Zwölf Kalenderblätter – Raiffeisenbank Rankweil

 

01. bis 22. Juni 2018
Mo-Fr 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr / und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr / Montag bis 18:00
Raiffeisenbank Rankweil

 

Bereits zum dritten Mal gestalten die Raiffeisenbank Rankweil und der Philatelie-Club Montfort eine Brief­markenausstellung in der Schalterhalle der Bank. 2018 finden sich in zwölf Vitrinen zwölf Kalenderblätter - zu jedem Monat ein speziell ausgewähltes Thema. Die Bandbreite der Präsentation bewegt sich von postalischen Ereignissen über die Erinnerung an herausragende Persönlichkeiten und Sportereignisse bis zur Philosophie. Wer sich die Zeit nimmt und das eine oder andere Thema ein wenig studiert, wird hier überraschende und spannende Welten entdecken.

 

So kann Kultur und Wissen Spaß machen. Lassen Sie sich verführen!

 

Das wird zu sehen sein:

Eva Zehenter
Jänner (1. 1870) : Stempelporträt Rankweil
Von der Zeit der Fuhrmannsbriefe über die Eröffnung des Postamtes in Rankweil am 1. Jänner 1870 bis zur Moderne. Über die Jahrzehnte veränderten sich die Stempel, aber eines blieb immer - der Name Rankweil.
1 Rahmen

 

Hans Nägele
Februar (4. 1976) : Olympiade Innsbruck 1976
Am 4. Februar 1976 wurden die zwölften Olympischen Winterspiele in Innsbruck eröffnet: Bereits zum zweiten Mal finden diese Winterspiele nach 1964 in Innsbruck statt. Gezeigt werden Briefe und Stempel von den Testwettbewerben an den verschiedenen Austragungsorten, die Eröffnung der Spiele, die Wettbewerbe.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
März (14. 1879) : Albert Einstein - Weltweiser, Denker und Rebell
Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) ist ein theoretischer Physiker. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation verändern maßgeblich das physikalische Weltbild seiner Zeit. Er gilt daher als einer der größten Physiker aller Zeiten. Albert Einstein begründet die physikalische Relativitätstheorie, die er 1905 als spezielle und 1916 als allgemeine Relativitätstheorie veröffentlicht. Einsteins Werke führen zu einer Revolution der Physik. Beide Theorien gehören bis heute zu den Grundpfeilern der modernen Physik.
1 Rahmen

 

Eva Zehenter
April (15. 1452) : Io Lionardo - Durch die Augen Leonardo Da Vincis die Welt neu entdecken
Am 15. April 1452 wurde Leonardo da Vinci geboren - Erfinder und Mittler zwischen der Natur und den Menschen. Er gilt als einer der größten Künstler der Kulturgeschichte, als genialer Wissenschaftler, Naturphilosoph und als der Uomo Universale par excellence. Tun und Erkennen waren für ihn gleichermaßen wichtig. Von sich selber sagte er, dass er die Idee mehr liebe als deren Ausführung, und dass er am Anfang einer Tätigkeit bereits ans Ende dächte.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Mai (6. 2011) : Aufklärung 2.0: Die Generation Copy & Paste
Am 6. Mai 2011 veröffentlich die Uni Bayreuth, dass bei der Doktorarbeit von Herrn zu Guttenberg vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten vorliegt. Anlass genug, um heutiges Verhalten unter die Lupe zu nehmen. Das Internet ist längst in den Kinderzimmern angekommen. Es verheißt unendliche Wissensweiten, Informationen in Hülle, Fülle und Sekundenschnelle. Spicken, schummeln, cheaten - immer mehr Menschen setzen dabei auf Copy & Paste, die schnelle Möglichkeit Wissen zu verwenden - auch wenn es nicht das eigene ist.
1 Rahmen

 

Harald Staffler
Juni (1. 1850) : Unendliche Geschichte: Die neue Zeitrechnung
Nachdem im Kaiserreich Österreich nach Einführung der Briefmarken am 1. Juni 1850 das Postwesen stark expandierte, ergab sich die Notwendigkeit, neue Postämter einzurichten. Diese benötigten natürlich auch jeweils neue Stempel, sodass die Menge der zum Einsatz kommenden Stempelvarianten deutlich zunahm. Im vorliegenden Exponat werden ausschließlich Stempelabschläge gezeigt, welche nach Einführung der Briefmarken in Verwendung genommen wurden.
1 Rahmen

 

Georg Friebe
Juli (17. 2015) : Der Drache geht zum Brunnen, bis …
Am 17. Juli 2015 endete in Frankreich eines der letzten Kapitel des Kalten Krieges: Die Luftraumüberwachungsstelle « Base aérienne 901 Drachenbronn Commandant de Laubier » wurde geschlossen. Damit fand auch die Postgeschichte eines Orts ohne Postamt ihr Ende. Drachenbronn war stets zu klein, um ein eigenes ziviles Postamt zu erhalten. Doch in seiner Nachbarschaft hatte sich ein militärischer Drache niedergelassen, und der wollte sehr wohl mit Post gefüttert werden. Er war wohl ein Nachfolger jenes mythologischen Drachen, über den die Sage berichtet – ein ungeheures Untier, das einst in den Wäldern der Nord-Vogesen hauste, und das gelegentlich zur Rheinebene hinab stieg, um an einem Brunnen seinen Durst zu stillen.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
August (18. 1830) : Geburtstag Kaiser Franz Josef
Über 60 Jahre hat Kaiser Franz Josef im Kaiserreich Österreich und Königreich Ungarn und in vielen anderen angrenzenden Gebieten geherrscht. In dieser Zeit hat er nicht nur im Reich sondern auch in der Philatelie seine Spuren hinterlassen. Neben Queen Victoria ist sein Abbild das am meisten vorkommenden Motiv auf Briefmarken des 19. Jahrhunderts.
1 Rahmen

 

Gerhard Blaickner
September (30. 1854) : Ende der Rayonzeit
Nach genau vier Jahren endete am 30. September 1854 die Gültigkeit der ersten Markenausgabe der Eidgenossenschaft, nämlich der Rayons.
1 Rahmen

 

Georg Friebe
Oktober (31.) Furcht und sanfter Schrecken
Zu Halloween, am Vorabend zu Allerheiligen, – so dachte man einst in Irland – kommen die Seelen der Toten auf die Erde zurück und wollen gespeist werden. Als ihre Stellvertreter zogen verkleidete Menschen von Haus zu Haus und baten um Nahrung. In ihrer Verkleidung konnten diese auch nicht von ihren Vorfahren erkannt werden, sie waren geschützt. Das aus Amerika re-importierte Halloween hat mit seinem irischen Vorbild kaum mehr etwas gemein. Es regieren Alkohol und Kommerz. Die Furcht vor dem unvorbereiteten Tod und der Respekt vor den Toten ist verschwunden, und man amüsiert sich bei sanftem Schrecken.
1 Rahmen

 

Helmut Schneider
November (23. 1923) : Nur Milliardären war es möglich Briefe zu schreiben
Der Schwerpunkt der Hyperinflation in Deutschland war vom 1. November bis zum 1. Dezember 1923 mit 6 Portosprüngen. In diesem Monat haben sich die Portogebühren für einen Inlandsbrief von 100 Millionen auf 100 Milliarden Mark erhöht. Jeder dieser 6 Portosprünge wird mit Belegen und postgeschichtlichem Material hinterlegt. Den Abschluss bildet der Monat Dezember 1923, in dem die Inflationsmarken noch gültig, aber auch schon die neuen Pfennigmarken im Verkehr waren. Dies führte dann auch zu Kombinationen beider Markentypen (Übergangsfrankaturen), wobei 10 Milliarden Mark 1 Pfennig entsprachen.
1 Rahmen

 

Franz Zehenter
Dezember (5. 1839) : Die 4 der Übergangspostreform in England
Am 5. Dezember 1839 trat die erste Stufe der englischen Postreform in Kraft: Das Porto wurde von nun an nicht mehr nach der Anzahl der Briefbogen und nach der Entfernung berechnet, sondern nach dem Gewicht. Bis zum 9. Jänner 1840 mussten für Briefe bis zu einer halben Unze 4 Pence bezahlt werden, egal ob im Voraus oder durch den Empfänger. In diesen 36 Tagen wurde eine handschriftliche Vier angebracht oder auch ein Stempel auf den Briefen abgeschlagen, wenn die Gebühr nicht im Voraus bezahlt wurde.
1 Rahmen

 

Zurück