Sammelst Du schon oder klebst Du noch? – Börse Lindau Oberreitnau

 

Sonntag, 6. Mai 2018 von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freizeitzentrum Oberreitnau, Parkweg 8

 

Die Börse in Lindau-Oberreitnau etabliert sich als kleine, feine Adresse im Jahreskalender der Philatelisten aus der Umgebung. Auch aus dem benach­­barten Vorarlberg besuchen immer wieder Sammler dieses Ereignis. Deshalb haben sich Lindau Philatelie und der Philatelie-Club Montfort bereits vor einigen Jahren entschlossen, gemeinsam die Börse in Oberreitnau mit einer philatelistischen Ausstellung zu kombinieren.

Für die Besucher bedeutet das, dass sie nicht nur schöne Ergänzungen für ihre Sammlungen erwerben können, sondern auch noch Anregungen zum Aufbau eines Exponates mit nach Hause nehmen können.

 

In diesem Jahr gibt es dafür ganz besondere Gustostückerl: ein breit gestreutes Programm an postgeschichtlichen und thematischen Exponaten bietet neben lokalem Bezug angenehme Unterhaltung während der Börse, vor allem aber bei der wohlverdienten Pause beim Einkauf.

 

Das wird zu sehen sein:

Willi Schmidt
Großeltern. Die beste Erfindung seit es Kinder gibt
Vielfältig sind die Beziehungen zwischen Großeltern und Enkelkindern, und alle Aspekte lassen sich philatelistisch darstellen. Nicht nur Briefmarken kommen hier zum Einsatz, sondern auch Stempel, Postkarten mit bereits aufgedruckten Marken und viel anderes philatelistisches Material.
3 Rahmen

 

Franz Zehenter
1d-Stempel zur Postreform in England
Das Inkraftsetzen der Postreform im Vereinigten Königreich am 10. Jänner 1840 stellte die Postämter vor eine Herausforderung: bis zum 5. Mai mussten Stempel die Vorausbezahlung kennzeichnen. Erst ab 6. Mai konnte dies durch die Black Penny oder auch die Mulready-Ganzsache geschehen. Neben der handschriftlichen Kennzeichnung wurden auch viele lokal hergestellte Stempel dafür eingesetzt. Eine dementsprechend große Vielfalt war dadurch garantiert.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Die 4 der Übergangspostreform in England
Am 5. Dezember 1839 trat die erste Stufe der englischen Postreform in Kraft: Das Porto wurde von nun an nicht mehr nach der Anzahl der Briefbogen und nach der Entfernung berechnet, sondern nach dem Gewicht. Bis zum 9. Jänner 1840 mussten für Briefe bis zu einer halben Unze 4 Pence bezahlt werden, egal ob im Voraus oder durch den Empfänger. In diesen 36 Tagen wurde eine handschriftliche Vier angebracht oder auch ein Stempel auf den Briefen abgeschlagen, wenn die Gebühr nicht im Voraus bezahlt wurde.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Dilemma Mythos
Fragen nach dem Sinn des Daseins, dem Leben nach dem Tod oder dem Wirken von Mächten, die sich dem Verstand nicht erschließen, waren immer untrennbar mit der menschlichen Existenz verbunden. Beantwortet werden sie von Religion und Mythos, manchmal auch von Buridans Esel, der exakt zwischen den zwei gleichen Heuhaufen stand und verhungerte, da er sich mangels einleuchtenden Grundes, entweder vom linken oder vom rechten zu fressen, für keinen der beiden entscheiden konnte.
5 Rahmen

 

Harald Staffler
Eine Formel verändert die Welt
Albert Einstein war ein theoretischer Physiker. Seine Formel - E=mc² - zur Beschreibung der Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation, veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild. Er gilt daher als einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
4 Rahmen

 

Harald Staffler
Die Fußachaffäre
Unter dem Begriff Fußachaffäre (oft auch Fußach 1964) wurde in Österreich eine politische Auseinandersetzung im Jahr 1964 bekannt. Der Name der kleinen Vorarlberger Bodensee-Gemeinde Fußach ist Synonym geworden für einen Skandal, der sich an der Taufe eines Bodenseeschiffes (des späteren Motorschiffes Vorarlberg) entzündete. Der Versuch des Bundesministeriums für Verkehr, das Schiff auf den Namen des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Renner zu taufen, wurde von großen Teilen der Vorarlberger Bevölkerung als Provokation empfunden. Der auch durch Vorarlberger Medien geschürte Ärger darüber entlud sich anlässlich der Schiffstaufe am 21. November 1964 in gewaltsamen Protesten in der Fußacher Werft. Die Vorkommnisse in Fußach sind seither zum Sinnbild des Widerstands gegen zentralistische Bestrebungen der österreichischen Bundespolitik geworden und werden in Föderalismus-Diskussionen bis heute immer wieder referenziert.
3 Rahmen

 

Helmut Schneider
Nur Milliardären war es möglich Briefe zu schreiben
Der Schwerpunkt der Hyperinflation in Deutschland war vom 1. November bis zum 1. Dezember 1923 mit 6 Portosprüngen. In diesem Monat haben sich die Portogebühren für einen Inlandsbrief von 100 Millionen auf 100 Milliarden Mark erhöht.
Jeder dieser 6 Portosprünge wird mit Belegen und postgeschichtlichem Material hinterlegt. Den Abschluss bildet der Monat Dezember 1923, in dem die Inflationsmarken noch gültig, aber auch schon die neuen Pfennigmarken im Verkehr waren. Dies führte dann auch zu Kombinationen beider Markentypen (Übergangsfrankaturen), wobei 10 Milliarden Mark 1 Pfennig entsprachen.
7 Rahmen

 

Helmut Schneider
Kleinwalstertal vom Postamt Walserschanz bis zum Ende der 1. Republik
Das Postamt Walserschanz war vom 1.6.1867 bis 29.7.1886 das erste im Kleinen Walsertal. Mit der Schließung erfolgte die Eröffnung des Postamtes Mittelberg, und bald darauf Riezlern. Dies soll mit diesem Exponat gezeigt werden.
1 Rahmen

 

Bernd Aberer
Die Nachfolgestaaten von Französisch-Äquatorialafrika
Die 2,5 Mio km² großen französischen Kolonialgebiete Gabun, Moyen-Congo, Ubangi-Schari und Tschad in Zentralafrika wurden 1946 zum Verwaltungsgebiet Französisch-Äquatorialafrika (Afrique Equatoriale Francaise AEF) mit dem Verwaltungssitz in Brazzaville (Congo) zusammengefasst und gaben bis 1958 einheitliche Briefmarken mit dieser Bezeichnung heraus. Nach Verfassungsreform vom 4.10.1958 wurden die Gebiete als Gabun, Congo, Zentralafrikanische Republik und Tschad autonome Republiken innerhalb der Französischen Gemeinschaft (Communauté Francaise) und ab 1960 unabhängige Staaten mit eigenen Briefmarkenausgaben.
1 Rahmen

 

Bernd Aberer
Portogerecht frankiert - trotzdem mit Nachporto belegt. Ansichtskarten als "illegale" Grenzgänger
Wem ist so etwas nicht schon passiert? Man schreibt aus dem Urlaubsort eine Ansichtskarte, frankiert sie portogerecht und vergisst dann, sie in den Briefkasten zu werfen oder im Hotel abzugeben. Erst bei der Rückfahrt aus dem Urlaub kommt sie plötzlich zum Vorschein. Also schnell in den nächsten Briefkasten am Straßenrand. Eine Urlaubskarte den Freunden und Verwandten zu Hause persönlich zu übergeben wäre ja zu dumm.
Während wir seit dem Abkommen von Schengen die innereuropäischen Grenzen ohne Passkontrollen kaum mehr wahrnehmen, gilt das für die Postsendungen nicht. Die portogerechte Frankatur aus dem Land A ist 100 m nach der Grenze im Land B nichts mehr wert. Die Ansichtskarte wird unfreiwillig zum "illegalen Grenzgänger". Sie gilt im Land B als "nicht frankiert" und wird von der dortigen Postverwaltung mit Nachporto belegt, welches der Empfänger zu zahlen hat. Nicht jeder freut sich dann noch über die Urlaubsgrüße.
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Bernd Aberer
Die Naturschönheiten Österreichs
Die Serie "Naturschönheiten Österreichs" zeigt markante Landschaften und Naturdenkmäler Österreichs. Die Serie wurde 1984 begonnen. Jedes Jahr wurden 1-2 Marken herausgegeben. Bis zum Jahre 1999 sind die ausgestellten 18 Marken erschienen.
1 Rahmen

 

Ernst Raspotnik
Das Transportmittel Schiff
Archimedisches Prinzip, Definition, Bestandteile, Antriebsarten und geschichtliche Entwicklungen.
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Eva Zehenter
"Ich glaub', die seh'n wir nimmer" - die K.u.k. Truppen in der Türkei
Dieser Satz von Kaiser Franz Josef I. bei der Verabschiedung der ersten Batterie in die Türkei spiegelt die Situation wider, in der sich die k.u.k. Truppen befanden: Keinerlei Kenntnisse über die zu erwartende Situation, die Angst vor den unbekannten Gebieten, den Seuchen, den Gefahren der Wüste usw. bestimmten den Aufbruch der Truppen.
5 Rahmen

 

Eva Zehenter
Das textile Material - Ein Jahrhundert des Umbruchs in Mitteleuropa
Das beeindruckende Wachstum der Textilindustrie im 19. Jahrhundert brachte allgemeinen Wohlstand in Europa. Hundert Jahre zuvor deutete wenig drauf hin: es war eine Welt, in der Frauen und Männer und Kinder sich in Wolle, oder, je nachdem, wo sie lebten und wie reich sie waren, in Pelze, Leinen oder Seide kleideten. In Europa war also eine Welt ohne Baumwolle lange Zeit die Norm - bis Anfang des 19. Jhs. tatkräftige europäische Kapitalbesitzer das Potential der Baumwolle erkannten und rasch eine Industrie darum aufbauten. Postgeschichtlich ist diese Zeit sehr unruhig und wechselhaft: Staatsgrenzen verändern sich, Revolutionen und Kriege sind an der Tagesordnung, Währungen und Gewichte sind unterschiedlich und wechseln mit dem jeweiligen Herrscher; kurz gesagt - Europa ist uneinig. Hohe Zölle erschwerten den Handel mit ausländischen Produkten. Von den Einfuhrabgaben befreit aber sind Warenmuster und –proben von geringem Wert, die lediglich dazu bestimmt sind, Aufträge für Waren entsprechender Art im Hinblick auf deren Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft zu beschaffen. Die Warenprobe muss so hergerichtet sein, dass sie erkennbar nur zum Gebrauch als Muster oder Probe geeignet ist.
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Eva Zehenter
Io Lionardo - Durch die Augen Leonardo Da Vincis die Welt neu entdecken
Erfinder und Mittler zwischen der Natur und den Menschen. Leonardo da Vinci gilt als einer der größten Künstler der Kulturgeschichte, als genialer Wissenschaftler, Naturphilosoph und als der Uomo Universale par excellence. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte.
6 Rahmen

 

Franz Zehenter
Vom Leben des Helden
Es gibt viele Helden in den Mythen und Legenden, aber wohl keiner ist so bekannt wie Herkules. Der Sohn von Zeus und Alkmene. Die Gattin von Zeus - Hera - aber sandte Herkules bereits als Baby zwei riesengroße, giftige Schlangen, die ihn töten sollten. Herkules überlebte diesen Angriff unbeschadet.
1 Rahmen

 

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