittelte Transitpost gezeigt. Eingeschlossen sind auch das Großfürstentum Finnland sowie das Königreich Polen. Die Sammlung beginnt in der Regierungszeit Katharinas II und endet mit der Außerkurssetzung der Kreuzerwährung in den süddeutschen Staaten am 31.12.1875 aufgrund des Münzgesetzes vom 9.7.1873.
4 Rahmen

 

Willi Schmidt
"Bitte lächeln". Ein Streifzug durch die Welt der Photographie
Die Erfindung der Photographie im Jahre 1839, sowie die Pioniere deren Entwicklungen maßgeblich das neue Medium förderten, als auch die industrielle Fertigung des photographischen Materials und die Einflussnahme der Photographie in die verschiedensten Bereiche des Lebens werden dargestellt. Auch die „Vaterrolle“ für die laufenden Bilder, die aktuelle Lage und die hoffnungsvolle Zukunft der Photographie, versucht die Sammlung verständlich zu vermitteln.
8 Rahmen

 

Eva Zehenter
Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg
… erlebt postgeschichtlich eine lebhafte und sehr interessante Zeit. Nach der Schließung sämtlicher Auslandsposten mit dem Eintritt in den Weltkrieg baute die Türkei ihr eigenes Postnetz aus, zudem musste die Zensur und eine Feldpost organisiert werden. Feldpost deutscher und österreichischer Soldaten wurde anfangs durch die Deutsche-Militär-Mission und die Deutsche-Marine-Schiffspost, später auch durch deutsche und österreichische Feldpostämter befördert. Mit Ende des Krieges etablierten die Besatzungsmächte wiederum eigene Postämter.
7 Rahmen

 

Franz Zehenter
Die Geschichte der Ein-Penny-Marke von Großbritannien 1840 bis 1879
Die große Postreform von 1839 bis 1840 führte zu Rowland Hills revolutionärer Idee, dass ein Klebezettel verwendet werden kann um die Beförderungsgebühr im Voraus zu bezahlen. Daraus entstand die Penny Black, die erste offizielle Briefmarke der Welt. Sie wurde im Stahlstichtiefdruckverfahren hergestellt. Viele und unterschiedliche Formen entstanden in den nächsten 40 Jahren daraus, etwa durch die Neugravierung des Urstempels. Auch wurde ein zweites Wasserzeichen als Schutz gegen Fälschungen eingeführt, die Trennung der Postwertzeichen führte zu zwei verschiedenen Zähnungen. Aber auch die Entwertung brachte eine Vielfalt an Entwicklungen. Diese und etliche weitere Aspekte werden in diesem Exponat gezeigt.
7 Rahmen

 

Harald Staffler
Eine unendliche Geschichte …
In Österreich wurden am 1. Juni 1850 die ersten Briefmarken eingeführt. Dabei entstand die Frage, wie diese entwertet werden sollten, um eine Wiederverwendung zu verhindern. Die verschiedenen Länder waren bis dahin dem Beispiel Großbritanniens gefolgt, wo besondere Entwertungsstempel verwendet wurden. Mit diesen Stempeln wurden die Marken auf der Vorderseite entwertet und zusätzlich wurden auf der Rückseite der Briefe Orts- und Datumstempel aufgedrückt. Österreich war das erste Land, das keine besonderen Entwertungsstempel einführte, sondern von Anfang an die Orts- und Datumstempel auch zur Entwertung der Marken verwendete. Auf diese Weise wurde das umständliche Stempeln auf Vorder- und Rückseite eines jeden Briefes vermieden und damit eine wesentliche Arbeitsersparnis erreicht.
5 Rahmen

 

Helmut Schneider
Nur Milliardären war es möglich Briefe zu schreiben
Der Schwerpunkt der Hyperinflation in Deutschland war vom 1. November bis zum 1. Dezember 1923 mit 6 Portosprüngen. In diesem Monat haben sich die Portogebühren für einen Inlandsbrief von 100 Millionen auf 100 Milliarden Mark erhöht. Jeder dieser 6 Portosprünge wird mit Belegen und postgeschichtlichem Material hinterlegt. Den Abschluss bildet der Monat Dezember 1923, in dem die Inflationsmarken noch gültig, aber auch schon die neuen Pfennigmarken im Verkehr waren. Dies führte dann auch zu Kombinationen beider Markentypen (Übergangsfrankaturen), wobei 10 Milliarden Mark 1 Pfennig entsprachen.
5 Rahmen

 

Eva Irtenkauf
Pferde
4 Rahmen

 

Klaus Irtenkauf
Heimatsammlung Friedrichshafen, überwiegend Klassik
6 Rahmen

 

Manfred Rheinländer
Auszug aus einer
Nummernstempel-Sammlung Thurn und Taxis, von Nr. 1-424 Landkreis Ravensburg
4 Rahmen

 

Alfons Rittler
1.Weltkrieg: Zur Erinnerung und Mahnung - nur wer sich erinnert, bleibt wachsam
1 Rahmen

 

Alfons Rittler
Die verschiedenen Feldpost-Nummern und deren Verwendung von 1938-1945
1 Rahmen

 

Gertrud Vahlbruch
Malerei: Aquarelle und div. Gemälde auf Briefmarken
6 Rahmen

 

Kurt Schwanke
Auszug aus einer Sammlung:
Die Briefmarken-Dauerserie "Blumen" der Bundesrepublik Deutschland
2 Rahmen

 

Eberhard Maurer
Entwertungen der Bahn,-Bahnpost und Bahnhofs-Postämter im süd- und südwestdeutschen Raum von 1848 bis 1920
3 Rahmen

 

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