Kommende Termine
7 August 16:00 – 18:00
Franz Zehenter referiert um 17:00 Uhr über:
Don’t Panic – Anekdoten und Metaphern. Ein philatelistisches Exponat über die Absurdität des Leben.
„Don’t Panic“ ist kein Befehl, sondern Überlebenskunst. In einer Welt, die uns im Dauertakt schleudert, wird Gelassenheit zum radikalen Akt. Wir suchen nach Struktur in einer flüssigen Moderne, in der Sicherheiten ständig überlaufen oder verschüttet werden. Zwischen gezackten Rändern und fließenden Grenzen nutzt dieses Exponat die Philatelie als Anker, um die Reibung zwischen menschlicher Ordnungslust und der Unberechenbarkeit des Daseins zu sezieren. Es ist eine Hommage an das Bestreben, trocken zu bleiben, wenn das Wasser bereits steigt.
An diesem Abend wird das erste Kapitel des Exponats im Detail vorgestellt:
Kapitel 1: Die Kunst, den Kopf oben zu behalten
Die tägliche Akrobatik, im Strudel fremder Erwartungen nicht abzutauchen, sondern über dem Wasserspiegel Haltung zu bewahren.
Das gesamte Exponat umfasst die folgenden Kapitel:
- Die Kunst, den Kopf oben zu behalten (Thema des Abends)
- Die Anatomie des Verschüttens – Der Moment, in dem die Kontrolle entgleitet.
- Das Handtuch als Metapher der Vorsorge – Über die Notwendigkeit, sich abzutrocknen, wenn die Realität über einem zusammenschlägt.
- Die Trockenheit der Worte – Über das Verstummen, während die Kehle staubt.
- Die Architektur der Luftschlösser – Räume, die gar nicht existieren dürften.
- Die Bürokratie des Untergangs – Das Protokollieren des Chaos, während das Wasser dringt.
- Die Suche nach der 42 in einem leeren Glas – Antworten finden, wo nur Kalk bleibt.
- Warum wir die Welt gegen die Wand fahren und dabei Durst bekommen – Systemerhalt bis zum Aufprall.
Akzeptieren Sie die Flut, aber bleiben Sie obenauf.
Bereits ab 16:00 Uhr: Gemütliche und anregende Gespräche im Rankweiler Hof.

