Philatelie im ehemaligen Reichshof - 5

Ausstellung vom 02. bis 30. März 2018 in der Postfiliale Lustenau
Mo bis Fr 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr

 

Bereits zum fünften Mal sind wir von Walter Bär eingeladen, in der Postfiliale Lustenau eine Ausstellung durchzuführen. Es werden in sieben Rahmen in zwei Tranchen Exponate aus der Welt der Philatelie, der Geschichte, der lokalen Ereignisse und einfach aus dem Leben gezeigt. Wer sich die Wartezeit beim Versenden von Briefen oder Paketen verkürzen will, oder einfach nur Lust hat, sich interessante Geschichten erzählen zu lassen, ist hier richtig. Die Bandbreite reicht vom Ursprung der Menschen bis zur so genannten „Fußach-Affäre“, welche von Vorarlberg ausgehend den Zentralismus in Österreich „anknabberte“.

 

 

Ausstellungszeitraum vom 02. bis 16. März 2018

Franz Zehenter

Vom Anfang der Menschen

Es ist erstaunlich, dass sich viele Geschichten vom "Anfang der Dinge" recht ähnlich sind. Egal in welcher Religion und von welchem Teil der Erde, oft findet sich dieselbe Grundstruktur: Am Beginn der Welt existierte ein Ozean, Finsternis und Chaos, die durch das gesprochene Wort des oder der Schöpfer geordnet werden. Der Schöpfer erschafft das Licht, und das Land erhebt sich aus dem Wasser. Dann entstehen Pflanzen, Tiere und zuletzt der Mensch…

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Aufklärung 2.0: Ein helleres Zeitalter

Der Begriff Aufklärung ist eng verbunden mit der frühmodernen Verurteilung des Mittelalters als einer Epoche der Dunkelheit und des finsteren Aberglaubens. Die Neuzeit sollte der Dunkelheit des Mittelalters das Licht der Erkenntnis entgegen setzen. Die Lichtmetaphorik wurde aus der Antike übernommen: Vom Licht der Erkenntnis wurde in der griechischen Philosophie, in der spätantiken Gnostik sowie in der Bibel gesprochen. Die Aufklärung bemüht sich um Klarheit der Begriffe als Maßstab der Wahrheit – etwa bei Descartes und Leibniz.

1 Rahmen

 

Ernst Raspotnik

Das Transportmittel Schiff

Archimedisches Prinzip, Definition, Bestandteile, Antriebsarten und geschichtliche Entwicklungen.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Unendliche Geschichte: Vielvölkerstaat - Völker, Kulturen und Ethnien

Zur Zeit der Einführung der Briefmarken in Österreich im Jahre 1850 war da Kaiserreich nicht nur nach Russland das größte Land Europas, sondern auch ein Vielvölkerstaat. Das Land mit den damals ca. 55 Millionen Einwohnern erstreckte sich von Bregenz im Westen bis nach Czernowitz in der heutigen Ukraine oder Kronstadt im heutigen Rumänien. Im Norden zählte Krakau in Polen oder Lemberg in der Westukraine genauso zum Staatsgebiet wie im Süden Ragusa, das heutige Dubrovnik. In diesem Exponat werden Stempel aus all diesen sogenannten Kronländern oder Distrikten gezeigt.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Leonardo da Vinci: Das Geheimnis der 10.000 Seiten

Wenn wir die Mühe auf uns nehmen, die Zeilen von rechts nach links und die Hefte von hinten nach vorne zu lesen, erfahren wir von Leonardos Kriegszügen mit dem gefürchteten Feldherrn Cesare Borgia, von abenteuerlichen Fluchten, von Ärger mit dem Papst: Der Meister aus Vinci erlebt Triumph und Scheitern, kennt Existenzangst und grenzenlosen Luxus, wird verachtet und göttlich verehrt.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Leonardo da Vinci: Der Blick als besondere Gabe

Ist Leonardo wirklich mit einem übermenschlich scharfen Auge begnadet? Vielleicht zieht er aus winzigen Auffälligkeiten einfach nur die richtigen Schlüsse. Leonardo war noch bis ins hohe Alter bereit, die Dinge mit den Augen eines Kindes zu sehen. Er erfindet eine neue Art zu denken, die uns mehr denn je Inspirationsquelle sein kann.

1 Rahmen

 

Eva Zehenter

Leonardo da Vinci: Von Neugier getrieben

Jeder Mensch wird neugierig geboren. Leonardos Neugier durchdringt und bereichert auch seine alltäglichen Erfahrungen, die Wahrnehmung seiner Umwelt. Sein ausgeprägtes Verlangen, die Dinge bis in ihr Innerstes erkunden zu wollen, lassen ihn einen Forschungsstil entwickeln, der vor allem wegen seiner Gründlichkeit und der Bandbreite seiner Interessensgebiete bemerkenswert ist.

1 Rahmen

 

Ausstellungszeitraum vom 16. bis 30. März 2018

Eva Zehenter

Geheimcode oder Automatisierungshilfe

Das immer größer werdende Postaufkommen verlangte nach Rationalisierung. Anschriftenlesemaschinen sollten die mühsame und zeitaufwändige händische Sortierung übernehmen. Dafür musste eine passende Infrastruktur geschaffen werden: Briefaufstellungsanlagen erforderten eine Weiterentwicklung der Briefmarken, nämlich fluoreszierende oder phosphoreszierende Aufdrucke. Damit waren die Briefstücke in der richtigen Position für die automatische Abstempelung. Einen weiteren Schritt bildeten die Postleitzahlen. Die meisten Länder führten 4- bis 6-stellige zahlen ein, andere einen alphanummerischen Code, also eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Damit war die Basis für die Briefcodierung gegeben.

1 Rahmen

 

Ernst Raspotnik

Europäische Architektur über die Jahrhunderte

Ein Überblick über die Entwicklung der Architektur in Europa von den Anfängen bis in die heutige Zeit.

1 Rahmen

 

Harald Staffler

Die Fußachaffäre

Unter dem Begriff Fußachaffäre (oft auch Fußach 1964) wurde in Österreich eine politische Auseinandersetzung im Jahr 1964 bekannt. Der Name der kleinen Vorarlberger Bodensee-Gemeinde Fußach ist Synonym geworden für einen Skandal, der sich an der Taufe eines Bodenseeschiffes (des späteren Motorschiffes Vorarlberg) entzündete. Der Versuch des Bundesministeriums für Verkehr, das Schiff auf den Namen des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Renner zu taufen, wurde von großen Teilen der Vorarlberger Bevölkerung als Provokation empfunden. Der auch durch Vorarlberger Medien geschürte Ärger darüber entlud sich anlässlich der Schiffstaufe am 21. November 1964 in gewaltsamen Protesten in der Fußacher Werft. Die Vorkommnisse in Fußach sind seither zum Sinnbild des Widerstands gegen zentralistische Bestrebungen der österreichischen Bundespolitik geworden und werden in Föderalismus-Diskussionen bis heute immer wieder referenziert.

3 Rahmen

 

Franz Zehenter

Die 4 der Übergangspostreform in England

Am 5. Dezember 1839 trat die erste Stufe der englischen Postreform in Kraft: Das Porto wurde von nun an nicht mehr nach der Anzahl der Briefbogen und nach der Entfernung berechnet, sondern nach dem Gewicht. Bis zum 9. Jänner 1840 mussten für Briefe bis zu einer halben Unze 4 Pence bezahlt werden, egal ob im Voraus oder durch den Empfänger. In diesen 36 Tagen wurde eine handschriftliche Vier angebracht oder auch ein Stempel auf den Briefen abgeschlagen, wenn die Gebühr nicht im Voraus bezahlt wurde.

1 Rahmen

 

Franz Zehenter

Von den Aufgaben der Götter

Von singulären Aufgaben bis zu allumfassenden Zuständigkeiten reicht die Palette der den Göttern zugeschriebenen Aktivitäten. Auf der zehnstufigen Lebenstreppe begleiten sie die Menschen durch die Jahrzehnte.

1 Rahmen

 

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