PHILATELIE DA DA DA

Vom 16.02. bis 02.03.2018 zeigt der PhCM im Interspar Altenstadt eine Leistungsschau mit Ein-Rahmen-Objekten

 

Eine kleine Herausforderung: Wer schafft es, in einem Rahmen eine Geschichte zu erzählen? Die nunmehr bereits dritte Auflage einer Ausstellung im Einkaufsmarkt INTERSPAR Altenstadt steht ganz im Zeichen der Ein-Rahmen-Objekte. Alle Mitglieder des Philatelie-Clubs Montfort sind eingeladen, sich dieser Herausforderung zu stellen und die Betrachter zu animieren, eine ganz persönliche Geschichte zu erleben.

 

Am Freitag, den 16. Februar um 18:00 Uhr eröffnen wir gemeinsam mit der Geschäftsleitung des INTERSPAR die Schau mit einer Vernissage. Gespräche, Getränke und Brötchen stehen auf der Tagesordnung. Die kleine Führung im Anschluss daran ermöglicht es den Ausstellern, die Objekte einem erlesenen Publikum zu präsentieren. Zwei Wochen lang werden dann diese Kleinode der Öffentlichkeit zugänglich sein. Zum Abschluss der Ausstellung treffen sich die Aussteller zur Finissage am Freitag 2. März ebenfalls um 18:00 Uhr. Diese Gelegenheit können die Aussteller auch für ein Gespräch mit Fachjuroren nützen.

 

Diese Veranstaltung soll nicht nur als Leistungsschau der Mitglieder des Philatelie-Clubs Montfort gesehen werden, sondern auch als Möglichkeit für alle Aussteller, eine philatelistische Geschichte den Besuchern des Einkaufszentrums vorzustellen und damit der Philatelie wieder den Stellenwert zu verleihen, den sie eigentlich verdient.

 

 

Das wird zu sehen sein:

Franz Zehenter

1d-Stempel zur Postreform in England

Das Inkraftsetzen der Postreform im Vereinigten Königreich am 10. Jänner 1840 stellte die Postämter vor eine Herausforderung: bis zum 5. Mai mussten Stempel die Vorausbezahlung kennzeichnen. Erst ab 6. Mai konnte dies durch die Black Penny oder auch die Mulready-Ganzsache geschehen. Neben der handschriftlichen Kennzeichnung wurden auch viele lokal hergestellte Stempel dafür eingesetzt. Eine dementsprechend große Vielfalt war dadurch garantiert.

 

Harald Staffler

Albert Einstein: E = mc² - Die Formel

Der Urknall ist in der modernen Kosmologie der Beginn des Universums. Im Rahmen der Urknalltheorie wird auch das frühe Universum beschrieben, das heißt, die zeitliche Entwicklung des Universums nach dem Urknall, vor etwa 13,8 Milliarden Jahren

 

Hans Nägele

Alfred Nobel (1833 - 1896)

Schwedischer Chemiker und Industrieller, Gründer der so segensreichen Nobel-Stiftung

 

Franz Zehenter

Aufklärung 2.0: Bröckelnde Autoritäten

Sexueller Missbrauch, Intrigen, Lügen, Repressalien: die katholische Kirche gleitet von einem Skandal in den nächsten. Kein Wunder, dass sich viele Gläubige von ihr abgewandt haben. Nicht nur im Nahen Osten finden bewaffnete Kämpfe gegen Diktatoren statt, die Menschen in Europa rufen auf den Straßen lautstark zur Unterstützung der Demokratie auf.

 

Harald Staffler

Brünn: Die frühe Zeit

Von den Anfängen bis zur Einführung der neuen Conventionsmünze Wiener Währung

Der fürstliche Bote / Die frühe Post/ Requisitionen und schleunige Boten / Die stempellose Zeit/ Eine liebe Angewohnheit / Nachricht an das Publikum / Von der alten Conventionsmünze über die Einlösungsscheine oder Antizipationsscheine zur neuen Conventionsmünze

 

Markus Aberer

Bunt- und Mischfrankaturen

Die klassischen Ausgaben des 19. Jahrhunderts auf ungewöhnlichen Belegen.

 

Eva Zehenter

Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa

Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. 

Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jhs. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. 

Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig.

Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.

 

Hermann Teltscher

Der Rote Faden

Überlebenswillen und passiver Widerstand zog sich wie ein roter Faden durch alle Lager. Ob es sich um eigenes Lagergeld oder Lagerbriefmarken handelte oder um Sport-, Musik- oder Theatergruppen, man war bemüht, seine eigene Kultur zu bewahren - und dies trotz Schikane und Terror.

 

Willi Schmidt

Der Wiederverwendung entzogen

Belege mit Wertzeicheneindruck und Briefmarken sind Wertzeichen, welche nach Erfüllung ihrer Aufgabe nicht nochmals verwendet werden dürfen. An Hand eines Ein-Rahmen Objektes werden die verschiedenen (vielfach unbekannten) Möglichkeiten der Entwertung von Postwertzeichen aufgezeigt. Von den ersten Versuchsentwertungen bis zur heutigen Standardform hat die Entwertung viele Variationen hervor gebracht. Die wichtigsten davon werden gezeigt und erklärt.

 

Franz Zehenter

Die 4 der Übergangspostreform in England

Am 5. Dezember 1839 trat die erste Stufe der englischen Postreform in Kraft: Das Porto wurde von nun an nicht mehr nach der Anzahl der Briefbogen und nach der Entfernung berechnet, sondern nach dem Gewicht. Bis zum 9. Jänner 1840 mussten für Briefe bis zu einer halben Unze 4 Pence bezahlt werden, egal ob im Voraus oder durch den Empfänger. In diesen 36 Tagen wurde eine handschriftliche Vier angebracht oder auch ein Stempel auf den Briefen abgeschlagen, wenn die Gebühr nicht im Voraus bezahlt wurde.

 

Bernd Aberer

Die Leipziger Messemarken von 1947-1950 nach historischen Entwürfen von Erich Gruner

Der Leipziger Künstler und Grafiker Prof. Erich Gruner (1881-1966) hat nicht nur im Jahr 1917 das weltbekannte Leipziger Messesymbol entworfen, sondern auch die historischen Messebilder, die als Vorlagen für die Sondermarken zu den Leipziger Frühjahrs- und Herbstmessen von 1947-1949 und zur Frühjahrsmesse 1950 dienten. Insgesamt erschienen in diesem Zeitraum 14 Sondermarken mit historischen Ereignissen der Leipziger Messe nach Entwürfen von Erich Gruner.

 

Bernd Aberer

Die Nachfolgestaaten von Französisch-Äquatorialafrika

Die 2,5 Mio km² großen französischen Kolonialgebiete Gabun, Moyen-Congo, Ubangi-Schari und Tschad in Zentralafrika wurden 1946 zum Verwaltungsgebiet Französisch-Äquatorialafrika (Afrique Equatoriale Francaise AEF) mit dem Verwaltungssitz in Brazzaville (Congo) zusammengefasst und gaben bis 1958 einheitliche Briefmarken mit dieser Bezeichnung heraus. Nach Verfassungsreform vom 4.10.1958 wurden die Gebiete als Gabun, Congo, Zentralafrikanische Republik und Tschad autonome Republiken innerhalb der Französischen Gemeinschaft (Communauté Francaise) und ab 1960 unabhängige Staaten mit eigenen Briefmarkenausgaben.

 

Bernd Aberer

Die Naturschönheiten Österreichs

Die Serie "Naturschönheiten Österreichs" zeigt markante Landschaften und Naturdenkmäler Österreichs. Die Serie wurde 1984 begonnen. Jedes Jahr wurden 1-2 Marken herausgegeben. Bis zum Jahre 1999 sind die ausgestellten 18 Marken erschienen.

 

Albert Baumberger

Die Schweizer Luftfahrt auf Briefmarken

Beginnend mit der Luftpostbeförderung in der Schweiz zeigt das Exponat diverse Flugpostbriefe, das Hundertjahrjubiläum mit den ausgegebenen Schweizer Sondermarken 2014 und 50 Jahre Patrouille Suisse und 25 Jahre PC-7-Team anhand von Numisbriefen.

 

Hans Nägele

Die Sixtinische Kapelle

Die Sixtinische Kapelle ist nach Papst Sixtus IV. (1471-1484) benannt. Erbaut wurde die Kapelle von 1475-1483.

Vor 500 Jahren, am 1.11.1512 enthüllte Michelangelo seine monumentalen Deckenfresken in der Sixtinischen Kapelle in Rom (1508-1512). Was die Kollegen dem als Bildhauer berühmten Künstler gar nicht zugetraut hätten: er konnte auch malen - und wie!

Werke von Michelangelo, Deckenfresken und die Fresken an der Altarwand.

Fresken aus dem 15. Jahrhundert von Sandro Botticelli, Roselli und Pietro Perugino.

Die restaurierte Kapelle - der Triumph der Farben.

 

Peter Batka

Einstein/Picasso - Der Mythos

Einstein und Picasso prägten zu Beginn des 20. Jahrhunderts Wissenschaft und Kunst. Sie gaben vielen Wissenschaftlern und Künstlern Impulse und Anregungen dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben oder nicht weitermachen wollten.

 

Ernst Raspotnik

Europäische Architektur über die Jahrhunderte

Ein Überblick über die Entwicklung der Architektur in Europa von den Anfängen bis in die heutige Zeit.

 

Eva Zehenter

Feldpost: Aus dem Schützengraben

Auch die Truppenstempel hatten eine postalische Funktion zu erfüllen, indem sie die Portofreiheit bestätigten und sie waren die Bestätigung für die durchgeführte Zensur der Sendungen. Weiters erfüllen die Truppenstempel eine historische Funktion und geben ein Bild über Aufbau, Gliederung und Organisation der öst.-ung. Wehrmacht. Aus der Kenntnis der Truppe und deren Verwendung im Kriege lässt sich ableiten, woher das jeweilige Sammelstück stammt, sei es allgemein oder bis auf den Ort genau.

 

Harald Staffler

Die Fußachaffäre

Unter dem Begriff Fußachaffäre (oft auch Fußach 1964) wurde in Österreich eine politische Auseinandersetzung im Jahr 1964 bekannt. Der Name der kleinen Vorarlberger Bodensee-Gemeinde Fußach ist Synonym geworden für einen Skandal, der sich an der Taufe eines Bodenseeschiffes (des späteren Motorschiffes Vorarlberg) entzündete. Der Versuch des Bundesministeriums für Verkehr, das Schiff auf den Namen des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Renner zu taufen, wurde von großen Teilen der Vorarlberger Bevölkerung als Provokation empfunden. Der auch durch Vorarlberger Medien geschürte Ärger darüber entlud sich anlässlich der Schiffstaufe am 21. November 1964 in gewaltsamen Protesten in der Fußacher Werft. Die Vorkommnisse in Fußach sind seither zum Sinnbild des Widerstands gegen zentralistische Bestrebungen der österreichischen Bundespolitik geworden und werden in Föderalismus-Diskussionen bis heute immer wieder referenziert.

 

Franz Zehenter

Genfer Konvention und Weltflüchtlingsjahr 1959/60

Zu den schwerwiegendsten Folgen politischer Umwälzungen der letzten Jahrzehnte - und dabei insbesondere des Zweiten Weltkrieges - gehören die Flüchtlingsströme von Millionen aus ihrer Heimat vertriebener Menschen. Am 7. April 1960 war ein bedeutsamer Tag in der Geschichte der Weltpost. Etwa 70 selbständige Staaten verausgabten damals aus Anlass des Weltflüchtlingsjahres 1959/60 gleichzeitig Briefmarken und trugen damit bei, dass Millionen von heimatlosen Menschen wieder Hoffnung fassten.

 

Helmut Schneider

Kleinwalstertal vom Postamt Walserschanz bis zum Ende der 1. Republik

Das Postamt Walserschanz war vom 1.6.1867 bis 29.7.1886 das erste im Kleinen Walsertal. Mit der Schließung erfolgte die Eröffnung des Postamtes Mittelberg, und bald darauf Riezlern. Dies soll mit diesem Exponat gezeigt werden.

 

Helmut Schneider

Königreich Ungarn von 1850 bis zur Einführung ungarischer Briefmarken

Bis zur Ausgabe ungarischer Briefmarken im Jahr 1871 wurden in Ungarn österreichische Briefmarken verwendet. 

In diesem Exponat wird im ersten Teil die Verwendung österreichischer Marken in Ungarn gezeigt und anschließend wird besonders die erste Ausgabe Ungarns erklärt. Sie erschien zuerst in Steindruck und danach in Kupferdruck mit zahlreichen Farbvarianten, die dargestellt werden.

 

Eva Zehenter

Lebensspuren: Abenteuer im Kopf

Verschiedenste Fantasien haben sich versammelt, damit man schließlich bei der Suche nach Lektüre Gemeinsamkeiten findet. Die wahren Abenteuer sind im Kopf, und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo. André Heller

 

Eva Zehenter

Leonardo da Vinci: Mythos Mona Lisa

Um die Wirkung der Mona Lisa zusammenzufassen, genügen zwei Worte: Sie lebt. Die Mona Lisa mag ein Mythos sein. Aber sie ist doch zunächst ein Gemälde.

 

Franz Zehenter

Man richtet sich's: Wenn die Sünde zur Tugend wird

Geiz, Neid, Zorn, Wollust, Hochmut, Völlerei und Trägheit - die Todsünden des Mittelalters sind heute nicht nur tolerierte, sondern geradezu erwünschte Verhaltensweisen. Der alte Katalog der Laster hat eine erstaunliche Wandlung erfahren: Was früher als Verfehlung galt, gilt heute als Ausdruck von Selbstverwirklichung und modernem Lebensstil.

 

Willi Schmidt

Nebenstempel von und nach Feldkirch von 1826 bis 1988

Als Nebenstempel werden in der Philatelie Stempel bezeichnet, welche nicht zur Markenentwertung dienen. In Anbetracht dessen, dass selbst in einem kleinen Städtchen wie Feldkirch eine Vielzahl von Nebenstempeln verwendet wurden, wird von einem Sammlungsplan Abstand genommen.

 

Hermann Teltscher

Niemals vergessen

Die Erinnerung darf nicht enden. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Durch Initiative des deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog wurde dieser Tag zum Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus erklärt und als weltweiter Tag des "niemals vergessen" begangen. Dieser Sammlungsteil ist zur "Erinnerung und zur Mahnung" gestaltet.

 

Eva Zehenter

Paul Flora

Paul Flora wurde 1922 in Glurns im Vinschgau in Südtirol geboren. 1927 übersiedelte er mit seiner Familie nach Nordtirol. An der Akademie der Bildenden Künste München studierte er von 1942 bis 1944 bei Adolf Schinnerer und Olaf Gulbransson. Zwei Semester besucht er den Abendakt bei Max von Esterle. 1944 wurde er zum Kriegsdienst in Italien, Ungarn und der Slowakei eingezogen. 1945 kehrte er nach kurzer US-amerikanischer Gefangenschaft wieder nach Tirol zurück und war seitdem als freischaffender Künstler in Innsbruck tätig.

 

Bernd Aberer

Portogerecht frankiert - trotzdem mit Nachporto belegt. Ansichtskarten als "illegale" Grenzgänger.

Wem ist so etwas nicht schon passiert?

Man schreibt aus dem Urlaubsort eine Ansichtskarte, frankiert sie portogerecht und vergisst dann, sie in den Briefkasten zu werfen oder im Hotel abzugeben. Erst bei der Rückfahrt aus dem Urlaub kommt sie plötzlich zum Vorschein. Also schnell in den nächsten Briefkasten am Straßenrand. Eine Urlaubskarte den Freunden und Verwandten zu Hause persönlich zu übergeben wäre ja zu dumm.

Während wir seit dem Abkommen von Schengen die innereuropäischen Grenzen ohne Passkontrollen kaum mehr wahrnehmen, gilt das für die Postsendungen nicht. Die portogerechte Frankatur aus dem Land A ist 100 m nach der Grenze im Land B nichts mehr wert. Die Ansichtskarte wird unfreiwillig zum "illegalen Grenzgänger". Sie gilt im Land B als "nicht frankiert" und wird von der dortigen Postverwaltung mit Nachporto belegt, welches der Empfänger zu zahlen hat. Nicht jeder freut sich dann noch über die Urlaubsgrüße.

 

Willi Schmidt

Rekommandiert in Feldkirch

Von 1834 bis 1950

Die Taxordnung von Joseph II. vom 1.1.1789 war der wesentliche Schritt hin zur Rekommandation in dem Sinn, wie wir sie heute kennen. Erstmals wurde eine Gebühr für die Sonderbehandlung solcher gekennzeichneter Briefe vor-gesehen. Die Form der Kennzeichnung von rekommandierter Post blieb dem Absender überlassen. Wie es mit der Rekommandation in Feldkirch weiterging zeigt das Exponat mit verschiedenen, interessanten, Belegen.

 

Eva Zehenter

Türkei: Neue Spielregeln

DURCH DEN KRIEG

Nach Schließung der Auslandspostämter wurde sämtliche Geschäfts- und Privatpost durch die türkische Landespost befördert. Mit Kriegseintritt Ende Oktober 1914 beherrschten der Krieg und die dadurch bedingten Zensurvorschriften das Postgeschehen maßgeblich.

Ein Feldpostdienst für die eigenen Truppen wurde organisiert, die Feldpost deutscher und österreichischer Soldaten, die Seite an Seite mit den Türken an mehreren Fronten kämpften, wurde anfangs durch die Deutsche Marine-Schiffspost und die Deutsche Militär-Mission, später auch durch deutsche und österreichi­sche Feldpost befördert.

 

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Von Eisenbahnen, Schiffen und farbigen Jägern

Auch damals schon galt der Slogan: "Zeit ist Geld". Die schnellere Beförderung von gütern im Zuge des Ausbaus der Eisenebahnlinien ging auch am Postwesen nicht vorbei. Daher wurden in Eisenbahnzügen Postwagen mitgeführt, in denen die Beamten während der Fahrt die einlangenden Briefe bearbeiteten und mit besonderen Stempeln versahen. Auch auf Schiffen gab es solche Postannahmen und ebenfalls entsprechende Stempel. Diese, aber auch teilweise noch nicht bekannte Stempelabschläge, oder andere Besonderheiten zeigt das vorliegende Exponat.

 

Hans Nägele

Vatikan - Papstwahl und Krönung Johannes Paul II.

Von der Papstwahl 1978 über die Krönung und das Pontifikat, das Priesterjubiläum, der 80. Geburtstag, das 25. Pontifikatsjahr, dem Todestag bis zur Selig- und Heiligsprechung dieses Papstes werden Briefmarken, Stempel und Belege gezeigt.

 

Franz Zehenter

Vom Leben des Helden

Es gibt viele Helden in den Mythen und Legenden, aber wohl keiner ist so bekannt wie Herkules. Der Sohn von Zeus und Alkmene. Die Gattin von Zeus - Hera - aber sandte Herkules bereits als Baby zwei riesengroße, giftige Schlangen, die ihn töten sollten. Herkules überlebte diesen Angriff unbeschadet.

 

Helmut Schneider

Vorspiel zur Inflation in Deutschland

Ab November 1922 beschleunigte sich die Inflation in Deutschland und bis zum 1.11.1923 wird mit 11 Portosprüngen die Hochinflation erreicht. Anhand von Briefen und Ansichtskarten wird gezeigt, wie die Inflation in diesem Jahr explodierte und wie die Post mit diesem Problem fertig wurde. Durch eine chronologischen Darstellung kann diese Entwicklung verfolgt werden.

 

Peter Batka

Weder gut noch schlecht

Gefühle sind der Spiegel unserer Seele und bringen uns in einen Zustand, den wir oft nicht steuern können. Bewusste Gefühle gibt es nicht — daher weder gut noch schlecht.

 

Erika Schmidt

Wie erobere ich einen Planeten?

Erzählung eines Außerirdischen

Welche Möglichkeiten angewendet wurden um dieses Ziel zu erreichen erzählt ein Außerirdischer in diesem Exponat. Er berichtet über Fehlentscheidungen, Rückschläge und die vermeintlich perfekte Lösung. Doch was ist schon perfekt? Die Realität lässt ihn daran zweifeln und nach gangbaren Alternativen suchen, um den Planeten lebenswert und für ihn nützlich zu erhalten.

 

Erika Schmidt

Wortlose Kommunikation

Viele Kleidungsstücke vermitteln eine sofortige Zuordnung des Trägers. Dies hilft Gruppen, Vereine, Berufe und einen möglichen Status zu erkennen.

 

Helmut Schneider

Württemberg

Das Königreich Württemberg übernahm am 1. Juli 1851 den bisher von Thurn & Taxis geführten Postbetrieb in Württemberg. Gezeigt werden in diesem Exponat die ersten Ausgaben von 1851 bis 1868 in Form einer klassischen Aufmachung mit Einzelmarken und Briefen.

 

Willi Schmidt

Zensurstelle Feldkirch

Nachdem das Grundrecht jedes Staatsbürgers auf die Unverletzlichkeit des Brief- oder Postgeheimnisses am 25.Juli 1914 aufgehoben wurde, sind bereits ab September 1914 die ersten Zensurmerkmale feststellbar. Wie sich die Zensurstelle weiter entwickelt hat und was sie hervor gebracht hat zeigt das Exponat.

 

Franz Zehenter

Sozialgeschichte des Jazz

Der Jazz hat viele Gesichter, viele Ursachen und viele Väter. Von der Sklaverei zum amerikanischen Traum bis hin zur Weltgeschichte mit zwei Weltkriegen und der Entwicklung zur globalen Kommunikation spannt sich der Bogen. 

Musikalisch bildet die Verwurzelung in den Traditionen gepaart mit kreativer Erneuerung das Spannungsfeld für den Jazz. Jeder Zeitraum brachte eigene Stilrichtungen hervor, charakterisiert werden diese aber meist durch die herausragenden musikalischen Leistungen einzelner Interpreten. Und dennoch bleibt diese Musik für einen großen Teil der Menschheit emotional und intellektuell unverständlich. 

Dabei könnten wir hier eine Kultur erfahren, die nicht so schnell wieder loslässt, ja manchmal gar zur Sucht werden kann …

(8 Rahmen)

 

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